Sandy Kaltenborn

Sandy Kaltenborn hat mit Nachbarn am Kottbusser Tor die Mietergemeinschaft Kotti & Co gegründet. Er engagiert sich für den sozialen Wohnungsbaubestand in Berlin. Im wirklichen Leben ist er Kommunikationsdesigner und betreibt  das Büro https://image-shift.net. Aufgewachsen ist er im Mittleren Osten, wohnte vor der Dot-Com-Gentrifizierungswelle in San Francisco und lebt nun schon seit über 20 Jahren in Berlin.

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Artikel

Veranstaltungen

Der Boden gehört uns allen

12.10.2018 15:30 - 19:30
ExRotaprint Daniela Brahm, Daniel Buchholz, Frauke Burgdorff, Martin Dettlaff, Katalin Gennburg, Brigitta Gerber, Sven Heinemann, Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Jan Kuhnert, Katrin Lompscher, Birgit Möhring, Michail Nelken, Ricarda Pätzold, Stephan Reiß-Schmidt, Enrico Schönberg, Katrin Schmidtberger, Daniel Wesener, Steffen Zillich, Guido Spars, Jochen Lang, Christian Stupka, Matthias Kollatz

Der Umgang mit Grund und Boden muss politisch neu geregelt werden. Die massiv steigenden Bodenpreise führen in den Städten zu extremen Mietpreissteigerungen, Spekulation und damit zu zunehmender sozialer Segregation. In der Veranstaltung debattieren geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam mit dem Publikum die Einrichtung eines Berliner Bodenfonds.

Wenn Aktivismus auf Wissenschaft trifft

12.10.2018 20:00 - 22:00
IJURR - International Journal of Urban and Regional Research Nik Theodore, Jennifer Robinson, Sandy Kaltenborn, Matthias Bernt

Organisiert vom International Journal of Urban and Regional Research (IJURR), diskutieren Berliner Aktivist*innen und internationale Wissenschaftler*innen über Möglichkeiten und Fallstricke akademisch-aktivistischer Kollaborationen.

Miete essen Seele auf – Der Kampf um das Recht auf Stadt

13.10.2016 21:30
dérive – Verein für Stadtforschung Kotti & Co, Sandy Kaltenborn, Ulrike Hamann

Miete essen Seele auf erzählt die Geschichte des Protests der Mietergemeinschaft Kotti & Co in Berlin-Kreuzberg, der im Mai 2012 mit der Errichtung des Protesthauses Gecekondu (Türkisch für »über Nacht erbaut«) auf einem öffentlichen Platz seine erste sichtbare Manifestation fand. Was darauf folgt, ist nicht nur ein vehementes Einfordern des Rechts auf Stadt und damit ein Kampf gegen Verdrängung und Rassismus auf dem Wohnungsmarkt. Angelika Levis Film dokumentiert nämlich ebenfalls die vielfältigen Annäherungen, Begegnungen und letztlich auch neu entstandenen Freundschaften der heterogenen Bevölkerung des Kottbusser Tors.