Ute Fragner

Die Mitgründerin der Sargfabrik Wien und Vorständin der WoGen - Wohnprojeke Genossenschaft, hat langjährige Erfahrung in der Geschäftsführung und Entwicklung großer gemeinnütziger Organisationen (u.a. im WUK). Die Bildungswissenschaftlerin schloss zudem zahlreiche Aus- und Weiterbildungen ab etwa in Sozialpädagogik, Betriebswirtschaft, systemischer Beratung und Soziokratie. Mit ihrer konzeptionellen Arbeit unterstützt sie inklusive Wohnformen, speziell auch für alte und behinderte Menschen sowie Flüchtlinge.
Die WoGen Wohnprojekte-Genossenschaft e.Gen. ist Österreichs erste und einzige Bauträgerin, die ausschließlich gemeinschaftliche Wohnprojekte mit und für Menschen verwirklicht, die in Gemeinschaft leben wollen.

Veranstaltungen

Selbstorganisation im Wohnbau

11.10.2017 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Andreas Hofer, Mietshäusersyndikat, Stefan Rost, Thomas Ritt, Ute Fragner, WoGen, mehr als wohnen

Selbstorganisation im Wohnbau gewinnt international an Relevanz als zukunftsgerichtete Alternative gegen die Wohnungskrise. In Österreich versucht die WoGen der Genossenschaftsidee neues Leben einzuhauchen. Das Mietshäusersyndikat ist hierzulande mit dem habiTAT vertreten, während das Mietshäusersyndikat in Deutschland sein Spektrum gerade von einzelnen Hausprojekten in Richtung Neubau in Stadtentwicklungsgebieten erweitert. In Zürich entstehen zunehmend größere Projekte wie das preisgekrönte "mehr als wohnen", das sich als Zukunftslabor für die Stadt versteht. Wieviel Innovation steckt in diesen Ansätzen? Kann es gelingen, mit selbstorganisierten Projekten zu einer Demokratisierung der Stadtplanung beizutragen und gleichzeitig ein Gegenmodell zum gewinnorientierten Wohnbau aufzubauen? In welchem Verhältnis stehen die Projekte zur offiziellen (Wohnbau-)Politik in den Städten? Und wieviel Potential auf demokratische Erneuerung steckt eigentlich in Architektur und Stadtentwicklung? English version on subpage!