Oriol Cervelló

Oriol Cervelló ist Aktivist der Plattform Barcelona en Comú, die 2015 bei ihrem ersten Antreten die Kommunalwahlen in Barcelona gewonnen hat und mit Ada Colau seit 2 Jahren die Bürgermeisterin stellt. Er ist einer der Verantwortlichen für den ständigen Austausch zwischen Nachbarschaften und Politik, mit dem Ziel, gemeinsam Lösungen für anstehende Probleme zu erarbeiten.

Veranstaltungen

Public Seminar - Urbane Bewegungen 2.0

14.10.2017 14:00 - 17:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Andrew Herscher, Brigitte Felderer, Detroit Resists, Hotel City Plaza Athen, Iva Čukić, Jochen Becker, Ksenija Radovanović, Ministry of Space, Ne da(vi)mo Beograd (Don’t let Belgrade d(r)own), Oriol Cervelló, Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna

Aufstehen gegen eine multiple urban crisis ist in vielen Städten längst keine Frage des Wollens mehr: Wohnungskrise, Investoren-Mega-Projekte und die fortschreitende Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben zwingt immer mehr Menschen dazu aktiv zu werden. Doch wie funktioniert die Organisation von Widerstand eigentlich? Wie wird aus Unbehagen aktives Engagement? Welcher Strategien bedienen sich erfolgreiche urbane Bewegungen heute und welche Rolle können Wissenschaft und Kunst im Stadtaktivsmus spielen? Der Workshop lädt zum praxisbasierten Austausch mit Detroit Resists, Hotel City Plaza Athens, Barcelona en Comu und Ministry of Space/Ne davimo Beograd. English version on subpage!

Neuer Munizipalismus - Reclaiming Democracy

12.10.2017 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Bertie Russell, Oriol Cervelló

Munizipalismus ist ein Schlagwort, das in Debatten um neue urbane Bewegungen und die Re-Demokratisierung städtischer Politik die Runde macht. Aktuell wird es vor allem mit Barcelona und anderen Städten in Spanien in Verbindung gebracht, die seit 2 Jahren städtische Politik radikal umdrehen und im engen Austausch mit den Bürger*innen Lösungen erarbeiten. Wie sehen die Erfahrungen der solidarischen Bürger*innenbewegung Barcelona en Comú aus und sind diese übertragbar? Welche Rolle kommt den Städten im Kampf um eine demokratischere und gerechtere Gesellschaft zu? English version on subpage!