Tod und Leben großer sozialistischer Städte
Zu Kirsten Angermanns wichtiger Veröffentlichung über die ›Ernste Postmoderne‹ in der DDR
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In den 1980ern, so scheint es, entwickelt sich in der DDR mit den Aufgeweckten, Nachgeborenen sowie denen, die noch nicht ihren Ausreiseantrag gestellt hatten, eine neue DDR. In Folge der damals schon dreißigjährigen Einrichtung des einstmals jungen Staates, eines demografischen Schwindens der Kriegsgeneration, und der einschneidenden Biermann-Affäre[1] Ende 1976 geriet der ›Reale Sozialismus‹ – zu Beginn als ›besseres Deutschland‹ und Alternative zum Faschismus mit berechtigtem Eifer …
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Autor:innen
Jochen Becker ist Autor, Kurator und Dozent in Berlin. Er ist Mitbegründer von metroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten und der station urbaner kulturen/nGbK Hellersdorf.