Johannes Pointl

Johannes Pointl ist Universitätsassistent an der Abteilung für Gebäudelehre der TU Wien. Mit ihrem Projekt „Fluchtraum Österreich“ untersuchten sie gemeinsam mit Studierenden im Sommersemester 2015 Raumstrukturen und Grenzen, welche um Asylsuchende in Österreich entstehen und gebaut werden. Ziel des Projektes ist das Schaffen einer neuen Sichtweise auf Zustände der Flucht und des Wartens, der reglementierten Raumnutzung von Asylwerbern, sowie der Rolle welche Architektur und gebauter politischer Raum in diesem Zusammenhang spielen. Die Thematik Asyl soll dabei als grundlegender Bestandteil heutiger Raumproduktion und als notwendiges Beschäftigungsgebiet der Architekturpraxis aufgezeigt werden.

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Veranstaltungen

Displaced. Stadt, Raum und Flucht

8.10.2015 19:00
Institut für Kunst und Gestaltung 1 der TU Wien, Karin Harather, PROSA, SKuOR – Arbeitsbereich für Stadtkultur und öffentlicher Raum, bink - Initiative Baukulturvermittlung für junge Menschen, dérive – Verein für Stadtforschung Barbara Feller, David Zistl, Jochen Becker, Johannes Pointl, Karin Harather, Lukas Kluszczynski, Martina Buchinger, Nadia Rida, Nina Valerie Kolowratnik, Patrick Jaritz, Sabine Knierbein

Flüchtlinge und Asylsuchende haben ein Recht auf Schutz und brauchen Raum. Was können ArchitektInnen und RaumplanerInnen, Universitätslehrende, Studierende, Architekturschaffende, KünstlerInnen, StadtforscherInnen und StadtaktivistInnen tun? Was ist unsere gesellschaftliche Verantwortung, was unser konkreter Beitrag angesichts der aktuellen Herausforderungen?