Alle Inhalt zum Tag "Sozialer Wohnbau"

Artikel

Veranstaltungen

Estate, a Reverie

8.10.2015 20:30
Filmcasino Wien, dérive – Verein für Stadtforschung Andrea Luka Zimmerman

Estate, a Reverie ist ein bewegendes Porträt einer Gemeinschaft, die in einem dem Abriss freigegebenen Londoner Sozialbau ums Überleben kämpft, und ein gewichtiges Statement zu den Verdrängungsprozessen in unseren Städten. Die kollaborativ ausgerichtete, performative Herangehensweise von Regisseurin Andrea Luca Zimmerman zeigt die beeindruckende Widerständigkeit von gesellschaftlich marginalisierten Menschen, die mit Verdrängungsprozessen konfrontiert sind, und feiert ihre Stärke im Ringen um ein würdevolles Dasein.

Andrej Holm zur Wohnungsfrage

25.9.2016 16:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung Andrej Holm

Obwohl es immer mehr interessante soziale und kulturelle Einzelprojekte gibt, wird die Chance auf eine Wohnung für die ärmere Hälfte der Bevölkerung immer schlechter. Zeit, das System dahinter in den Focus zu nehmen, zu analysieren – und zu ändern. Zeit, dickere Bretter zu bohren: Mietgesetzgebung, Wohnbaupolitik, Förderinstrumente.

BeL: NEUBAU – Aleppoer Weg

29.9.2016 21:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Lässt sich Aneignung und „Selbermachen“ hochskalieren? Neubauten für 10 Millionen Menschen in 12 Jahren: Wie das geht, zeigt das Kölner Büro BeL auf der aktuellen Biennale in Venedig. Dabei setzen die Architekten auf eine Kombination aus effizienten Großstrukturen und 50% Selbstbau, auf citynahen Neubau statt Obergrenzen Panik.

Miete essen Seele auf – Der Kampf um das Recht auf Stadt

13.10.2016 21:30
dérive – Verein für Stadtforschung Kotti & Co, Sandy Kaltenborn, Ulrike Hamann

Miete essen Seele auf erzählt die Geschichte des Protests der Mietergemeinschaft Kotti & Co in Berlin-Kreuzberg, der im Mai 2012 mit der Errichtung des Protesthauses Gecekondu (Türkisch für »über Nacht erbaut«) auf einem öffentlichen Platz seine erste sichtbare Manifestation fand. Was darauf folgt, ist nicht nur ein vehementes Einfordern des Rechts auf Stadt und damit ein Kampf gegen Verdrängung und Rassismus auf dem Wohnungsmarkt. Angelika Levis Film dokumentiert nämlich ebenfalls die vielfältigen Annäherungen, Begegnungen und letztlich auch neu entstandenen Freundschaften der heterogenen Bevölkerung des Kottbusser Tors.

Selbstorganisierte Siedler*innenbewegung und der Gemeindebau des Roten Wiens

29.9.2016 20:30
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung Michael Klein

Michael Klein (Wien): "Wenn heute Strategien gegen die Wohnungskrise entwickelt – und bisweilen vorschnell als utopisch abgetan – werden, bleibt ausgeblendet, dass die Geschichte eine Reihe durchaus erfolgreicher Strategien zur Begegnung der Wohnungsfrage kennt: etwa das Programm des Gemeindebaus im Roten Wien der 1920er Jahre. Noch weniger bekannt sind die informellen und selbstorganisierten Anfänge dieses Programms – die Wiener Siedler*innenbewegung. "