Kotti & Co

Kotti & Co hat sich als Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor zusammengefunden, um ihr Recht auf Stadt, vor dem Hintergrund der Geschichte der Migration, zu erkämpfen. 2011 in einer heterogenen Nachbarschaft in Berlin-Kreuzberg entstanden, kämpft Kotti & Co gegen hohe Mieten und Rassismus. Ein selbstgebautes Holzhaus (Gecekondu) ist seit 2012 sichtbares Zeichen des Protests, am besetzten Platz vor den Sozialwohnungen am „Kotti“ (Kottbusser Tor). Mit Lärmdemos, dem Gecekondu und anderen Aktionen wird gegen die Verdrängung, von Mieter*innen mit kleinen Einkommen, aus der Innenstadt und die hohen Mieten der Berliner Sozialwohnungen protestiert.

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Aktivismus

Veranstaltungen

Wie wollen wir morgen wohnen?

7.10.2018 18:00 – 20:00
Kotti & Co Kotti & Co

„Meine Mutter könnte niemals in Hellersdorf leben“, sagt ein Mieter am “Kotti” -– Kotti & Co hat eine Studie zum Thema Mieter*innen-Mitbestimmung am Kottbusser Tor durchgeführt. Wie (Re-) Kommunalisierung, sinkende Mieten und Mitbestimmung zusammenhängen, wird in einem Gespräch zwischen Kotti & Co und in gemeinsamer Diskussion mit dem Publikum thematisiert.

Miete essen Seele auf – Der Kampf um das Recht auf Stadt

13.10.2016 21:30
dérive – Verein für Stadtforschung Kotti & Co, Sandy Kaltenborn, Ulrike Hamann

Miete essen Seele auf erzählt die Geschichte des Protests der Mietergemeinschaft Kotti & Co in Berlin-Kreuzberg, der im Mai 2012 mit der Errichtung des Protesthauses Gecekondu (Türkisch für »über Nacht erbaut«) auf einem öffentlichen Platz seine erste sichtbare Manifestation fand. Was darauf folgt, ist nicht nur ein vehementes Einfordern des Rechts auf Stadt und damit ein Kampf gegen Verdrängung und Rassismus auf dem Wohnungsmarkt. Angelika Levis Film dokumentiert nämlich ebenfalls die vielfältigen Annäherungen, Begegnungen und letztlich auch neu entstandenen Freundschaften der heterogenen Bevölkerung des Kottbusser Tors.