Stadtbilder, Kontrollfantasien und Wirklichkeitskonstruktionen

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Foto aus der Serie "Attention Mines! - Sofa Courage von Elvedin Klacar"{: title="Foto aus der Serie "Attention Mines! - Sofa Courage von Elvedin Klacar""}

Stadtutopien sind nicht nur eine Spielerei, sondern werden täglich umgesetzt – nicht unbedingt immer mit der Zustimmung aller ihrer BewohnerInnen. Wie eine Stadt auszusehen hat, hängt von der Wahrnehmung ab. Und diese ist nicht nur eine individuelle Phantasie, sondern eine sozial wirksame Konstruktion. Sicherheit spielt dabei eine immer stärkere Rolle. Dabei spielen nicht zuletzt die Möglichkeiten und Einflüsse des cognitive mappings eine zentrale Rolle. Cognitive mapping beschreibt die Prozesse des Erlernens und Verstehens räumlicher Strukturen – gesteuert sowohl durch eigene Erfahrungen als auch durch sekundäre Informationen wie etwa Medien. Als multidisziplinärer Ansatz bietet es eine Methode, um räumliche Verhaltensweisen, räumliche Entscheidungen und eventuell auch „Bilder von der Welt“, ihre Entstehung und die daraus folgenden Konsequenzen zu erforschen. Was sich so über Sicherheit, urbanen Alltag und Kontrollfantasien aus den jeweils zirkulierenden Ideen und Vorstellungen über Stadt und Welt herauslesen lässt, soll in dem Vortrag erörtert werden.

Nils Zurawski
ist Wissenschaftler am Institut für kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg. Er forscht zu Überwachung, Kontrolle, Stadt, Gewalt, Identität und Sicherheit.

Im Anschluss an den Vortrag Eröffnungsparty mit:

The Urbanizer aka Mr. Moneypenny aka Clemens Böge ist als DJ verantwortlich für die musikalische Begleitung des Eröffnungsfestes.

Catering: dongdong fan-fahrradküche

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Erreichbarkeit: U1, U2, U4 Karlsplatz, Ausgang: Resselpark