© dérive
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Sozialer Wandel entsteht in sozialen Prozessen: Die räumliche Nähe der Nachbarschaften erzeugt auch eine soziale Nähe, die Zusammenarbeit erleichtern kann. Ideen und Wünsche sind im Alltag angedockt, Politik ist direkt erlebbar. Die Stadt der kurzen Wege scheint also auch in Sachen Demokratisierung erstrebenswert. Die politische Einheit für die Nachbarschaft ist der Bezirk – doch wieviel Gestaltungsmacht liegt eigentlich auf dieser Ebene? Worüber können Bezirke in Wien entscheiden und worüber sollten sie entscheiden können? Und worüber besser nicht? Wie wird das in einer größeren Stadt wie Berlin gehandhabt und was kann man davon für eine dezentrale Stadtentwicklung lernen? Wieviel Potenzial für eine kooperative und gemeinwohl-orientierte Entwicklung steckt im Bezirk?

Vortrag und Diskussion mit Thomas Ritt (AK Stadt, Wien), Susanne Schaefer-Wiery (Bezirksvorsteherin, Wien/Margareten) und Florian Schmidt (Baustadtrat, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin).

Im Anschluss ab 21 Uhr BAR und DJ-Line mit Fred (HALLO: Festspiele / Hamburg)