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Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°77 (Seite 04-05)

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Einleitung zum Schwerpunkt Wohnungsfrage.

Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°77 (Seite 01)

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Wien feiert dieses Jahr bekanntlich 100 Jahre Rotes Wien, eine Ära die, wie man ohne Übertreibung behaupten kann, weltweit Maßstäbe für die Wohnraumversorgung gesetzt hat. Nicht oft genug kann man darauf hinweisen, dass das Rote Wien nicht nur der Gemeindebau, sondern auch die SiedlerInnenbewegung war. Sie hat es in einer Zeit unglaublicher Not geschafft, mit bewundernswert schlauen Maßnahmen die von Materialbeschaffung über Finanzierung bis zur Arbeitsorganisation und Bodenbeschaffung
Autor*innen
Silvester Kreil

Ausgabe
N°76 (Seite 56-57)

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Upscaling, Training, Commoning. Constructing a Future That is Yet to Be.
STEALTH.unlimited (Ana Džokić und Marc Neelen)
Jovis: Berlin, 2018
232 Seiten, Englisch
Preis ca. 35,– Euro

Siedlung
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°76 (Seite 54-55)

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Das Rote Wien 1919–1934
Wien Museum im MUSA
30. April 2019 bis 19. Januar 2020

Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°76 (Seite 04-05)

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Das Verhältnis zwischen Stadt und Land ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Anlass dafür sind immer wieder Wahlergebnisse, Statistiken über Landflucht oder Protestbewegungen. Im dérive-Schwerpunkt Stadt Land geht Ilse Helbrecht der Frage nach, was Stadt und Land bzw. Urbanität und Ruralität nun eigentlich unterscheidet. Maximilian Förtner, Bernd Belina und Matthias Naumann warnen vor vereinfachenden Darstellungen, im Speziellen bei der Interpretation von Wahlergebnissen der AfD. Mit dem Sozialforscher Günther Ogris haben wir über die Geographie des Wahlverhaltens in Österreich gesprochen. Theresia Oedl-Wieser hat sich für den Schwerpunkt mit der Frage der Abwanderung der jungen weiblichen Landbevölkerung in die Städte beschäftigt. Judith Eiblmayr schreibt in ihrem Beitrag über Hintergründe, Ursachen und Begleiterscheinungen von Suburbanisierung in den USA. Jeremy Harding portraitiert für dérive die Bewegung der Gelbwesten in Frankreich.

Pavillon
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°76 (Seite 60-61)

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Biennale Arte 2019
Venedig
11. Mai – 24. November 2019
www.labiennale.org

Paulo
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°76 (Seite 57-58)

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Ausstellung
Critical Care – Architektur für einen Planeten in der Krise
Architekturzentrum Wien 25.04.2019–09.09.2019
Kuratorinnen: Angelika Fitz und Elke Krasny
Ausstellungsarchitektur: the next ENTERprise
Ausstellungsgrafik: Alexander Schuh

Publikation
Angelika Fitz, Elke Krasny
Critical Care – Architecture and Urbanism for a Broken Planet
Cambridge, Massachusetts: MIT Press 2019
303 Seiten, englisch, 36,99 Euro

Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°76 (Seite 01)

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Das Verhältnis zwischen Stadt und Land ist in den letzten Jahren wieder verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Auslöser dafür sind vor allem politischer Natur, der Anlass immer wieder Wahlergebnisse, Statistiken über Landflucht und manchmal auch Protestbewegungen. So klar viele der Phänomene bei oberflächlicher Betrachtung scheinen, so unscharf werden sie bei näherer Beschäftigung. In den USA haben die Tea-Party-Bewegung oder die Wahl Donald Trumps dazu geführt, dass
Autor*innen
Antje Lehn

Ausgabe
N°76 (Seite 55-56)

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kollektiv orangotango+ (Hg.)
This is not an Atlas
Transcript: Bielefeld 2018
352 Seiten, 34,99 Euro

Beat
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°76 (Seite 58-60)

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Wiener Festwochen

Autor*innen
Manfred Russo

Ausgabe
N°76 (Seite 61-62)

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GAM 15
Territorial Justice
Gastredaktion: Aglaée Degros / Eva Schwab
Berlin: Jovis Verlag, 2019
308 Seiten, deutsch/englisch, 19,95 Euro

Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°75 (Seite 60-61)

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Warren Chalk, Peter Cook, Dennis Crompton (Hg.), David Greene, Ron Herron, Michael Webb
Archigram the book
Zürich: Park Books, 2018
300 Seiten, 125 Euro

Autor*innen
Barbara Feller

Ausgabe
N°75 (Seite 55-56)

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Ingrid Holzschuh (Hg.)
in Zusammenarbeit mit der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs BauKultur in Wien 1938–1959 Basel: Birkhäuser Verlag, 2019 200 Seiten, 29,95 Euro

Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°75 (Seite 01)

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In Österreich stieg die Zahl der zwischen Unternehmen und ihren KundInnen verschickten Pakete von 2016 auf 2017 um 27,3 Prozent auf über 100 Millionen. Bei etwa 40 Prozent davon handelt es sich um Retouren. Gleichzeitig verschwinden große, traditionelle Logistikareale aus den Städten, weil sie sich, einst an den Rändern gelegen, mittlerweile auf teuren zentralen Grundstücken befinden. Der Effekt: Weniger große LKWs, die in die Zentren fahren, dafür viel mehr Kleintransporter auf den Straßen.
Autor*innen
Rudi Gradnitzer

Ausgabe
N°75 (Seite 56-57)

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Martin Schwanzer (Hg.)
Schwanzer – Architekt aus Leidenschaft. Drei Jahrzehnte Architektur- und Zeitgeschichte
Illustrationen: Benjamin Swiczinsky;
Text: Max Gruber
Basel: Birkhäuser, 2019
96 Seiten, 29,95 Euro

Foto:
Autor*innen
Anita Aigner

Ausgabe
N°75 (Seite 57-59)

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Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft
Eine Ausstellung des Vitra Design Museums kuratiert von Ilka und Andreas Ruby sowie EM2N.
Grassi – Museum für angewandte Kunst Leipzig
28.11.2018–17.03.2019
Der Katalog zur Ausstellung ist leider vergriffen.

Pure
Autor*innen
Udo W. Häberlin

Ausgabe
N°75 (Seite 61-62)

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MAUSA Vauban – Musée d’art urbain et de street art
Neuf-Brisach, Place de la Porte de Belfort
Di bis So 11–19 Uhr
https://mausa.fr/

Autor*innen
Sonja Gangl, Paul Rajakovics, Barbara Holub

Ausgabe
N°75 (Seite 32-36)

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Auch wenn wir die Arbeit von Sonja Gangl schon lange kennen und schätzen, entstand die Idee, die Künstlerin für ein dérive-Insert einzuladen, konkret letztes Jahr in Zusammenhang mit ihrer Ausstellung in der Galerie Krobath. Dort zeigte Sonja Gangl bestechend minutiöse Bleistiftzeichnungen von Kartonkisten, geschlichteten Kartons, Plastiksäcken, Weggeworfenem, das als Verpackung gedient hatte. Diese auf Fotografien beruhenden Sujets, denen normalerweisekeine Aufmerksamkeit zukommt,
Foto
Autor*innen
Udo W. Häberlin

Ausgabe
N°75 (Seite 59-60)

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Dichtelust – Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz
S AM – Schweizer Architekturmuseum, Basel
24.11.2018–5.5.2019

Foto:
Autor*innen
Irene Bittner

Ausgabe
N°75 (Seite 54-55)

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Handbook of Tyranny
Ausstellung Haus der Architektur Graz
Kuratiert von: Brendan McGetrick
07.03.–26.4.2019

Theo Deutinger
Handbook of Tyranny
Lars Müller Verlag: Zürich, 2018
160 Seiten, 30,90 Euro

Autor*innen
Jochen Becker

Ausgabe
N°74 (Seite 56-57)

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Downtown Denise Scott Brown
Architekturzentrum Wien
22.11.2018 – 18.03.2019
Konzept und Gestaltung: Jeremy Tenenbaum mit Denise Scott Brown
Kuratorinnen: Angelika Fitz, Katharina Ritter

Katalog Your Guide to Downtown Denise Scott Brown: Hintergrund 56 Park Book: Zürich 176 Seiten, 36 Euro

Autor*innen
Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°74 (Seite 59)

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Gipi (i. e. Gian-Alfonso Pacinotto)
Die Welt der Söhne
Aus dem Italienischen von Myriam Alfano
Berlin: avant-verlag, Berlin
288 Seiten, 30,90 Euro

Autor*innen
Nicole Kirchberger

Ausgabe
N°74 (Seite 58)

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Knierbein, Sabine & Viderman, Tihomir (Hg.)
Public space unbound: urban emancipation and the post-political condition
New York / London: Routledge, 2018 
292 Seiten, englisch, 113,– EUR (Print), 27,– EUR (eBook)

Autor*innen
Silvester Kreil

Ausgabe
N°74 (Seite 59-60)

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Antarktika – Eine Ausstellung über Entfremdung
Kuratiert von Vanessa Joan Müller
und Nicolaus Schafhausen
Kunsthalle Wien (Museumsquartier)
noch bis 17. Februar 2019

Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°74 (Seite 01)

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Das neue Jahr bringt tatsächlich Neues: Nach Zeitschrift, Festival und Radio steigen wir mit Cinema dérive 2019 auch noch ins Filmbusiness ein. In Kooperation mit dem Wiener Filmcasino starten wir die Architektur-bis-Stadt Sonntags-Matinee »Stadt Streifen«. Das Frühjahrsprogramm von Stadt Streifen widmet sich mit vier Filmen der Wohnungsfrage. Wenn dieses Heft erscheint, wird die Premiere von Stadt Streifen mit Last Days in Shibati bereits Geschichte sein. Doch bereits am 17. Februar gibt es
Autor*innen
Silvester Kreil

Ausgabe
N°74 (Seite 60-61)

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Milan Mijalkovic und Katharina Urbanek
Pre / Fabric – The Growing Houses of Skopje
Klagenfurt: Wieser Verlag,, 2018
175 Seiten, ca. 30,- Euro

Zi
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°74 (Seite 61-62)

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Viennale – Vienna International Film Festival
25. Oktober bis 8. November 2018

Autor*innen
Barbara Holub, Paul Rajakovics, Almut Rink

Ausgabe
N°74 (Seite 32-36)

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Wer in Österreich die »Kunst am Bau«-Projekte der BIG (Bundesimmobiliengesellschaft) verfolgt, dem wird das prägnante Projekt I’M WE, WE’RE ME von Almut Rink am Gymnasium Zehnergasse in Wiener Neustadt (Architektur: Gabu Heindl) aufgefallen sein. Hier steht ein fassadenfüllendes, vertikales ME-Relief einem ebenso großen horizontalen WE als Plattform gegenüber. Durch die körpergroßen Senken werden die SchülerInnen zur kollektiven Aneignung angeregt. Doch nicht nur in I’M WE, WE’RE ME befasst
Autor*innen
Redaktion dérive

Traurig und tief erschüttert müssen wir den Tod unserer Autorin und Lektorin Iris Meder bekannt geben. Iris ist am 5. November nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Führung
Autor*innen
Elke Rauth, Mathias Heyden, Julian Zwicker

Mit über 2.000 aktiven Teilnehmer*innen ging das erste urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen in Berlin nach zehn Tagen am 14. Oktober zu Ende. Das Festival hat über soziale Medien zudem mehr als 180.000 Menschen erreicht, die sich auf diesem Weg über die stadtentwicklungspolitischen Themen der fast 40 Veranstaltungen informiert und ausgetauscht haben. Damit wurden die Erwartungen der über 30 veranstaltenden Gruppen, Initiativen und Projekte übertroffen. Und es wurde mehr als deutlich, dass es unabdingbar ist, zu der »von unten« organisierten Debatte über die zahlreichen »Recht auf Stadt«-Themen in aller Breite einzuladen und sie intensiv und entsprechend vielstimmig zu führen.

Autor*innen
Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°73 (Nur online)

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Keaton Henson
Gloaming
Wien: Luftschacht Verlag, 2017
112 Seiten, 23,70 Euro

Autor*innen
Barbara Holub, Joanna Rajkowska

Ausgabe
N°73 (Seite 32-36)

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Der Foto- und Konzeptkünstler Herwig Turk arbeitet seit vielen Jahren im Spannungsfeld von Wissenschaft, Biologie und Natur und realisiert Projekte in unterschiedlichen Kontexten. In großformatigen Fotografien untersucht er u.a. die Komplexität von Landschaftsräumen, die von den Eingriffen von Technik und Infrastruktur gekennzeichnet sind und somit das widersprüchliche Verhältnis von naturräumlichen Bedingungen und Fragen der Nutzung sichtbar machen. 2016 setzte Herwig Turk mit seiner Arbeit
FRAC
Autor*innen
Elisabeth Haid

Ausgabe
N°73 (Seite 53-54)

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Lacaton & Vassal
Inhabiting: pleasure and luxury for everyone
aut. architektur und tirol
22.06.2018 – 6.10.2018, Innsbruck*

Autor*innen
Christoph Laimer, Elke Rauth

Ausgabe
N°73 (Seite 01)

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Die Frage, wie eine wahrlich demokratische urbane Gesellschaft aussehen könnte und müsste, beschäftigt uns seit langer Zeit. Wir haben diesem Thema mehrere Ausgaben von dérive und dem urbanize!-Festival gewidmet: Perspektiven eines kooperativen Urbanismus, Housing the Many – Stadt der Vielen, Henri Lefebvre und das Recht auf Stadt, Citopia Now, Stadt selber machen und letztes Jahr Demokratie. Mit dem diesjährigen Festival und dieser dérive-Ausgabe setzen wir diese Erkundung fort. An der
Walls
Autor*innen
Stepan Nest, Silvester Kreil

Ausgabe
N°73 (Seite 54-55)

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Biennale Architettura 2018 – Freespace
Venedig, 26.05-25.11.2018

Foto
Autor*innen
Dario Azzellini, Ricardo Vaz

Ausgabe
N°73 (Seite 37-41)

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»Die Comunas sollen der Raum sein, in dem wir den Sozialismus in die Welt bringen«, verkündete Hugo Chávez in einer seiner berühmten Fernsehansprachen. Dario Azzellini, der seit vielen Jahren sowohl über Venezuela als auch zu Fragen der Selbstverwaltung forscht und publiziert, spricht im Interview mit Ricardo Vaz über Formen der Selbstverwaltung auf unterschiedlichen Ebenen der venezolanischen Gesellschaft, ihre Erfolge, Schwierigkeiten und Widersprüche. Diese Ebenen reichen von lokalen Nachbarschaftsversammlungen bis zu kommunalen Städten.

Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°73 (Seite 04-05)

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Lange Zeit lautete eines der Versprechen der Stadt, in der Anonymität des Urbanen die Möglichkeit zu haben der sozialen Kontrolle des Dorfes – und den damit verbundenen Konsequenzen – zu entfliehen. Ganz egal welchen Lifestyle man pflegte, welche sexuelle Orientierung man hatte, welche politischen Ansichten man teilte und in welchen Kreisen man sich bewegte – die Stadt machte Platz für individuelle Lebensentwürfe und im besten Fall ließen sich gleichgesinnte Menschen finden, mit denen der
Idealentwurf
Autor*innen
Peter Leeb

Ausgabe
N°72 (Seite 55-56)

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Der 100. Todestag Otto Wagners ist Anlass von Ausstellungen und Veranstaltungen, um den großen Architekten aus dem Hintergrund des Wiener Alltags in den Vordergrund der Reflexion zu bringen. Mehr als ein halbes Jahrhundert ist es bereits her, als das Werk, im damals noch als Historisches Museum der Stadt Wien bezeichneten Haus am Karlsplatz, zum ersten Mal überhaupt vertieft gezeigt worden ist. Seit damals rückte der (Wiener) Vater der Moderne vermehrt ins architektonische, aber auch ins
Alej
Autor*innen
Kacper Pobłocki

Ausgabe
N°72 (Seite 04-05)

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There are two types of cities. Some are talkative – they churn out one story after another. Denizens in New York City, Paris, Beirut or Tokyo, when asked about the city they live in, will openly and gladly tell you what makes their city special. Such narratives usually add up to a coherent picture of local urban identity. Warsaw belongs to the other group – that of taciturn cities. It does not have a predefined identity, and when asked about their city, Warsavians’ knee-jerk reaction is either to ask the outsider for their view or to change the subject.

Gerhard
Autor*innen
Gabriele Kaiser

Ausgabe
N°72 (Seite 57-58)

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SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster! Architekturzentrum Wien Ein Projekt des Deutschen Architekturmuseums und der Wüstenrot Stiftung, um einen Österreich-Schwerpunkt erweitert vom Architekturzentrum Wien. Ausstellung bis 6. August 2018

Katalog: Park Books, Zürich, 2017 716 Seiten, 68 Euro

Autor*innen
Lilly Marie Untner

Ausgabe
N°72 (Seite 58-59)

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Heidrun Aigner und Sarah Kumnig
Stadt für alle! Analysen und Aneignungen Wien: Mandelbaum
260 Seiten, 17 Euro

Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°72 (Seite 01)

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This special issue on Warsaw is the 72nd edition of dérive and the first with an editorial in English for 18 years (the German version is available on our website, derive.at). In addition to the editorial, all contributions to the focal point are in English. However, this does not mean that dérive will be available only in English in the future. The choice of language is due to the issue being produced in cooperation with the organizers of this year’s INURA conference in Warsaw, where the
Autor*innen
Andreas Fogarasi

Ausgabe
N°72 (Seite 33-37)

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Joanna Rajkowska works in and with the public space, which she perceives as a highly political place where different forms of life meet. In 2002 she realized her most famous project in Warsaw – Greetings from Jerusalem Avenue. On her own initiative and inspired by a trip to Israel, she set up the 15-metre-high artificial palm tree on one of the city’s main roads, the Alej Jerozolimskich. It still stands there as an exotic foreign body that has become a point of identification and orientation
Mayer/Reed;
Autor*innen
Johanna Betz, Sara Schmitt Pacífico

Ausgabe
N°72 (Seite 59-60)

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FAHR RAD! Die Rückeroberung der Stadt
DAM, Frankfurt
21. April – 2. September 2018
KuratorInnen der Ausstellung sind Annette Becker, Stefanie Lampe und Lessano Negussie

Wohnen für alle
Präsentation des Wettbewerbs
18. Mai – 9. September 2018
DAM, Frankfurt

Autor*innen
Silvester Kreil

Ausgabe
N°71 (Seite 59)

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Die Arbeit von Forensic Architecture konnte in den letzten Jahren immer wieder Aufsehen erregen und wurde schließlich bei der Architekturbiennale in Venedig 2016 einem breiten Publikum bekannt. Unter der von Alejandro Aravena kuratierten Thematik Reporting From the Front waren die Projekte von Forensic Architecture damals in gleich mehreren Pavillons vertreten. Dabei legten alle Beiträge der in London ansässigen Research Agency unmissverständlich dar, dass das Berichten von der Front ihre
Autor*innen
Antje Lehn

Ausgabe
N°71 (Seite 55)

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Beim Titel Schoolbook fragt man sich zunächst, was damit wohl unterrichtet wird. Der Verweis auf die Schule für städtisches Handeln lässt ahnen, dass hier etwas Neues ausprobiert wird, denn von einem Schulfach für städtisches Handeln war bisher noch in keiner Bildungsdiskussion die Rede. Tatsächlich handelt es sich weder um eine staatliche Institution noch um eine feste Einrichtung, sondern um ein temporäres Lern- und Vermittlungsformat, bei dem über den Zeitraum von zwei Jahren in zwei
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°71 (Seite 01)

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Top-down vs. Bottom-up, Selbstorganisation und gegenseitige Hilfe vs. sozialdemokratischer Wohlfahrtsstaat, urbane Kompetenz vs. Paternalismus, Rotes Wien vs. Siedlerbewegung: Das sind Debatten, denen wir uns sowohl in dérive als auch beim urbanize! Festival immer wieder stellen. Meistens kommen wir dabei zum Schluss, dass es ein Best of Both Worlds braucht. Wobei wir uns als BewohnerInnen einer Stadt wie Wien in der gefühlte fünf Magistratsabteilungen für jeden Pflasterstein zuständig sind,
Autor*innen
Johanna Betz

Ausgabe
N°71 (Seite 57)

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Mit Transparenten, Zelten und der Inspiration durch die 15M-Bewegung in Spanien ausgestattet, zog am 14. Juli 2011 eine Gruppe Studierender zum Rothschild Boulevard im Zentrum Tel Avivs, um zwischen Boutiquen und eleganten Häusern ein Protestcamp aufzuschlagen. Ausschlaggebend für die Aktion, die den Beginn der größten politischen Mobilisierung in der Geschichte Israels markierte, waren die exorbitant hohen Mietpreise in der Stadt. Ziel der Massenbewegung war, der tiefgreifenden
Großsiedlung
Autor*innen
Andre Krammer, Friedrich Hauer

Ausgabe
N°71 (Seite 04-07)

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Die informelle Stadt ist in aller Munde. Gedacht wird dabei oft reflexartig an Favelas, Shantytowns, Barriadas – an die zahlreichen Slums des globalen Südens. Wir wollen mit dieser Ausgabe von dérive zeigen, dass informelle Siedlungen eine räumlich ausgreifende, bis heute vielfach präsente Realität der europäischen Stadt waren bzw. sind. Ihre Entwicklungsgeschichte ist in der Forschung unterrepräsentiert und tritt meist nur lokalhistorisch in Erscheinung. Dieser Umstand ist der sozialhistorischen wie urbanistischen Bedeutung informeller Siedlungen nicht angemessen.

Autor*innen
Robert Temel

Ausgabe
N°71 (Seite 53)

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Viele Projekte der Zürcher Wohngenossenschaften aus der jüngsten Vergangenheit sorgen weit über die Schweiz hinaus für Furore: sie bieten Lösungsansätze für aktuelle Fragen der städtischen Entwicklung, die sich in ganz Europa stellen; sie unterstützen soziale Vielfalt; sie verknüpfen Wohnen mit anderen urbanen Funktionen auf neuartige Weise; sie sind groß genug, um auf die umgebende Stadt auszustrahlen; sie experimentieren mit innovativen Programmen; und sie sind architektonisch herausragend.
Autor*innen
Barbara Holub, Paul Rajakovics

Ausgabe
N°71 (Seite 32-36)

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In ihrem Insert für dérive zeigen die beiden KünstlerInnen ein neues noch offenes Projekt über die österreichische Architektin und Designerin Anna Lülja Praun. Die Arbeiten von Anna-Lülja Praun (1906–2004) haben erst spät in ihrem langen Leben Anerkennung gefunden, teils weil sie nur als Mitarbeit bei Herbert Eichholzer und Clemens Holzmeister aufscheinen und der Großteil ihrer eigenen Möbel und Objekte erst ab 1952 nach der Trennung von Richard Praun entstanden ist, teils weil ihre Arbeiten
Autor*innen
Andreas Fogarasi

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Exempel
Cäcilia Brown beschäftigt sich mit dem öffentlichen Raum und seinen Ordnungen und Hierarchien. Sie wählt dafür das Medium der Skulptur mit dessen ihm ganz eigenen Ordnungen und Hierarchien. Manche davon sind ganz profan – Gewicht, Volumen, Können, Farbe, Schmutz  – und manche Luxusprobleme, wie sie unlängst eine Einzelausstellung betitelt hat. Die Werktitel in jener Ausstellung lauteten dementsprechend: Aktivbürger, Aktivbürger (Kopie), Innerstädtischer Grillgeruch, Er zieht ein und ich zieh
Autor*innen
Ernst Gruber

Ausgabe
N°71 (Seite 60)

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»Ihr Selbstverwirklichungsprojekte betuchter AkademikerInnen!« Von den einen geliebt, von den anderen geschmäht. Seit es Baugruppen zu einer Akteurin in Großstädten geschafft haben, werden sie kritisiert. Und das ist gut so, denn so kann sich das Modell weiterentwickeln. Einen guten Beitrag zur aktuellen Debatte um die Legitimität von Baugemeinschaften liefert das Buch CoHousing Inclusive und setzt damit gleich im Titel die programmatische Neuausrichtung für gemeinschaftliche Wohnprojekte
Autor*innen
Ernst Gruber

Ausgabe
N°71 (Seite 58)

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Es ist noch nicht einmal ein Jahr her. Mitte 2017 musste in Wien der Kulturverein mo.ë seinen Standort nach knapp sieben Jahren aufgeben. Das Geld und die Rendite mit Immobilien hatten gesiegt. Es verschwanden nicht nur sieben Jahre Kulturarbeit, auch die Räumlichkeiten sind nun dem Gemeinwohl für immer entzogen. Am mo.ë hat man deutlich gesehen, dass es Ideen, Modelle und Zeit braucht, um zu Geld und letztendlich zu Raum zu kommen. Wenn BürgerInnen in solchen Fällen keine
Autor*innen
Inge Manka

Ausgabe
N°71 (Seite 56)

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Das Coverfoto der Publikation Die Große Bergstraße zeigt einen Zustand des Dazwischen. Etwas ist weg, etwas Neues ist noch nicht da. Konkret handelt es sich hierbei um das Einkaufszentrum frappant, das nicht mehr, und die erste innerstädtische Filiale von IKEA in Deutschland, die noch nicht zu sehen ist. Das gemeinsam von der Architekturfotografin Johanna Klier und der Historikerin Sylvia Necker herausgegebene Buch ist Teil eines von Klier betrie-benen, fortlaufenden Archivs zur Großen
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°70 (Seite 54-55)

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Wie lassen sich angesichts der derzeitigen komplexen weltpolitischen Situation filmische und dokumentarische Formen der Narration finden, die uns dazu bewegen, über den europäischen Tellerrand zu blicken und Welt territorial, mental und emotional anders zu denken. Für ihr Dokumentar- und Spielfilmprogramm ist es der diesjährigen Viennale gelungen, dafür starke, unter die Haut gehende Positionen zu finden, ohne sich dabei bloß auf eine Spurensuche nach der filmischen Übersetzbarkeit oder
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°70 (Seite 01)

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100 Jahre Oktober Revolution, 100 Jahre Republik Österreich, 50 Jahre 1968, 200. Geburtstag von Karl Marx, 50 Jahre Le droit à la ville (Recht auf Stadt) … Die letzten und die kommenden Monate sind von zahlreichen Gedenk- und Jahrestagen geprägt. Über ein Ereignis, das vor 50 Jahren stattfand, hat die Regisseurin Kathrin Bygelow einen Film gedreht, der gerade in unseren Kinos gelaufen ist: Detroit. Im Juli 1967 fanden in Detroit Riots statt, bei denen sich nach einer Razzia in einer illegalen
Autor*innen
Rixt Hoekstra

Ausgabe
N°70 (Seite 52)

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The book The Riddle of the Real City deals with the history of the city of Rotterdam. However, at the same time, the scope of this work is much wider. As the author writes, it is a »cloud essay« that serves to sharpen our theoretical understanding of urban interventions, and it is also a dialogue with philosophers like Bataille, Foucault, Sloterdijk, and Virilio. As a non-linear history, the book is a response to our present media reality and the fragmentation of information; as such, it
Foto:
Autor*innen
Lucas Pohl

Ausgabe
N°70 (Seite 04-05)

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»Das Phänomen Stadt zerfällt, indem es sich entfaltet« — Henri Lefebvre Das Vorwort zu einem Themenheft über Detroit zu schreiben gestaltet sich in etwa so schwer, wie die Gestaltung eines solchen Schwerpunktes. Schließlich wurde kaum eine Stadt innerhalb und außerhalb der Stadtforschung aus so vielen Gründen herangezogen, um urbane Phänomene in der Geschichte und Gegenwart zu erörtern, dass sich bei einer Zusammenstellung an Beiträgen über Detroit notwendig die Frage stellt, wie sich die
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°70 (Seite 53-54)

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Wie wird eine inmitten eines Niemandslandes im Fernen Osten unter Stalin gebaute Stadt an der transsibirischen Eisenbahn – 8.000 km von Moskau und 130 km von der Volksrepublik China entfernt – zum Austragungsort einer künstlerischen Auseinandersetzung zu Fragen des Jüdischen Autonomen Gebietes der Russischen Föderation? Das Projekt Birobidshan – Birobidschan, so lautet auch der Name der Stadt, deren Historie in den 1930er Jahren unter dem Vorzeichen der Utopie von einem fernöstlichen
Autor*innen
Elke Rauth

Ausgabe
N°70 (Seite 51)

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Munizipalismus lautet das aktuelle Buzz-Word für viele an einem tiefgreifenden Wandel der urbanen Gesellschaft interessierte linke Bewegungen, die unter den Auswirkungen der Dauerkrise seit 2007 an einer solidarischen Praxis für den städtischen Alltag arbeiten. Gemeint ist damit eine neue Form des Regierens, die den leeren Hallen der Demokratie wieder echtes Leben einhauchen möchte. Entstanden aus den Bewegungsinitiativen und in den Nachbarschaften betrachten die munizipalistischen
Autor*innen
Paul Rajakovics

Ausgabe
N°70 (Seite 54)

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Das Avantgardefestival steirischer herbst feiert sein 50. Jubiläum, ein Anlass für zahlreiche Veranstaltungen. Eine davon ist die Ausstellung Diese Wildnis hat Kultur, die derzeit im GrazMuseum zu sehen ist. Sie wurde von Martin Behr, Otto Hochreiter, Anette Rainer und Martina Zerovnik kuratiert und versteht sich sowohl als Jubiläumsausstellung als auch als generelle Retrospektive des steirischen herbstes. Zum 50. Jubiläum wurden neben dieser Ausstellung, u.a. ein Herbstbuch veröffentlicht,
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°69 (Seite 61)

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Mark Purcells Buch The Down-Deep Delight of Democracy ist bereits 2013 erschienen. Da es inhaltlich sehr gut zu unserem Schwerpunkt passt und im deutschsprachigen Raum wenig bekannt ist, soll es, obwohl nicht unbedingt eine Neuerscheinung, trotzdem an dieser Stelle vorgestellt werden. Mark Purcell hat sich bereits 2008 in seinem Buch Recapturing Democracy – Neoliberalization and the Struggle for Alternative Urban Futures ausführlich mit dem Thema Demokratie beschäftigt. Beide Bücher eint
Autor*innen
Michael Klein

Ausgabe
N°69 (Seite 54)

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Mit Liebe zur Stadt beschrieb der Historiker Jacques Le Goff einmal die aktive Teilhabe im Verhandlungsprozess zwischen den vielfachen Widersprüchlichkeiten und Differenzen, die das städtische Zusammenleben ausmachen. Ich weiß nicht, ob Le Goff Pate stand bei der Titelgebung dieses Buches, das sich vorgenommen hat, einen Teil dieser Widersprüchlichkeiten sichtbar zu machen. Vermessung einer Liebe zur Stadt trifft es aber gut, als dass das Buch anhand einer Untersuchung der Bilder von der
Autor*innen
Gabriele Sturm, Paul Rajakovics

Ausgabe
N°69 (Seite 32-36)

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Für the taste of paradise – von einem Ende der Handelskette zum anderen ist Gabriele Sturm im wahrsten Sinne des Wortes bis an das andere Ende der Welt gelangt: In Bremen entdeckte die Künstlerin in einer Vitrine im Überseemuseum einen Paradiesvogel, der sie an die Hutfedern älterer Damen in ihrer Kindheit erinnert hatte. Gabriele Sturm beginnt eine intensive Recherche der (deutschen) Kolonialzeit auf Papua-Neuguinea und den daraus resultierenden Handelsbeziehungen zu Deutschland und
Autor*innen
Silvester Kreil

Ausgabe
N°69 (Seite 60)

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Das Nordico Stadtmuseum lädt diesen Herbst ein, Linz »neu zu denken und selbst zu machen«. Beispielgebend fungieren dabei 35 Projekte und Initiativen aus den Bereichen do it yourself, Recht auf Stadt sowie regionale und ökologische Wirtschaftskreisläufe. Die von Klaudia Kreslehner kuratierte Ausstellung Wege zum Glück bespielt dabei fünf Räume und deckt ein zeitliches Spektrum von 1985 (mit dem Verein Migrare) bis hin zu großteils aktuellen Impulsen ab. Zusätzlich zu neunzehn direkt in und um
Autor*innen
Peter Payer

Ausgabe
N°69 (Seite 52-53)

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Von der Öffentlichkeit viel zu unbemerkt ist im letzten Spätwinter die Wiener Stadtforscherin Elisabeth Lichtenberger gestorben. Von den 1970er Jahren an hat sie – wie wohl wenig andere in Österreich – für mehr als drei Jahrzehnte die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Stadt geprägt, dafür nationale und internationale Anerkennung und zahlreiche hohe Auszeichnungen erhalten. Es soll hier nicht der Raum sein, Lichtenbergers akademischen Werdegang und ihre umfangreichen
Autor*innen
Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°69 (Seite 57-58)

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Der Philosoph Manfred Sommer legt mit seiner Monografie Von der Bildfläche den Versuch einer Archäologie der Lineatur, so der Untertitel, vor. Er hat sich dabei nicht weniger vorgenommen, als den Umständen nachzugehen, wie wir zur Bildfläche gekommen sind, was wir über die Geschichte hinweg über den Prozess ihrer Entstehung bzw. Entwicklung lernen können und welche Konsequenzen das auch für uns als die Nutzer und Nutzerinnen dieser Flächen hat. Die Bezugskonstanten dieser ambitionierten
Stadtteilversammlung
Autor*innen
Christoph Laimer, Elke Rauth

Ausgabe
N°69 (Seite 04-06)

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»What is to be done, what we all must do together, is to engage in a collective struggle and perpetual struggle to democratize our society and to manage our affairs for ourselves.«

Mark Purcell

»Wie
Autor*innen
Christoph Laimer, Elke Rauth, Niels Boeing

Ausgabe
N°69 (Seite 15-21)

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»Überlegungen zur freien Stadt der Zukunft« lautet der Untertitel von Niels Boeings Buch VON WEGEN, das 2015 in der Edition Nautilus erschienen ist. Diese Überlegungen drehen sich immer wieder um die Notwendigkeit einer Demokratisierung der urbanen Gesellschaft, weshalb wir Niels Boeing zu einem Gespräch für dieses Schwerpunktheft eingeladen haben. Darin geht es sowohl um die ganz konkreten Erfahrungen, die Niels Boeing in den letzten Jahren in St. Pauli/Hamburg gemeinsam mit der Recht auf Stadt-Bewegung und ihren Aktivitäten gemacht hat, als auch um Gedanken über Modelle einer Versammlungsdemokratie, dem Potenzial von Commons oder den Freuden der Selbstorganisation. Niels Boeing ist Autor, Journalist und aktiv im Hamburger Recht auf Stadt-Netzwerk sowie in mehreren urbanen Initiativen wie z.B. dem Fabulous St. Pauli oder Wohl oder Übel. Das Gespräch führten Elke Rauth und Christoph Laimer.

Autor*innen
Anita Aigner

Ausgabe
N°69 (Seite 55-57)

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Steigende Mieten in wachsenden Großstädten, Knappheit im Marktsegment preisgünstiger Mietwohnungen und eine immer größere werdende Gruppe ein-kommensschwacher Haushalte (Zugewanderte, Alleinerziehende etc.) haben die Wohnungsfrage neu entfacht. Auch im akademischen Raum ist die Organisation von erschwinglichem Wohnraum zunehmend ein Thema. Und das ist gut so. Jüngstes Zeugnis dafür: der Sammelband Wohnraum für alle?! Perspektiven auf Planung, Politik und Architektur. Eine Publikation, die von
Ein
Autor*innen
Peter Leeb

Ausgabe
N°69 (Seite 22-27)

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Partizipationsprozesse gehören zum stadtpolitischen Standardrepertoire. Die Kritik an diesen Prozessen ist ebenso groß wie in den meisten Fällen berechtigt, dienen sie doch oft zu nichts anderem als Top-down-Politik zu behübschen. Die selbstorganisierte Freirauminitiative FRISCH versucht seit fünf Jahren auf dem 30 ha großen Gelände der Schmelz in Wien zu erreichen, dass der Nachbarschaft mehr Raum zur Verfügung gestellt wird. Darüber wie es ihr mit diesem Bottom-up-Anliegen seither ergangen ist, schreibt Peter Leeb, einer der Aktivisten von FRISCH, im folgenden Beitrag.

Protestkundgebung
Autor*innen
Kate Shea Baird

Ausgabe
N°69 (Seite 28-31)

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In einer Welt, die zwischen neoliberaler Krise und Autoritarismus feststeckt, beweist eine neubelebte munizipalistische Bewegung, dass sie ein starkes Werkzeug ist, um emanzipatorische Alternativen von Grund auf zu gestalten. Von 9.-11. Juni 2017 haben sich BürgermeisterInnen, StadträtInnen und AktivistInnen aus über 40 Länder zur internationalen, munizipalistischen Fearless-Cities-Konferenz in Barcelona getroffen. Die Veranstaltung brachte erstmals ein Netzwerk munizipalistischer Plattformen zusammen, das sich im Laufe der letzten Jahre, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen, rund um die Welt ausgebreitet hat.

Autor*innen
Ernst Gruber

Ausgabe
N°68 (Seite 55-56)

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Das umkämpfte Grün ist in den zehn Beiträgen des gleichnamigen Sammelbands jeweils Ausgangspunkt weiterreichender Betrachtungen zu Stadtentwicklung und BürgerInnenbeteiligung. Was in den größtenteils wissenschaftlich gehtaltenen Beiträgen jeweils unter Grün verstanden wird, reicht von selbst initiierten und angeeigneten, gemeinschaftlich bewirtschafteten Nutzgärten bis hin zu einem auf Freiwilligenarbeit aufbauenden Umgang mit kommunalen Parks und Freiflächen. Die Beschreibungen bedienen sich
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°68 (Seite 57-58)

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Hemmungslosen Manchesterliberalismus attestierte man dem Großkapital, das der kleinen Käuferin mit fiesen Mitteln das Ersparte aus der Tasche zog. Dabei schreckte man, wie alarmierte Politiker konstatierten, auch nicht davor zurück, hormonelle Extremzustände im Rahmen von Menstruation oder Schwangerschaft auszunutzen. Kleptomanie als weibliches Phänomen wurde ein Thema. Warenangebot und Präsentation der Warenhäuser waren in erster Linie auf Frauen ausgerichtet. Das Aufkommen der aufwändig
Autor*innen
Peter Payer

Ausgabe
N°68 (Seite 56-57)

Tags
Berlin
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»Jede Stadt ist ein Individuum«, schreibt der Berliner Publizist Karl Scheffler 1910, wohl wissend, dass sie dies und gleichzeitig noch viel mehr ist. Denn stets verbirgt sich hinter der Einzelerscheinung etwas Größeres eingebettet in eine sich vielfach verzweigende Geschichte der Urbanität. Das reizvolle Spannungsverhältnis zwischen Singularität und Allgemeingültigkeit steht denn auch im Zentrum des Buches, das Rolf Lindner vor kurzem über seine Heimatstadt Berlin vorgelegt hat. Der
The
Autor*innen
Andre Krammer, Christoph Laimer

Ausgabe
N°68 (Seite 18-22)

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Eine Tankstelle, die ihren Betrieb eingestellt hatte, und die Idee daraus ein Kino zu machen, waren 2010 der Startpunkt für eine Gruppe von FreundInnen und Bekannten, die heute unter dem Namen Assemble bekannt sind, ein Architekturbüro zu gründen. Das Projekt hieß Cineroleum und fungierte für ganze sechs Wochen als Kino. Trotz der kurzen Dauer und des ephemeren Charakters ist Cineroleum bis heute ein prägendes Ereignis für die Mitglieder von Assemble geblieben, auf das sie immer wieder referieren. Assemble arbeitet nach dem Learning by doing-Prinzip. Die Lösung der Aufgabe wird in der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Projekt – in Recherchen, Gesprächen und Experimenten – erarbeitet. Auf die Frage nach historischen Referenzen, nach Vorbildern und theoretischen Einflüssen antworten Assemble zurückhaltend, eher nebenbei wird erwähnt, dass es doch auch so etwas wie gesellschaftspolitische Prinzipien gibt, die ihrer Arbeit zugrunde liegen. Assembles Praxis ist auch insofern interessant, als dass das Kollektiv selbst ein organisatorisches Experiment ist. Alle Mitglieder des Teams, die großteils von Anbeginn dabei sind, sind gleichberechtigte PartnerInnen. Es gibt keine Hierarchien und keine fixen Aufgabenbereiche. Eines ihrer interessantesten und beispielgebenden Projekte ist Granby Four Streets, für das sie 2015 mit dem britischen Turner-Preis ausgezeichnet wurden, was ihren Bekanntheitsgrad schlagartig erhöhte. Granby Street war einst eine große ArbeiterInnensiedlung in Liverpool, die über die Jahrzehnte hinweg weitgehend zerstört wurde. Nur vier Straßenzüge sind übrig geblieben, für deren Erhalt die BewohnerInnen über zwei Jahrzehnte lang gekämpft haben. 2011 konnte die Siedlung in einen Community Land Trust (CLT) eingebracht werden. Gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickelte Assemble ein Sanierungskonzept. Derzeit läuft im Architekturzentrum Wien eine sehenswerte Ausstellung über die Arbeit von Assemble. Andre Krammer und Christoph Laimer haben die Gelegenheit genutzt und Maria Lisogorskaya und Lewis Jones von Assemble am Tag der Eröffnung für dérive zum Gespräch gebeten.

Mohamed
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°68 (Seite 54-55)

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Unsere derzeitige politische Situation heizt Populismen an. Die um sich greifende Diskussion über Fake News lässt den Ruf nach alternativen Fakten laut werden. Soziale Medien, Big Data und Echokammern organisieren den Raum des Realen. Was passiert wenn Identitätspolitiken von identitärer Politik vereinnahmt werden? Wen titulieren wir, wenn wir über den anderen sprechen? Die derzeitige unberechenbare gesellschaftspolitische Situation in einen historischen Bezugsrahmen zu , bildet einen
Autor*innen
Silvester Kreil

Ausgabe
N°68 (Seite 58-59)

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Wer in dieser Ausstellung primär Luftbilder und Grundrisspläne erwartet, wird bereits durch das erste Ausstellungsstück eines Besseren belehrt. Die Fotografie Blick vom Hochhaus in der Herrengasse offenbart sogleich den Versuch der KuratorInnen Elke Doppler und Sándor Békési, vielmehr auf Blickachsen und die historischen Beweg- und Hintergründe des Kartographierens und Abbildens einzugehen. Das wird zu Beginn der Ausstellung nochmals durch die Frage verdeutlicht, wie wir Wien als Ganzes
Autor*innen
Christoph Laimer, Elke Rauth

Ausgabe
N°68 (Seite 01)

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In unserer 17-jährigen Tätigkeit sind wir – höchst unverdienterweise – nicht gerade mit Preisen überhäuft worden, was möglicherweise auch daran liegt, dass wir uns nie um Auszeichnungen beworben haben. Heute dürfen wir uns aber endlich selbst gratulieren: Wir haben nämlich einen Preis gewonnen und zwar für das urbanize!-Festival. Für diesen haben wir uns freilich auch nicht beworben, ihn aber trotzdem bekommen – nämlich den Kleinen Staatspreis für … nein falsch: den Förderungspreis der Stadt
Autor*innen
Antje Lehn

Ausgabe
N°68 (Seite 52)

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Auf der 1929 veröffentlichten surrealistischen Weltkarte von Yves Tanguy folgen die Größen- und Lageverhältnisse der Landmassen nicht einer geometrisch-projektiven Logik, sondern einer subjektiv-künstlerischen Strategie, um eurozentrische Machtverhältnisse zu kritisieren. Auch Guy Debords psychogeographischer Plan von Paris dekonstruiert 1957 die Karte als Abbild der Wirklichkeit. Manifestationen der Kritischen Kartographie lösen seit Jahren Debatten über die gesellschaftliche Verantwortung
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°68 (Seite 51-52)

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Wien ist aus städtebaulicher Perspektive nicht gerade für seine Plätze berühmt. Der Karlsplatz ist bekanntlich eher eine Gegend als ein Platz, so urteilte angeblich zumindest Otto Wagner. Den Rathausplatz bekommt man als solchen kaum einmal in den Blick, weil darauf mehr oder weniger ganzjährig irgendwelche Events stattfinden. Der Reumannplatz fällt auch eher in die Kategorie Gegend. Der Yppenplatz hätte räumlich zwar das Potenzial zur Piazza, ist aber mittlerweile ein einziger Gastgarten.
Autor*innen
Elke Rauth

Ausgabe
N°68 (Seite 53-54)

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Gemeinschaft boomt. Nach Jahrzehnten der forcierten Individualisierung, des schneller – besser – höher als Glücksversprechen an die Generation Selbstoptimierung, scheint der Glaube an die Kraft des Einzelnen zu sinken. Denn während sich das allgemeine Hamsterrad mit 180 Sachen Richtung Highspeed-Gesellschaft gedreht hat, haben jene, die bereits höher waren, sich den Kuchen ganz entspannt Stück für Stück einverleibt. Leistungsgesellschaft? Wohl eher Der Papa wird’s scho richten wie Oscar
Autor*innen
Aldo Giannotti, Barbara Holub, Paul Rajakovics

Ausgabe
N°68 (Seite 32-36)

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Spätestens seit Ende 2016, als er mit dem Anerkennungspreis des STRABAG Artaward International ausgezeichnet wurde, ist Aldo Giannotti in Wien überaus präsent. Kurz davor wurde sein Projekt Buildings on Buildings am Yppenplatz in Wien Ottakring bei Kunst im Öffentlichen Raum Wien eröffnet. Bei Buildings on Buildings wurden in Wien an drei Orten reale Fassaden zum Untergrund seiner performativer Zeichnung: »Sein Anliegen ist es, eine Feedbackschleife zwischen dem Sujet der Zeichnung und dem
Autor*innen
Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°68 (Seite 59-60)

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Der österreichische Lyriker Helwig Brunner legt mit seinem Journal eine Edition präziser Beobachtungen vor, die ein Jahrzehnt des Lesen, Schreibens und Analysierens aufschlüsseln. In essayistischem Tonfall adressiert Brunner meisterhaft die sprachlichen Grundlagen unserer Wahrnehmung und unseres (Miss-)Verstehens. Sein Buch ist ein Wunderwerk des Findens und Erfindens, der Bilder und Einbildungen, das nicht zuletzt um Raum- und Naturerfahrung kreist. Bereits die Titelabbildung stellt uns,
Autor*innen
Felix Wiegand

Ausgabe
N°67 (Seite 53-54)

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Die über Wochen besetzten Plätze in den Zentren der Metropolen als Orte der Selbstermächtigung und Laboratorien einer neuen, echten Demokratie; die vielfältigen Praxen der Solidarität und Selbstorganisierung im Angesicht einer alltäglichen Krise; der offensive Kampf gegen die Austeritätspolitik nationaler Regierungen und europäischer Institutionen — die Krisenproteste, die seit 2010 vor allem, aber keineswegs ausschließlich in Südeuropa entstanden sind und Hoffnung auf einen demokratischen
Autor*innen
Barbara Holub, Marusa Sagadin, Paul Rajakovics

Ausgabe
N°67 (Seite 32-36)

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Maruša Sagadin ist eine sehr präsente Künstlerin, wir sind erstmals beim Steirischen Herbst 2011 auf ihre Arbeit gestoßen, als sie in der Grazer Mariahilferstraße längs der Häuserfront Sitz- und Leuchtobjekte installiert hatte. Vielleicht hätten wir uns gar nicht hingesetzt, wenn nicht schon andere Bekannte dort gesessen wären. Die Objekte waren ein Hybrid zwischen Skulptur, Tisch und Bank. Der Ort hätte in seiner Ambivalenz nicht besser gewählt werden können, da die Mariahilferstraße in Graz
Nahrungsmittel
Autor*innen
Katharina Held

Ausgabe
N°67 (Seite 04-05)

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Food »emerges as something with phenomenal power to transform not just landscapes, but political structures, public spaces, social relationships, cities« (Steel 2009). Nahrungsmittel sind als fundamentaler Bestandteil menschlichen Lebens auf vielfältige Weise in das städtische Alltagsleben eingebunden, sie verändern öffentliche Räume, das allgemeine Stadtbild, die Stadtpolitik, durchdringen städtisches Leben und produzieren Stadt und Urbanität: Als Orte der Nahversorgung sind Supermärkte,
Markthalle
Autor*innen
Katharina Held

Ausgabe
N°67 (Seite 21-27)

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Depending on who you ask, perceptions of Markthalle Neun in Berlin Kreuzberg oscillate between two opposing poles. Some people describe it as a fascinating urban renewal project with an exceptional atmosphere. Others discern one of the worst examples of the neighbourhood’s ongoing gentrification, which excludes large sections of the population. These antagonisms are negotiated in the assemblage of the market that takes shape in a critical discourse surrounding its daily operations.

Autor*innen
Maja Lorbek

Ausgabe
N°67 (Seite 55-56)

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Das Phänomen des urban gardening, der kollektiven Bewirtschaftung von städtischen Brachen als Nutz- und Ziergärten als auch als soziales Experiment, lässt auch das Interesse an der traditionellen Form der Kleingärten erneut erstarken. In einigen europäischen Ländern verfügen diese über eine lange Tradition, eine legale Absicherung und sind in die Stadtplanung eingebunden. In anderen sind urbane Kleingärten ein vergleichsweise junges Phänomen. Das vorliegende Buch basiert auf einem vier Jahre
Autor*innen
Christoph Laimer, Elke Rauth

Ausgabe
N°67 (Seite 01)

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Urban Gardening liegt seit Jahren im Trend, städtische Märkte feiern eine Renaissance und sind Fixpunkt von Stadttourismustouren, Kochevents gibt es aller Orten und Streetfood wandelt sich auch in unseren Breiten von der exotischen Attraktion zum Alltagsangebot. Man könnte meinen, die Stadtbevölkerung verbringt ihre Tage mit Gärtnern, Kochen und Essen. In dieser Schwerpunktausgabe zum Thema Nahrungsraum Stadt werden Sie trotzdem über die neuesten Urban-Gardening-Tipps ebenso wenig lesen, wie
Autor*innen
Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°67 (Seite 57-58)

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Das Schaffen des US-amerikanischen Autors T.C. Boyle lässt sich in seiner Gesamtheit auch unter der thematischen Perspektivierung menschlicher Bedingungen in Extremsituationen lesen und verstehen. Prinzipien des Ein- und Ausschließens, seien sie nun gesamtgesellschaftlich, räumlich oder weltanschaulich, kennzeichnen sein Abarbeiten an ökologisch-politischen Systemen. Seine aktuellen feinnervigen Durchleuchtungen, verstärkt von phantastischen Elementen, kommen zeitlich durchaus passend:
Autor*innen
Michael Freerix

Ausgabe
N°67 (Seite 58)

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Architektur und Städtebau dienen dem Künstler Matias Bechtold als Blaupause für seine Kunst, in der er die Möglichkeiten einer gegenständlichen Kunst mit einem Hang zum Absurden erkundet. Bechtolds bildhauerische Arbeiten muten auf den ersten Blick wie Architektur- oder Stadtmodelle an. Bei genauerer Betrachtung wird klar, dass sie dies genau nicht sind, sondern Kommentare zu Architektur und Städtebau, mit einer psychologischen Komponente. Bechtold tastete sich vom Kleinen zum Großen vor. Zu
Werbeplakat
Autor*innen
Christoph Laimer, Elke Rauth

Ausgabe
N°67 (Seite 48-52)

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Das City Plaza ist ein selbstverwaltetes Refugee-Wohnprojekt in einem ehemals leerstehenden Hotel im Zentrum von Athen. Das 7-stöckige Haus für rund 400 Menschen ist im April 2016 besetzt worden und wird seitdem von den BewohnerInnen auf der Basis von Solidarität und Selbstorganisation betrieben. dérive hat das in vielen Aspekten herausragende Projekt besucht.

Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°67 (Seite 54-55)

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Die Publikation CONSTANT. Space + Colour. From Cobra to New Babylon entstand im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung, die 2016 im Cobra Museum für Moderne Kunst in Amstelveen nahe Amsterdam gezeigt wurde. Diese widmete sich dem bisher kaum gezeigten Frühwerk der 1950er Jahre des niederländischen Malers, Bildhauers und Essayisten Constant Nieuwen­huys (1920—2005). Heute ist* Constan*t insbesondere als Schöpfer der alternativen Stadtvision New Babylon (1959-74) bekannt. Constant war zudem
Autor*innen
Natalja Salnikova

Ausgabe
N°67 (Seite 56-57)

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(Stadt)Exkursionen sind heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil innerhalb der universitären Bildung vieler Studierender. Dem akademischen Elfenbeinturm den Rücken zukehrend, begeben sich Studierende, aber auch erprobte WissenschaftlerInnen an historische Orte, um ihre fachspezifischen, vermehrt auch interdisziplinären Fragen an den oft gedrängten und zum Teil überlagerten Raum zu stellen und ihn mit allen Sinnen zu erkunden. Publiziert werden im Anschluss meist nur die konkreten
Autor*innen
Adina F. Camhy

Ausgabe
N°66 (Seite 56-57)

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Rund um das Ausstellungsprojekt Wohnungsfrage, das 2015 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin gezeigt wurde, entstand eine gleichnamige thematisch als auch optisch bunt gestaltete Publikationsreihe bei Spector Books. Neben historischen Texten und aktuellen Case Studies werden in der zwölfteiligen Reihe auch Projekte von an der Ausstellung beteiligten Arbeitsgruppen präsentiert. In dialogischen Prozessen zwischen Architekturbüros und stadtpolitischen Initiativen wurden neue Wohnformate als
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°66 (Seite 01)

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Wie unsere Newsletter- und Facebook-Abonnenten und -Abonnentinnen wissen, haben wir bei der Stichwahl der Bundespräsidentschaftswahl in Österreich erstens dazu aufgerufen wählen zu gehen und zweitens Van der Bellen zu wählen. Wir haben so einen Aufruf zum ersten Mal in unserer 17-jährigen Vereinsgeschichte gemacht und auch wenn der Vorsprung von Van der Bellen schlussendlich 7,6 % bzw. rund 350.000 Stimmen betragen hat und somit viel deutlicher als erwartet war, bereuen wir den Schritt nicht.
Autor*innen
Klaus Ronneberger

Ausgabe
N°66 (Seite 57-59)

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In den letzten Jahren ist eine Reihe von Studien und Büchern über kreative Städte veröffentlicht worden, die man grundsätzlich in zwei ideologische Lager unterteilen kann: Zum einen gibt es eine breit gestreu­te Ratgeberliteratur, die der Kreativität im Zeitalter der wissensintensiven Ökonomie eine strategische Bedeutung beimisst. Demnach erfordert es der globale Standortwettbewerb, dass städtische Administrationen alles daran setzen müssen, diesen Rohstoff durch unkonventionelle Anregungs-
Autor*innen
Joachim Schlör

Ausgabe
N°66 (Seite 04)

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»One person’s Jerusalem is not another’s«, schreiben Esther Benbassa und Jean-Christophe Attias. Wir alle, Stadtbewohner und -bewohnerinnen doch zumeist, haben unsere Vorstellungen von einer guten Stadt, von einem Leben im Zwischenspiel von Diversität und Harmonie. Zu begreifen, dass der Nachbar – auf der Straße, im Kaffeehaus, am anderen Ende der Stadt – womöglich eine andere Vorstellung vom richtigen Leben hat, und Wege zu finden, wie sich die vielen unterschiedlichen Hoffnungen miteinander