Klima, Wachstum, Infrastruktur
Wiens Stadtentwicklungsplan 2035Mit dem Wien-Plan legte die Stadt Wien jüngst den aktualisierten Stadtentwicklungsplan vor, der die Entwicklung der Stadt bis 2035 steuern soll. Es ist ein strategisches Dokument, das Leitlinien geben, zugleich aber auch Spielräume für lokale Dynamiken offenhalten soll. Detaillierte Fachkonzepte, die vormals als eigenständige Dokumente vorlagen, wurden nun kompakt integriert. Daraus ergeben sich Fragen nach Transparenz, Verbindlichkeit und konkreter Steuerung. Welche Rolle spielen Nachverdichtung, Transformation und Umbau in einer bei knappen Flächenressourcen dennoch weiter nach außen wachsenden Stadt? Wie werden soziale, ökologische und kulturelle Infrastrukturen langfristig abgesichert? Welche Rolle spielen Teilhabe und zivilgesellschaftliches Engagement in diesem Prozess? Im Gespräch erläutern Maria Samek und Michael Rosenberger von der Magistratsabteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) der Stadt Wien Anspruch, strategische Logik und Grenzen des Wien-Plans.
Andre Krammer ist Architekt und Urbanist in Wien, Redakteur von dérive und lehrt am Forschungsbereich Städtebau an der TU Wien.
Christoph Laimer ist Chefredakteur von dérive.
Maria Samek ist Raumplanerin in der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) der Stadt Wien und Projektleiterin des Stadtentwicklungsplans Wien-Plan 2035, dessen inhaltliche Erarbeitung sie gemeinsam mit Michael Rosenberger federführend verantwortete.
Michael Rosenberger ist Raumplaner in der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) der Stadt Wien und war federführend an der Erarbeitung des Wien-Plans 2035 beteiligt. Seine Arbeit konzentriert sich auf strategische Stadtentwicklung und die räumliche Transformation der Stadtregion.