© Guiliano Ottaviani
© Guiliano Ottaviani

Der urbanize! Good Practice Abend will Raum für Inspiration, Präsentation und Information schaffen. Nach je 30 min Präsentation gibt es rund 15 min Zeit für Fragen und Anmerkungen, bevor es nach kurzer Pause weiter geht. Willkommen zu einem Abend voller guter Ideen und erfolgreicher Strategien für eine kollaborative und zukunftsfähige Stadt!

Mit Präsentationen von:

17.15 - 18.00 Uhr: ZUsammenKUNFT - Initiative Haus der Statistik (Berlin)

Präsentation und Diskussion mit Harry Sachs (ZK/U - Zentrum für Kunst und Urbanistik, Initiative Haus der Statistik) und Florian Schmidt (Baustadtrat Friedrichshain-Kreuzberg, ehem. Sprecher der Initiative Haus der Statistik).

Das Haus der Statistik am zentral gelegenen Berliner Alexanderplatz ist eine 40.000 m2 große Immobilie, die in einem offenen und kollaborativen Entwicklungsprozess zwischen einem Bündnis verschiedener sozialer und kulturelle Einrichtungen und Verbände, Künstlerkollektive, Architekten, Stiftungen und Vereine, Politik und Verwaltung in ein Zentrum für Geflüchtete, Soziales, Kunst, Kreative und kommunale Demokratie verwandelt werden soll. 2016 wurde dafür die Akademie der ZUsammenKUNFT als Plattform zum Austausch von künstlerischen Praxen und anderen Wissensformen ins Leben gerufen, um die Entwicklung der Immobilie mit Ideen anzureichern.
Veranstaltungshinweis: WORKSHOP ZUsammenKUNFT – Initiative Haus der Statistik, Sa, 27.10.2018, 12:00 - 14:00 // Haus der Statistik Website.

18.00 - 18.45 Uhr: Grove Park Neighbourhood Forum (London)

Präsentation und Diskussion mit Stephen Kenny, Director of The Baring Trust and Chair of Grove Park Neighbourhood Forum.

Grove Park has a history of community activists coming together to protect and enhance community assets for future generations to enjoy. Various community groups have formed to highlight the benefits of these assets and have successfully fought off many threats; but the ongoing campaign continues. In 2011, new legislation – the Localism Act 2011 – gave the community a new vehicle to formalise its aspirations for a healthy and thriving neighbourhood and have since been working on developing a heritage-driven Neighbourhood Development Plan with a vision to create an Urban National Park that celebrates its built and natural heritage. This will act as a legal planning framework to guide future development. The talk by Stephen Kenny will focus on the challenges faced by the residents and the tactics that have led to the successful reopening and safeguarding of assets.
Veranstaltungshinweis: WORKSHOP Grove Park Neighbourhood Forum (London), 27.10.2018, 15:00 - 17:00 // WORKSHOP Critical Mapping for Communities mit Kay Pallaris, London), 27.10.2018, 12:00 - 15:00 // Grove Park Neighbourhood Forum Website

19.00 - 19.45 Uhr: WSL - Warsaw Tenants' Association (Warschau)

Präsentation und Diskussion mit Aktivist\innen der Warsaw Tenants Association (WSL).

Die Privatisierung städtischen Wohnungseigentums schreitet in Warschau rapide voran, die Zahl der Zwangsräumungen ist extrem hoch. Ein besonderes Problem sind wilde, teils gewalttätige Reprivatisierungen und explodierende Heizkosten für Mieter*innen in kommunalen Wohnungen, die oftmals die Miete übersteigen. Die Gründerin der Warsaw Tenants’ Association (WSL), Jolanta Brzeska, wurde 2011 entführt und ermordet, der Fall ist juristisch nach wie vor nicht aufgearbeitet. Die Warsaw Tenants’ Association (WSL) organisiert Widerstand und Vernetzung von Mieter*innen. Sie versteht sich nicht als NGO, sondern unterstützt Mieter*innen bei der Selbstorganisation und Selbstermächtigung. Veranstaltungshinweis: WORKSHOP Warsaw Tenants' Association, Sa, 27.10.2018, 14:00-17:00 // WSL-Website (in polnischer Sprache)

20.00 - 20.45 Uhr: Wir alle sind Zürich

Präsentation und Diskussion mit Katharina Morawek, Co-Initiatorin von Wir alle sind Zürich und ehem. künstlerische Leiterin der Shedhalle Zürich.

„Urban Citizenship“ steht für die Ausweitung der rechtlichen, sozialen, kulturellen und politischen Teilhabe aller Menschen, die in einer Stadt leben. Das von Sommer 2015 bis November 2016 an der Shedhalle Zürich durchgeführte Kunstprojekt „Die ganze Welt in Zürich“ hat das Denken um „Urban Citizenship“ für den Schweizer Kontext aufgegriffen und mit dem transformativen Potential der Kunst in Verbindung gebracht. Das Projekt entwickelte konkrete Interventionen in die Schweizer Migrationspolitik: zu Aufenthaltsfreiheit, Diskriminierungsfreiheit und Gestaltungsfreiheit. Diese haben die migrationspolitische Debatte in der Schweiz nachhaltig beeinflusst. Veranstaltungshinweis: WORKSHOP Wir alle sind Zürich, Sa, 27.10.2018, 15:00 - 17:00 // Weiterführende Publikation.

ABGESAGT: MAAM - Museo dell'Altro e dell'Altrove di Metropoliz (Rom)

Im Anschluss BAR und DJ-Line mit LENE BENZ (Az W)