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Knapp ein Jahr ist es her, dass in Wien die Nordbahnhalle durch eine Brandstiftung vernichtet wurde. dérive war damals Teil der Initiative IG Nordbahnhalle, die daran arbeitete, ein Nutzungskonzept für »ein soziales Modellprojekt für Nachbarschaft, Kultur und Wissenschaft, ein politisches Modellprojekt für ökologische Nachhaltigkeit und solidarische Ökonomie und ein rechtliches Modellprojekt für eine kooperative, gemeinnützige Trägerstruktur« zu entwickeln. Die Nordbahnhalle ist Geschichte, die Notwendigkeit für Common Spaces, Hybrid Places bleibt bestehen. Die neue Ausgabe von dérive beschäftigt sich mit genau diesem Thema: von  Kulturhäusern in Polen, über Community-Museen und SESCs in Brasilien, Clubes de Barrio in Buenos Aires bis zu Gemeinschaftszentren und Common Spaces in Zürich. HEFT-VORSCHAU

Cinema dérive am 15.11., 13 Uhr

Für die Region um Petrila ist es eine Katastrophe: Die älteste Kohlenmine Rumäniens soll stillgelegt und abgerissen werden. Doch was bleibt dann noch von der Identität der Stadt? Eine Hommage an Eigeninitiaitve und die Macht der Kunst.

SO, 15.11., 13 Uhr im Filmcasino – anschließend Filmgespräch mit Rudi Scheuvens

urbanize! Festival 2020

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden der 11. Ausgabe des urbanize! Festivals unter dem Titel »Common Spaces, Hybrid Places«! Mit Ausstellungen, Vorträgen, Performances, Führungen, Diskussionen, Workshops, Film und Musik haben wir gemeinsam den Stadtraum erkundet und erobert.

Radio dérive Oktober

Initiatorin Elke Rauth sowie die Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Brigitte Felderer stimmen uns bei einem akustischen Stadtspaziergangs durch Floridsdorf auf das Festivalprogramm ein.

Cinema dérive am 13.12., 13 Uhr

An den Rand der Gesellschaft gedrängt, beschließen die BewohnerInnen der besetzten Fabrik eine Rakete zu bauen, um auf dem Mond zu leben – eine poet. Dokumentation über Solidarität, Raumschiffe und das bewohnte Museum MAAM in Rom.

SO, 13.12., 13 Uhr im Filmcasino – anschließend Filmgespräch mit Giorgio de Finis (Rom) und Brigitte Felderer (Wien)

dérive 80

Covid-19 zeigt die gesellschaftlichen Zustände wie unter einer Lupe, egal ob es nun die Wohn- und Arbeitsverhältnisse sind oder die Verteilung des Straßenraums. Der Schwerpunkt enthält Beiträge zu Alltagsökonomie, Wohnen, Straßenraum, Protest, Digitalisierung, Wanderarbeiter*innen, soziale und räumliche Segragtion sowie Stadtgeschichte.

dérive Gratis-Probeheft als PDF

Für alle, die dérive kennenlernen wollen: Das kostenlose Probeheft versammelt für dérive zentrale Themen wie Wohnen, Stadtentwicklung, urbane Gesellschaft, Mobilität, Migration/Flucht, gesellschaftliche Alternativen und gibt Einblicke in die redaktionelle Linie der Zeitschrift.

Radio dérive September

Wie klingt Hitze in der Stadt, und was kann Abkühlung verschaffen? Wo ist es in Wien heiß und warum? Wie helfen Pflanzen und Bäume gegen Hitze? Was kann Gestaltung des Stadtraums hinsichtlich der Hitzeentwicklung und des Umgangs mit Hitzewellen bewirken?

dérive N°78

In dérive N°78 versammelt Carina Sacher Beiträge über u. a. unfreiwillige HotelbewohnerInnen im immer teurer werdenden Dublin, über die wirtschaftliche Situation der vom französischen Staat teuer bezahlten sozialen Hotellerie und über die Situation von Menschen, die in abgelegenen Motels in den USA leben. BESTELLUNG.

dérive N°79

Ein roter Faden der 79. Ausgabe von dérive – Zeitschrift für Stadtforschung mit dem Schwerpunkt Protest ist das Verhältnis von Partizipation und Konsens zu Protest und Konflikt. Der Schwerpunkt entstand in Kooperation mit Alexander Hamedinger und Lukas Franta vom Forschungsbereich Soziologie der TU Wien sowie Cornelia Dlabaja. BESTELLUNG.

Radio dérive Juli

Radio dérive beim Wohnstraßenfest
Der Verein Space and Place beschäftigt sich seit drei Jahren mit Wohnstraßen und deren Nutzung und Aneignung abseits des motorisierten Verkehrs.

dérive - Special Offer

Umfassende Analysen zur Wohnungfrage mit dem Kombi-Angebot von dérive: Ausgabe N°77 »Wohnungsfrage« in Printform und die PDF-Sonderausgabe mit weiteren Texten zur Wohnungskrise gibt's jetzt im Doppelpack. BESTELLUNG.

Radio dérive Juni

„Irgendwie normal leben können“
In diesem Beitrag kommen Menschen zu Wort, die über ihre persönlichen Erfahrungen in der Corona-Krise, ihre Forschung oder ihre Arbeit in der Wohnungslosenhilfe sprechen.

Foto (c) Rasande Tyska

Eine dokumentarische Aufarbeitung

Der Brand markiert das spektakuläre Ende eines Möglichkeitsraums, der ein Modellprojekt für Wien hätte werden können. Die verantwortlichen Stellen der Stadt Wien taten alles, um das nicht erkennen zu müssen.

Radio dérive Mai

Die zivilgesellschaftliche und parteiunabhängige Initiaitve „Platz für Wien“ ist Ende April 2020 mit 18 Forderungen für „eine klimagerechte, verkehrssichere Stadt mit hoher Lebensqualität“ gestartet.
Im Studio zu Gast sind zwei Sprecher*innen der Initiative.

dérive, Heft 76

Das Verhältnis zwischen Stadt und Land ist durch Wahlergebnisse, Statistiken über Landflucht oder Protestbewegungen in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus gerückt. Im neuen dérive-Schwerpunkt Stadt Land sehen wir uns an, ob sich zwischen den beiden Raumtypen tatsächlich eindeutige Grenzen ziehen lassen, was es mit der Landflucht junger Frauen hat, welche Auswirkungen Suburbanisierung in den USA hat, wie die Gelbwesten einzuschätzen sind, wie die Geographie des Wahlverhaltens in Österreich aussieht und wo AfD-WählerInnen leben.

Interview

2018 widmete das Architekturzentrum Wien Denise Scott Brown die Ausstellung Downtown. Der Berliner Kurator und Stadtforscher Jochen Becker hat 2013 ein Interview mit Denise Scott Brown im Rahmen des metroZones-Projekt Global Prayers geführt.Zum Video

Radio dérive

Wie steht es eigentlich um die Arbeitsbedingungen der zahlreichen Essens-Kuriere in den Städten? Greta Egle und Sandra Voser bestellen ein Curry und sprechen mit dem Arbeitssoziologen Benjamin Herr über Fahrradbot*innen im Zeitalter des Plattformkapitalismus. ZUR SENDUNG

dérive N°75 (2019), Sampler

dérive N°75 bringt: Geschichte des Wiener Nordwestbahnhofs, Kampagne »Deutsche Wohnen & Co. enteignen«, Modell Vorsorgewohnung, Protestbewegungen in Wien und Budapest, Raumpolitik in der Türkei, Krieg und artifiziellen Städtebau, Plattform-Lieferdienste. BESTELLUNG.

urbanize! Berlin 2018 Video

Von 5.-14.Oktober 2018 fand das erste urbanize! Berlin Festival unter dem Motto »bewegung. macht. stadt.« mit etwa 30 stadtentwicklungspolitischen Berliner Akteur*innen und dérive statt. Hier gehts zur filmischen Festivalrückschau.

urbanize! 2019 Foto-Nachlese

Von 9.-13. Oktober lud dérive nach Wien-Favoriten zum 10. urbanize! Festival. Das Stadtlabor »Alle Tage Wohnungsfrage« versammelte bei über 40 Veranstaltungen mehr als 2.700 Besucher*innen. Eine Festival-Nachschau in Bildern im Jubiläumsjahr 100 Jahre Rotes Wien.

Radio dérive April

Die Ausbreitung des Coronavirus verändert massiv unseren Alltag. Dem öffentlichen Raum wird seine Öffentlichkeit entzogen, gelebte Nachbarschaft wird zur Überlebensstrategie und vor allem das Wohnen steht aktuell auf dem Prüfstand. Deshalb wiederholen wir die Sendung vom 3.7.2018 mit Gesprächen aus dem PubliCity Center über das Leben und Wohnen.

Nächster Termin: 13. 9., 14 Uhr im Filmcasino

Cinema dérive lädt zur filmischen Erkundung urbaner Nischen, umkämpfter Brachen, leerstehender Häuser und post-industrieller Anlagen. Ein Kaleidoskop urbaner Commons von der Frage "Bikes vs. Cars" zur Kohlenmine in Rumänien, dem Planquadrat in Wien, zur Salami-Fabrik in Rom – und weiter bis zum Mond.

dérive Kiosk

Zahlreiche der beliebtesten dérive-Ausgaben sind vergriffen. Wem der Weg zur nächsten Bibliothek zu mühsam ist, kann sich in unserem dérive-PDF-Kiosk für ein paar Euro in der Sekunde herunterladen: Smart Cities, Das Modell Wiener Wohnbau, Stadt selber machen, Perspektiven eines kooperativen Urbanismus, Urbanität durch Migration und viele mehr.

Radio dérive

dérive – Radio für Stadtforschung bringt seit 2011 Beiträge zum Stadtraum als Ort der Verdichtung und Seismograph gesellschaftlicher Entwicklungen. Radio dérive sendet Reportagen und Features, Vorträge und Interviews. Die Inhalte reichen von Urban Gardening in St. Petersburg, informeller Stadtentwicklung in Kairo oder Migrationspolitik in Bristol bis zur Wiener Wohnbaupolitik. Vorträge behandeln das Recht auf Stadt, Immobilienwirtschaft oder aktuelle Sicherheitsdiskurse.

dérive Gratis-Probeheft als PDF

Für alle, die dérive kennenlernen wollen: Das kostenlose Probeheft versammelt für dérive zentrale Themen wie Wohnen, Stadtentwicklung, urbane Gesellschaft, Mobilität, Migration/Flucht, gesellschaftliche Alternativen und gibt Einblicke in die redaktionelle Linie der Zeitschrift.

urbanize! Festival Hamburg

Zurückschauen zum nach vorne denken: Alle Vorträge des urbanize! Festivals Hamburg ab jetzt online. Das 2016 von dérive – Zeitschrift für Stadtforschung gemeinsam mit der PlanBude im Gängeviertel veranstaltete Festival mit Beiträgen von: Andrej Holm, Marina Naprushkina, Grandhotel Cosmopolis, Michael Klein, uvm. Danke an Christoph Schäfer und Margit Czenki.

Alle Videos

Mit einem dérive-Abonnement bekommen Sie jedes Heft unmittelbar nach Erscheinen ins Haus geliefert und unterstützen ganz nebenbei eine unabhängige, kritische Zeitschrift.

Peter Marcuse über dérive:
»dérive is a journal with a deserved international reputation, taking up fundamental issues in urban development, their economic and cultural foundations and human consequences. Well worth reading regularly.«

Peter Marcuse, Soziologe an der Columbia University New York

Hausprojekt - Solidarität schafft Raum

Das Hausprojekt Bikes and Rails steht für solidarische Nachbarschaft, umweltbewusste Mobilität, ökologische Bauweise und bezahlbare Mieten ohne finanzielle Mindesteinlage. BnR ist Teil des habiTAT Mietshäusersyndikat Österreich und sucht Menschen, die das Projekt mit einem Direktkredit unterstützen, damit das Haus gekauft und dem Immobilienmarkt entzogen werden kann!

Saskia Sassen über dérive:
»dérive is a stunning assemblage of image and text of analytical insight and poetic narrative.«

Saskia Sassen, ist Soziologin und Wirtschaftswissenschaftlerin an der Columbia University und der London School of Economics.