Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°1 (Seite 39-47)

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Die Verantwortlichen der "Operation Spring" standen von Anfang an unter großem Druck. "Operation Sping" musste endlich der große Erfolg werden. Nachdem trotz intensivster Bemühungen in den Jahren zuvor stets nur afrikanische Klein- und KleinstdealerInnen und keineswegs "Drogen-Barone" festgenommen werden konnten und auch die beschlagnahmten Drogen kaum den Aufwand wert waren, sollte nun endlich die "perfekt organisierte" nigerianische Drogenmafia
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°1 (Seite 39-40)

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Laut dem Jahresbericht der Zentralstelle für die Bekämpfung der Suchtgiftkriminalität aus dem Jahr 1997 waren nur ein Drittel der bei Suchtgiftermittlungen Verhafteten keine ÖsterreicherInnen, von diesen kamen 7% aus Liberia, 3,5% aus Nigeria und 1% aus dem Sudan. Der Anteil der SchweizerInnen betrug 5,3%, derjenige der Deutschen sogar 12,8%. Trotzdem wurde in dieser Zeit nicht die "Soko Tschüs", sondern die "Sonderkommission Jambo" gegründet, die "das Treiben
Autor*innen
Christoph Laimer, Erik Meinharter, Klaus Ronneberger

Ausgabe
N°1 (Seite 19-21)

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dérive: Tendenzen sind in Hinblick auf die Abschreckung unerwünschten Publikums von privatisiertem öffentlichem Raum in Zukunft verstärkt zu erwarten? Läuft es eher in Richtung offensiver Abwehr durch Wachpersonal oder wird eher versucht werden durch architektonische Mittel eine unangenehme Atmosphäre für marginalisierte Gruppen zu schaffen? K. Ronneberger: In den Metropolen lassen sich gegenwärtig unterschiedliche Kontrollstrategien beobachten, die sich gegenseitig stützen und verstärken.
Autor*innen
Obiora C-lk Ofoedu

Ausgabe
N°1 (Seite 47)

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Jeder, der Drogen und das mit ihnen verbundene Übel anprangert, ist ein Heiliger. So gesehen haben wir viele Heilige in unserer Gesellschaft. Die Parias wären demnach diejenigen, die von Drogen leben. Um das eigene Gesicht zu wahren, mochte schon mancher von ihnen seine Spießgesellen an Polizeiagenten verraten. Ungeachtet dessen, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Die Sicherheitskräfte taten ihre Pflicht und verhafteten oder töteten diejenigen, die das Glück verlassen hat.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°1 (Seite 02)

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Der Untertitel von dérive lautet Zeitschrift für Stadtforschung. Ein Untertitel der die Sache vermutlich nicht ganz trifft, weil er zu eng gefasst scheint, da es uns in erster Linie um gesellschaftliche Entwicklungen geht, die in der Stadt besser erkennbar sind, weil sie früher und konzentrierter auftreten. Die immer intensivere Überwachung des öffentlichen Raums, Zero-Tolerance-Politik, Rassismus, Erlebniswelten und Multiplexe, Gentrifizierung, Migration und Integration, Stadtplanung,
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°1 (Seite 35)

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Bevor die beiden letzten Bücher von Mike Davis vorgestellt werden, soll noch einmal auf sein mittlerweile zurecht als "Klassiker" gehandeltes Buch City of Quartz hingewiesen werden, das eine umfangreiche stadtsoziologische Darstellung von Los Angeles enthält und nicht ganz unverantwortlich für die Existenz dieser Zeitschrift ist - unbedingt lesen! Die beiden neuen auf deutsch erschienen Bücher von Mike Davis (beide sind 1999 erschienen), sind die Artikelsammlung Casino Zombies und
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°1 (Seite 48)

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Obiora C-Ik Ofoedus erzählt in seinem Buch von den Ereignissen am Tag seiner Verhaftung bis zu seiner Entlassung aus dem Wiener Landesgericht. In Rückblicken berichtet er über seine Organisationstätigkeiten im Rahmen der Demonstration rund um den Tod Marcus Omofumas. Das Buch ist kein hasserfülltes Pamphlet gegen die rassistische Politik dieses Staates, sondern ein fast nüchtern erzählter Bericht über die Ereignisse. Es wundert eineN bei der Lektüre gelegentlich, dass Ofoedus Sprache nicht
Autor*innen
Michael Zinganel

Ausgabe
N°1 (Seite 04-07)

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Paradigmenwechsel räumlicher Kontrolle Während in elektronischen Netzwerken sogenannte dezentrale "Communities" neu erfunden werden und gleichzeitig Risikokapital beträchtlichen Ausmaßes verschoben wird, wächst die Tendenz zur Selbsteinschließung nicht nur im Wohnbereich sondern auch in der Konsum- und Freizeitindustrie: der Mittelstand pendelt zunehmend nicht nur zwischen seinem Schlafplatz in der "Gated Community" - abgeschlossenen, eingezäunten und bewachten
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°1 (Seite 37-38)

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Seit Mitte der 90er Jahre gelangen regelmäßig Berichte über Polizeiübergriffe auf Schwarze in Zusammenhang mit Drogenrazzien und Kontrollen an die Öffentlichkeit. Dabei sagt die Zahl der Fälle, die medial präsentiert werden und wurden, noch gar nichts über die wahren Verhältnisse aus. Bei Befragungen und Projektstudien stellt sich immer wieder heraus, dass es kaum Menschen mit dunkler Hautfarbe gibt, die noch nicht rassistisch beschimpft oder diskriminiert worden sind. Obwohl von hohen
Autor*innen
Erik Meinharter, Nina Danklmaier, Phillip Rode, Silija Tillner

Ausgabe
N°1 (Seite 11-14)

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Mag. a arch Silija Tillner ist maßgeblich an der Konzeption und Umsetzung der Gürtelsanierung im Rahmen des EU-Urban Projektes beteiligt. Das Gespräch führten Nina Danklmaier und Phillip Rode, für dérive moderierte Erik Meinharter. dérive: Inwieweit stehen analytische Bestandteile Ihrer Vorstudie mit der gestalterischen Umsetzung im Zusammenhang? Tillner: Vor meiner Studie gab es noch unzählige andere Studien zum Gürtel, die ich natürlich alle studiert habe, sie hatten jedoch alle einen
Autor*innen
Manuel Castillo

Ausgabe
N°1 (Seite 26)

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Präsentation der Gruppe Tschuschenpower von Manuel Castillo

Autor*innen
Angelika Schuster, Christoph Laimer, Tristan Sindelgruber

Ausgabe
N°1 (Seite 30-33)

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Spiegelgrund ist eine Filmdokumentation über Menschen, die während des Nationalsozialismus vom Erziehungs- und/oder Euthanasieprogramm an der Wiener Jugendfürsorgeanstalt und Kinderfachabteilung Am Spiegelgrund als Opfer und Angehörige betroffen waren und es bis heute sind. Der Bogen ihrer Erzählungen spannt sich von der Zeit zwischen 1940 und 1945 bis in die Gegenwart. Das Interview mit den RegisseurInnen Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber führte Christoph Laimer. dérive: Was hat
Autor*innen
Klub Zwei/Maiz

Ausgabe
N°1 (Seite 22)

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Betrifft: Zensur? Vorauseilender Gehorsam? Oder "nur" ein veralteter, repressiver Medienkunstbegriff? Gesendet an: Kunst- und Kulturinstitutionen, KünstlerInnen, Kuratorlnnen, Kritikerlnnen, AktivistInnen und „Journalistlnnen im In- und Ausland. Im Januar 2000 wird Klub Zwei eingeladen, im Rahmen der steirischen Landesausstellung gr2000az eine Arbeit auf einem Großbild in den Arkaden des Schlosses Eggenberg in Graz zu präsentieren. Wir entschließen uns, auf die aktuelle politische
Autor*innen
MAIZ-Frauen

Ausgabe
N°1 (Seite 49)

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Letztes Jahr, genau zu diesem Zeitpunkt, geschah das unerwartete Pinkwerden der einst blauen Donau. Das Pinkwerden des Wassers verursachte eine bis dato von der Wissenschaft noch nicht erklärte Färbung der Lebewesen dieses ökologischen Raumes. Die einzige Feststellung, die bis jetzt angekündigt wurde, bezieht sich auf die Tatsache, dass nur ausländische Amphibien vom Phänomen des Pinkwerdens betroffen sind. Die MAIZ-Frauen setzen sich für die Rechte der pinkgewordenen Amphibien ein und bieten
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°1 (Seite 21)

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Klaus Ronneberger, Stephan Lanz und Walther Jahn zeigen in ihrem Buch Die Stadt als Beute am Beispiel einiger deutscher Städte, wie sich die aktuellen ökonomischen Entwicklungen auf Kommunen auswirken. Die kontinuierliche Verringerung der Finanzmittel für die Städte durch die neoliberale Wirtschaftspolitik zwingt die Stadtverwaltungen auf der einen Seite ihre Ausgaben zu senken und auf der anderen Seite für Mehreinnahmen zu sorgen. Mehreinnahmen durch Unternehmenssteuern, Gewinnsteuern etc.
Autor*innen
Christina Nemec

Ausgabe
N°1 (Seite 49)

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"mein" bezirk ist der zehnte, favoriten - nicht draußen in oberlaa - sondern dort wo die häuser nach dem krieg aus schutt einfach wieder zusammengeklebt wurden - d.h. wenn ich einen nagel in die wand schlage, rinnt diese förmlich aus - zurück bleibt ein großes loch, ecke columbusgasse/davidgasse. ich gehe fast täglich zur U1 station reumannplatz. sobald es wärmer wird und der tichy aufsperrt, sitzen die leute auf immer unbequemeren bänken. wenn ich durch den park gehe, komme ich an