Alle Inhalt zum Tag "Urban Citizenship"

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Displaced. Stadt, Raum und Flucht

8.10.2015 19:00
Institut für Kunst und Gestaltung 1 der TU Wien, Karin Harather, PROSA, SKuOR – Arbeitsbereich für Stadtkultur und öffentlicher Raum, bink - Initiative Baukulturvermittlung für junge Menschen, dérive – Verein für Stadtforschung Barbara Feller, David Zistl, Jochen Becker, Johannes Pointl, Karin Harather, Lukas Kluszczynski, Martina Buchinger, Nadia Rida, Nina Valerie Kolowratnik, Patrick Jaritz, Sabine Knierbein

Flüchtlinge und Asylsuchende haben ein Recht auf Schutz und brauchen Raum. Was können ArchitektInnen und RaumplanerInnen, Universitätslehrende, Studierende, Architekturschaffende, KünstlerInnen, StadtforscherInnen und StadtaktivistInnen tun? Was ist unsere gesellschaftliche Verantwortung, was unser konkreter Beitrag angesichts der aktuellen Herausforderungen?

Praxis : Demokratie

9.10.2017 19:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Jochen Becker, Oliver Ressler

In Städten weltweit existieren mittlerweile unzählige Experimente, die der Krise der repräsentativen Demokratie selbstorganisiert eine radikal-demokratische Praxis entgegensetzen: Von der Wohnungsfrage bis zu urbanen Commons, von Arbeiter-Selbstverwaltung bis zur Refugee-Bewegung, von Urban-Citizenship-Modellen bis zur Neu-Organisation von demokratischer Entscheidungsfindung zeichnen sich mehr und mehr Wege der konkreten Utopie einer solidarischen Gesellschaft ab. Wieviel Potential auf gesellschaftlichen Wandel steckt in den vielfältigen Ansätzen? Wie kann sich fragmentiertes städtisches Handeln zu einem größeren Ganzen verknüpfen? Welche Wege führen nach Post-Babylon als Ort des Sprechens in vielen Zungen und der Produktion von neuem Wissen und zukunftsfähigen Handlungsformen? English version on subpage! [Achtung: Vortrag mit Cynthia Fleury musste leider abgesagt werden]

Neues Hellersdorf

13.10.2018 15:00 - 18:00
metroZones - Zentrum für städtische Angelegenheiten Mohammad Al Khatib, Jihad Issa, Sajid Khan, Adam Page, Habibullah Safi, Henrik Lebuhn, Renaud Epstein

Die Veranstaltung diskutiert die sozialen und städtischen Veränderungen in der Großwohnsiedlung Neues Hellersdorf zwischen Rechtsruck und migrantischer Aneignung. Durch Erzählungen von alltäglichen Praktiken der Wohnungs- und Arbeitssuche, einem Gespräch zu Urban Citizenship sowie einem Vergleich mit der Situation in ähnlichen Siedlungen in Frankreich soll das Recht auf urbane "Normalität" diskutiert werden.

How To … Change! Wir alle sind Zürich!

27.10.2018 15:00 - 17:00
dérive – Verein für Stadtforschung Wir alle sind Zürich / Katharina Morawek, Zürich

Wie wollen Gesellschaften ihre Zukunft gestalten? Wie können wir eine demokratische, für alle zugängliche Verhandlung über diese Zukunft ermöglichen? Der Begriff Urban Citizenship steht für die Ausweitung der rechtlichen, sozialen, kulturellen und politischen Teilhabe aller Menschen, die in einer Stadt leben. Eines der Ziele ist es, die massiven Demokratiedefizite in den Einwanderungsgesellschaften Europas hinter sich zu lassen und Möglichkeiten für freie, gleiche und solidarische Lebensformen zu erproben, also zu einer Demokratisierung der Demokratie zu kommen. Das von Sommer 2015 bis November 2016 an der Shedhalle Zürich durchgeführte Kunstprojekt Die ganze Welt in Zürich hat das Denken über Urban Citizenship für den Schweizer Kontext aufgegriffen und mit dem transformativen Potenzial der Kunst in Verbindung gebracht. Das Projekt entwickelte konkrete Interventionen in die Schweizer Migrationspolitik: zu Aufenthaltsfreiheit, Diskriminierungs­freiheit und Gestaltungsfreiheit. Diese haben die migrations­politische Debatte in der Schweiz nachhaltig beeinflusst. Kinderbetreuung vor Ort.