Iva Čukić

Iva Čukić Studierte Architektur in Belgrad, Doktorarbeit im Bereich Stadtplanung. In ihren Forschungsarbeiten befasst sie sich mit öffentlichem Raum, Selbstorganisation, der DIY-Philosophie und stadtkulturellen Diskursen. Im Jahr 2011 gründete sie, um die Beteiligung der BürgerInnen in der Stadtentwicklung zu fördern und ein Dialog zwischen BürgerInnen, AktivistInnen, StadtentwicklerInnen, ArchitektInnen und StadtbeamtInnen zu etablieren, das Kollektiv "Ministry of Space". Sie arbeitet als Gastdozentin im Bereich Stadtplanung an der Fakultät für Architektur der Universität Belgrad und ist Autorin des Buches "Map of Action" über urbanen Aktivismus in Serbien. Sie ist Mitglied von INURA, European Commons Assembly, European Network CitizensLab und der Independent Cultural Scene of Serbia.

Artikel

Veranstaltungen

The Power of Mapping

6.10.2018 10:30 - 13:00
Critical Mapping in Municipalist Movements (CMMM) Iva Čukić, Laia Bertran, Natasha Aruri, Julita Skodra, Andreas Brück

Als „Akt der Macht“ ist Mapping immer auch politisch. Welches Potenzial hat Critical Mapping (CM) als ein Instrument zur Umgestaltung bestehender Machtverhältnisse und zur Transformation von unten, z.B. durch Community Organising und Agenda Setting? Dieser Runde Tisch versammelt eine internationale Gruppe aus der CM-Szene und der (neuen) munizipalistischen Bewegung, um dies zu erforschen.

Public Seminar - Urbane Bewegungen 2.0

14.10.2017 14:00 - 17:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Andrew Herscher, Brigitte Felderer, Detroit Resists, Hotel City Plaza Athen, Iva Čukić, Jochen Becker, Ksenija Radovanović, Ministry of Space, Ne da(vi)mo Beograd (Don’t let Belgrade d(r)own), Oriol Cervelló, Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna

Aufstehen gegen eine multiple urban crisis ist in vielen Städten längst keine Frage des Wollens mehr: Wohnungskrise, Investoren-Mega-Projekte und die fortschreitende Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben zwingt immer mehr Menschen dazu aktiv zu werden. Doch wie funktioniert die Organisation von Widerstand eigentlich? Wie wird aus Unbehagen aktives Engagement? Welcher Strategien bedienen sich erfolgreiche urbane Bewegungen heute und welche Rolle können Wissenschaft und Kunst im Stadtaktivsmus spielen? Der Workshop lädt zum praxisbasierten Austausch mit Detroit Resists, Hotel City Plaza Athens, Barcelona en Comu und Ministry of Space/Ne davimo Beograd. English version on subpage!