Mietshäusersyndikat

berät selbstorganisierte Hausprojekte, die sich für das Syndikatsmodell interessieren, beteiligt sich an Projekten, damit diese dem Immobilienmarkt entzogen werden, hilft mit Know How bei der Projektfinanzierung, initiiert neue Projekte. Derzeit sind in Deutschland ca. 150 Projekte und Initiativen teil des Mietshäusersyndikats.

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Veranstaltungen

100% Bezahlbare Mieten - Modellprojekt Dragonerareal

11.10.2018 13:00 - 21:00
Stadt von Unten Linda Schneider, Felicita Reuschling, Pamela Schobess, Enrico Schönberg, Katrin Lompscher, Florian Schmidt, Matthias Kollatz, Michael Ziehl, Mietshäusersyndikat, WBG Gießen, Samtweberei Krefeld, Community Land Trust, Vernetzungstreffen, Ostseeplatzgenossenschaft

„Selbstverwaltet & kommunal“ lautet die Forderung im Kampf um das sogenannte Dragonerareal in Kreuzberg 61. Seit mehreren Jahren engagieren sich stadtpolitisch Aktive hier für eine Stadtentwicklung von unten und ein Modellprojekt, in dem 100% wirklich bezahlbare Mieten umgesetzt werden.

Selbstorganisation im Wohnbau

11.10.2017 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Andreas Hofer, Mietshäusersyndikat, Stefan Rost, Thomas Ritt, Ute Fragner, WoGen, mehr als wohnen

Selbstorganisation im Wohnbau gewinnt international an Relevanz als zukunftsgerichtete Alternative gegen die Wohnungskrise. In Österreich versucht die WoGen der Genossenschaftsidee neues Leben einzuhauchen. Das Mietshäusersyndikat ist hierzulande mit dem habiTAT vertreten, während das Mietshäusersyndikat in Deutschland sein Spektrum gerade von einzelnen Hausprojekten in Richtung Neubau in Stadtentwicklungsgebieten erweitert. In Zürich entstehen zunehmend größere Projekte wie das preisgekrönte "mehr als wohnen", das sich als Zukunftslabor für die Stadt versteht. Wieviel Innovation steckt in diesen Ansätzen? Kann es gelingen, mit selbstorganisierten Projekten zu einer Demokratisierung der Stadtplanung beizutragen und gleichzeitig ein Gegenmodell zum gewinnorientierten Wohnbau aufzubauen? In welchem Verhältnis stehen die Projekte zur offiziellen (Wohnbau-)Politik in den Städten? Und wieviel Potential auf demokratische Erneuerung steckt eigentlich in Architektur und Stadtentwicklung? English version on subpage!