Alle Inhalt zum Tag "Commons"

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Do It Together Kurzfilmnacht

3.10.2015 21:00
dérive – Verein für Stadtforschung

Vier Filme widmen sich unterschiedlichen Aspekten einer kollaborativen Produktion von Stadt: Eröffnet wird mit einer filmischen Collage zu Park Fiction, einem der wichtigsten stadtaktivistischen Referenzprojekte Hamburgs, es folgt ein Portrait der selbstverwalteten Fabrik Viome in Thessaloniki, anschließend speisen wir mit Ahora Madrid und Barcelona en Comú zu Mittag, den Abschluss macht die Dokumentation einer Inszenierung der Dreigroschenoper als Kollaboration zwischen AktivistInnen, Obdachlosen, KünstlerInnen und PasantInnen im öffentlichen Raum Budapests.

Grasp the Nettle

11.10.2015 12:00
dérive – Verein für Stadtforschung Dean Puckett

Wie lässt sich Aktion und Widerstand gemeinsam organisieren und leben? Was für Schwierigkeiten bringt die Offenheit von Kollektiven mit sich und was ermöglicht sie? Grasp the Nettle zeigt eine britischen Protestgemeinschaft zwei Jahre vor der Occupy-Bewegung - und stellt dabei Fragen nach Aushandlung und Strategien des Gemeinsamen, die sich zwischenzeitlich keinesfalls erübrigt haben.

Grenzenlose Tage!

4.10.2015 14:00 - 16:30
dérive – Verein für Stadtforschung Büro für lustige Angelegenheiten

Das Büro für lustige Angelegenheiten lädt zur performativen Auflösung der Grenzen: Grenzenlose Tage! demonstriert, was im urbanen Freiraum, im Park, am Platz möglich ist, wenn die Grenzen fallen: Begegnung, Auseinandersetzung, Freiheit! Planende, Fachleute aus Landschaftsarchitektur, Architektur, Kunst und Technik, StadtbewohnerInnen und -benützerInnen zeigen gemeinsam auf, wie(viele) Grenzen im Freiraum überwunden werden können und laden ein, sich mit Elan zu beteiligen.

Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen?

4.10.2015 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Christian Siefkes, Klaudia Paiha, Uwe Lübbermann

Genossenschaften, Social Entrepreneurs, selbstverwaltete Betriebe – in die Organisationsstruktur von Unternehmen ist Bewegung geraten. Welche alternative Möglichkeiten der Produktion und ihrer Organisation eröffnen sich in einer Stadt, die als kooperatives Werk ihrer BewohnerInnen funktioniert? Welche Ansätze gibt es bereits? Sind durch diese Entwicklungen soziale Rechte, die von der ArbeiterInnenbewegung mühsam erkämpft wurden, in Gefahr?

Lernen von Barcelona?

3.10.2015 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Niels Boeing, Satoshi Nakamoto, Xavi Ferrer

Die dominierenden Organisationsformen von Städten degradieren die Mehrzahl der BewohnerInnen zu KundInnen ohne Gestaltungsmacht, während urbane Entwicklungen massiv in individuelle Lebenskonzepte eingreifen. Netzkultur und stadtpolitische Bewegungen zeigen alternative Ansätze zur Produktion von Stadt, basierend auf bottom-up-Strukturen und vernetzten Modellen. Wie lässt sich Stadt kooperativ organisieren?

Spaces of Commoning

5.10.2014 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Stavros Stavrides

Fierce austerity measures and economic crisis have had drastic effects on social and urban reproduction in Athens. However, the severe socio-economic situation has also led to the emergence of new forms of collective initiatives and spaces of commoning in which people not only express their anger and needs but also develop new forms of life in common. The realm of the common emerges, thus, in a constant confrontation with state controlled "authorized" public space in times of economic crisis and austerity programs.

A Question of Scale?

15.10.2016 19:00
Az W – Architekturzentrum Wien, dérive – Verein für Stadtforschung Andreas Wirz, Angelika Fitz, Enrico Schönberg, Eva Kail, Lisa Rochlitzer, Michael Simon

In vielen Teilen Europas beschreiten Bewohner und Bewohnerinnen von Städten selbstorganisiert neue Wege, um Alternativen für eine zukunftsweisende Entwicklung ihrer Nachbarschaften in der Praxis zu erproben. Wie aber können die facettenreichen Erfahrungen der Einzelprojekte in den größeren Maßstab der Stadtplanung einfließen? Lassen sich kommunal und commons zusammendenken?

Urbane Knautschzone

7.10.2017 14:00 - 17:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Christina Schraml, Emanuele Agati

Emanuele Agati, Stadtaktivist aus Rom, und die Wiener Stadtforscherin Christina Schraml laden zur Begehung einer Wiener Gegend auf der Suche nach dem was war, was ist, was fehlt und einmal sein könnte. Durchstreift wird eine monofunktionale Großwohnsiedlung zwischen Prater und Donau, deren Entwicklung sich aktuell an einem kritischen Wendepunkt befindet. Viele der Bauten sind in die Jahre gekommen und die U2 generiert Transformationsprozesse im angrenzenden Viertel, die Druck auf das „alteingesessene“ Wohngebiet ausüben: Eine urbane Knautschzone mit Potential? -English version on subpage!-

Crafting Admin, Performing Bureaucracy

9.10.2018 14:00 - 19:30
Feral Business Network Juergen Neumann, Kate Rich, Teresa Dillon

Was können Künstler*innen wirtschaftlich und für die Wirtschaft tun? Wie kann Wirtschaft zu einem Medium für künstlerische Praxis werden? Wie kann die Schaffung neuer Verwaltungs- und Organisationsmodelle neue Formen des Wirtschaftens und des commoning in der Stadt ermöglichen? Das Feral Business Network lädt nach Friedrichshain zu Stadterkundung, Workshop und Film über alternative Formen des Wirtschaftens und der Verwaltung.

Der Boden gehört uns allen

12.10.2018 15:30 - 19:30
ExRotaprint Daniela Brahm, Daniel Buchholz, Frauke Burgdorff, Martin Dettlaff, Katalin Gennburg, Brigitta Gerber, Sven Heinemann, Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Jan Kuhnert, Katrin Lompscher, Birgit Möhring, Michail Nelken, Ricarda Pätzold, Stephan Reiß-Schmidt, Enrico Schönberg, Katrin Schmidtberger, Daniel Wesener, Steffen Zillich, Guido Spars, Jochen Lang, Christian Stupka, Matthias Kollatz

Der Umgang mit Grund und Boden muss politisch neu geregelt werden. Die massiv steigenden Bodenpreise führen in den Städten zu extremen Mietpreissteigerungen, Spekulation und damit zu zunehmender sozialer Segregation. In der Veranstaltung debattieren geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam mit dem Publikum die Einrichtung eines Berliner Bodenfonds.

Grenzen der Stadt, Grenzen des Wachstums - Gemeingüter jetzt!

12.10.2018 20:00 - 22:00
Common Grounds e. V., Melissa Harrison, Assaf Kapper, Sabine Meyer, Lígia Milagres, Michelle Teran Paula Z. Segal, John Jordan, Isabelle Freiaux, Marco Clausen

Gemeingüter als Alternative zum Wachstumsparadigma: demokratisch, sozial und ökologisch gerecht. Common Grounds  e. V. lädt zur Diskussion mit Marco Clausen vom Prinzessinnengarten, John Jordan und Isabelle Freiaux (ZAD) und der New Yorkerin Paula Z. Segal, Gründerin von 596 Acres.

Urbane Experimentierflächen

10.10.2018 15:00 - 17:00
Hidden Institute Hidden Institute

Die Nutzung von Städten ist weitgehend geregelt. Raum für Experimente gibt es wenig. Damit sich Städte zukunftsfähig weiter entwickeln können, müssen jedoch alternative Nutzungen im Stadtraum ausprobiert werden. Wie das gelingen kann, wird vor Ort erprobt und anhand von konkreten Beispielen diskutiert.