Architektur, Städtebau und Stadtplanung prägen die aktuelle Ausgabe: vom neuen Wiener Stadtentwicklungsplan, die Zukunft des Städtebaus in Praxis und Lehre, die städtische Identität und das Stadtbild Ljubljanas und Sarajevos über Postmoderne in der DDR bis zu einer Kritik am männlich geprägten Arbeits- und Berufsmodell Architektur. Weiters: Fürsorgegerechtigkeit durch Infrastrukturwandel, Wohnungskrise, Mobilitätsdiskurs.
engagiert sich für die Demokratisierung der urbanen Gesellschaft
und die Stärkung der kritischen Öffentlichkeit.
Mit Ausstellungen im Az W und verschiedenen Kunsträumen in Wien, Begleitprogramm und Jubiläumsgala feiert dérive ein Vierteljahrhundert kritische Stadtforschung und lädt zum Streifzug durch Wissenschaft, Kunst und Aktivismus.
Der Schwerpunkt befasst sich mit dem Konzept eines spekulativen Urbanismus jenseits seiner etablierten Verankerung in ökonomischen Logiken und einer ausschließlich linearen, objektiven, distanzierten Perspektive auf ›die‹ urbane Zukunft.
Teil zwei der Jubliäumsausgaben zum Thema Zeit mit Beiträgen zu Fragen der Zeitlichkeit des Alterns, methodischen Aspekten von Planungsmodellen, Zeit als Hebel für gesellschaftliche Veränderungen, zur Methode des Grabens und zur Rolle von Zeit bei der Raumproduktion.
Die 100. Ausgabe widmet sich dem Thema Zeit – den langen Linien historischer Entwicklung wie momenthaften Ereignissen. Der Fokus liegt zunächst auf den Aspekten Planung und Alltag.
Die Architekturtage sind zurück – und machen von 28. bis 30. Mai 2026 Baukultur und Ingenieurtechnik wieder als lebendiges, österreichweites Festival erlebbar.
Die Februar-Ausgabe von Radio dérive steht im Zeichen des bevorstehenden feministischen Kampftags am 8. März und lädt zu einem feministischen Night Walk mit Elke Krasny, Sophie Lingg und Claudia Lomoschitz ein.
Drei ehemalige Besetzer:innen erzählen von ihrer Zeit in und mit der Pizzeria Anarchia, einer der bis heute bekanntesten Hausbesetzungen Österreichs, die exemplarisch für Konflikte rund um Wohnpolitik und Immobilienverwertung stand.
Mit Vorträgen und Diskussionen, Workshops und Stadterkundungen, Netzwerktreffen, Kunst und Film widmete sich urbanize! 2025 den Zeiten der Stadt. Schön war's!
Radio dérive gesellt sich beim urbanize! Festival 2025 zu einer Exkursion am und um den Elterleinplatz, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der sogenannten »Verkehrsinsel« thematisiert.