Kreative Raumaneignung: Naming the harm – Street Harassment

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Street Harassment bezeichnet Diskriminierungen im öffentlichen Raum und reicht von belästigenden Kommentaren, Pfeifen oder Hupen über unerwünschtes Anfassen und Grabschen bis zu Schubsen und körperlicher Gewalt. Obwohl Street Harassment ein alltägliches Phänomen darstellt, das die Bewegungsfreiheit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum für viele Menschen einschränkt, wird wenig darüber gesprochen. Street Harassment ist ein soziales Problem, das für Einzelindividuen, soziale Gruppen und letztlich die gesamte Gesellschaft langfristig negative Folgen hat.

Der Workshop Naming the Harm präsentiert theoretische Zugänge zum Themenfeld, die Handlungsräume in gesellschaftlichen Verhältnissen aufmachen. Danach gibt es eine Übersicht von Methoden und Aktionsformen, die sich für eine gemeinsame Aneignung von (öffentlichem) Raum verwenden lassen. Mit Techniken und Methoden wie StreetArt/Graffiti, Ad-busting, Stencils, Stickern, Plakaten, Siebdruck, Theater, Straßen-Interviews oder Zine-Produktion werden Interventionen von der Idee bis zur Aktion entwickelt, die anschließend in kleinen Gruppen erprobt und umgesetzt werden können. Der Workshop will einen Raum schaffen, in dem sich alle Beteiligten über Erfahrungen mit Street Harassment austauschen und in einem gemeinsamen Prozess kreative Handlungsstrategien erarbeiten können.

Kostenbeitrag: Spende erwünscht

2-teiliger Workshop:
Sonntag 04.10. 13 - 20h: Theorie/Input + Methoden + Praxis, Teil 1
Dienstag 06.10. 17h - 21h: Praxis, Teil 2

Beschränkte Teilnahme, max. 20 Personen.
Anmeldung unter: reactive@riseup.net

Erreichbarkeit: U3, U4, S-Bahnen, Landstraße-Wien Mitte