Jochen Becker

Jochen Becker (Berlin) works as an author, lecturer and curator. He is a founding member of metroZones – Center for Urban Affairs. He (co)curated exhibitions such as the Urban Cultures of Global Prayers (2012/13, nGbK Berlin, Camera Austria, Graz) and Self Made Urbanism Rome (2013/14/15, nGbK Berlin, Metropoliz Rome, Maxxi Rome). He was artistic director of the Global Prayers project at Haus der Kulturen der Welt (Berlin), where he curated Aernout Mik – Speaking in Tongues. In 2014/15, Jochen Becker directed the postgraduate Art & Architecture program at the Royal Institute of Art, Stockholm. Since 2014 he co-curates the ‚station urbaner kulturen’ in Berlin-Hellerdorf. Recently: ‘Chinafrika. under construction’ steirischer herbst, Graz, 2015 & 2016, Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig 2017 / Lagos Biennial 2017/ .Shenzhen Bi-City Biennale of Urbanism/ Architecture 2017/18, ‘Chinafrika. mobile’ Kunstfest Weimar 2017. http://www.metroZones.info, http://www.chinafrika.org, https://www.globalPrayers.info, http://www.SMUR.eu, http://www.Kunst-im-Untergrund.de

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Veranstaltungen

Land Issues in Southeastern Europe

13.10.2018 11:00 - 14:00
Urbanitiez aka Orhan Esen Miloş Jovanoviç, Dimitra Siatitsa, Dobrica Veselinovic, Tuğba Inal Çekiç, Gözde Şarlak Krämer, Robert Burghardt, Stephan Lanz, Jochen Becker

The event is in english. (Übersetzung vorhanden.) Staatliches Bodeneigentum prägt urbane Praktiken in Südosteuropa. Der Aufbau der sozialistischen Stadt etwa in Belgrader Wohnsiedlungen, aber auch die kollektive Aneignung des Bodens unter dem Kapitalismus wie im Istanbuler Gecekondu, wurde dadurch begünstigt. Heute eint der Neoliberalismus den ehemaligen Osten und Westen, und bildet zugleich den Boden für urbane Bewegungen.

Babylon is Burning

15.10.2017 17:00 - 24:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung 50 Hz, Jochen Becker, Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna

Angst vor Depressionen am Wahlabend? Wir auch. Deshalb lädt urbanize! mit Festivalgästen und Freunden zum Fest ins Az W. Gemeinsam mit Jochen Becker, metroZones, Berlin, und dem Social Design Studio der Universität für angewandte Kunst Wien rufen wir die Place Internationale aus, auf der das Public Seminar zum Sturz von Türmen und Säulen, Verbrennen von Flaggen und dem Ertränken von Regierungen sein vorläufiges Ende findet. Am letzten Festivaltag lädt urbanize! zur Not In My Name-Wahlparty mit Food and Drinks, internationaler Wahlberichterstattung, Sounds of Resistance vom DJ-Kollektiv 50hz and friends, und kommentierten Visuals aus der großen Kiste popkultureller Counter-Culture. English version on subpage!

Public Seminar Place Internationale

9.10.2017
,10.10.2017
,11.10.2017
,12.10.2017
,13.10.2017
,14.10.2017
,15.10.2017
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Andrew Herscher, Antonio Cosme, Brigitte Felderer, Detroit Resists, Emanuele Agati, Enrico Tomassini, Hotel City Plaza Athen, Jochen Becker, Michele Lancione, Ministry of Space, Mohammad Numan, Monika Mokre, Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, Valerio Muscella, metroZones - Zentrum für städtische Angelegenheiten

Das Public Seminar Place Internationale Wien des Social Design Studio, einer Abteilung der Universität für angewandte Kunst Wien, eröffnet für 7 Tage einen öffentlichen Ort des Lehrens und Lernens für eine post-babylonische Stadtgesellschaft: Vom Turmbau zu Babel bis zur Refugee-Bewegung, von der Pariser Commune bis zum heutigen Kampf um Stadt lädt Jochen Becker/metroZones (Berlin) gemeinsam mit internationalen Gästen zur Erkundung von Post-Babylon als Ort des Sprechens in vielen Zungen, um so zu gemeinsamen Wissen, Artikulation und Handeln zu gelangen. English version on subpage!

Public Seminar - Urbane Bewegungen 2.0

14.10.2017 14:00 - 17:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Andrew Herscher, Brigitte Felderer, Detroit Resists, Hotel City Plaza Athen, Iva Čukić, Jochen Becker, Ksenija Radovanović, Ministry of Space, Ne da(vi)mo Beograd (Don’t let Belgrade d(r)own), Oriol Cervelló, Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna

Aufstehen gegen eine multiple urban crisis ist in vielen Städten längst keine Frage des Wollens mehr: Wohnungskrise, Investoren-Mega-Projekte und die fortschreitende Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben zwingt immer mehr Menschen dazu aktiv zu werden. Doch wie funktioniert die Organisation von Widerstand eigentlich? Wie wird aus Unbehagen aktives Engagement? Welcher Strategien bedienen sich erfolgreiche urbane Bewegungen heute und welche Rolle können Wissenschaft und Kunst im Stadtaktivsmus spielen? Der Workshop lädt zum praxisbasierten Austausch mit Detroit Resists, Hotel City Plaza Athens, Barcelona en Comu und Ministry of Space/Ne davimo Beograd. English version on subpage!

Public Seminar - Resist and Occupy

13.10.2017 14:00 - 17:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Jochen Becker, Mohammad Numan, Monika Mokre, Nasim Lomani

2012 etablierten Refugees im Sigmund-Freud-Park und später in der Votivkirche in Wien sowie auf dem Oranienplatz und in der Gerhard-Hauptmann-Schule in Berlin weithin sichtbare Protestcamps. In Athen macht das 2016 besetzte Hotel City Plaza vor, wie menschenwürdiger Wohn- und Ankommensraum für Geflüchtete selbstorganisiert funktionieren kann. Ihre Forderungen und Aktionen sind Teil einer breiten Bewegung städtischen Handelns. Ihr Kampf um das „Recht auf Stadt“ (Henri Lefebvre) produziert neue Handlungsformen für eine künftige, post-babylonische Gesellschaft. English version on subpage!

Public Seminar - Counter Narratives für das Recht auf Wohnen

11.10.2017 14:00 - 17:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Brigitte Felderer, Jochen Becker, Michele Lancione, Valerio Muscella

Valerio Muscella ist Fotograf und Dokumentarist mit Fokus auf soziale Bewegungen, Housing Rights und Migration. Als Teil des unabhängigen Multimedia-Kollektiv Cro.M.A. hat er eine preisgekrönte Webdoku über das besetzte Hotel 4Stelle in Rom geschaffen. Michele Lancione ist als Stadtforscher und Aktivist permanent auf der Suche nach kreativen Ausdrucks- und Kommunikationsformen als Werkzeuge für Forschung und Aktivismus. Im Workshop erläutern sie ihre Arbeitsweise und gehen der Frage nach, was künstlerische und wissenschaftliche Strategien für Aktivismus und die Produktion von Gegenöffentlichkeit leisten können. English version on subpage!

Public Seminar - Turmbau zu Babel und Pariser Kommune

10.10.2017 10:00 - 17:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Brigitte Felderer, Jochen Becker, Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna

Um 10 Uhr besucht und diskutiert das Public Seminar Pieter Bruegels Gemälde vom „Großen Turmbau zu Babel“ (1563) im Kunsthistorischen Museum Wien. Das monumentale (Gedanken-)Gebäude könnte in solch einer Konstruktion nie stehen – es ist als Artefakt wie als Kunstwerk „schief gedacht“ (Klaus Demus). Ab 14 Uhr diskutiert Jochen Becker/metroZones (Berlin), die Pariser Commune und ihre Bedeutung für die Moderne sowie für das politische Denken und Handeln im Kontext heutiger Verhältnisse. English version on subpage!

Praxis : Demokratie

9.10.2017 19:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Jochen Becker, Oliver Ressler

In Städten weltweit existieren mittlerweile unzählige Experimente, die der Krise der repräsentativen Demokratie selbstorganisiert eine radikal-demokratische Praxis entgegensetzen: Von der Wohnungsfrage bis zu urbanen Commons, von Arbeiter-Selbstverwaltung bis zur Refugee-Bewegung, von Urban-Citizenship-Modellen bis zur Neu-Organisation von demokratischer Entscheidungsfindung zeichnen sich mehr und mehr Wege der konkreten Utopie einer solidarischen Gesellschaft ab. Wieviel Potential auf gesellschaftlichen Wandel steckt in den vielfältigen Ansätzen? Wie kann sich fragmentiertes städtisches Handeln zu einem größeren Ganzen verknüpfen? Welche Wege führen nach Post-Babylon als Ort des Sprechens in vielen Zungen und der Produktion von neuem Wissen und zukunftsfähigen Handlungsformen? English version on subpage! [Achtung: Vortrag mit Cynthia Fleury musste leider abgesagt werden]

Public Seminar Place Internationale - Einführung

9.10.2017 14:00 - 17:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Jochen Becker, Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna

Was wäre heute ein Post-Babylon als Ort des Sprechens in vielen Zungen, um zu gemeinsamem Wissen, Artikulation und Handeln zu gelangen? Sein zentraler ‚Place Internationale’ wäre ein Ort des niederschwelligen Besuchs, des Lernens und Erzählens, ein Allmende-Garten ohne Grenzen, ein soziales Behausungscluster für kalte Zeiten, ein Terrain der Sorge um Erwerb, Jobs und Grundeinkommen, eine Freiluftausstellung zwischen Anschaulichkeit und Reflexion, eine Basis der mitteilsamen Begegnungen, kurzum: die Produktion eines sozialen Platzes - inmitten einer Gesellschaft „under construction“. English version on subpage!

Displaced. Stadt, Raum und Flucht

8.10.2015 19:00
Institut für Kunst und Gestaltung 1 der TU Wien, Karin Harather, PROSA, SKuOR – Arbeitsbereich für Stadtkultur und öffentlicher Raum, bink - Initiative Baukulturvermittlung für junge Menschen, dérive – Verein für Stadtforschung Barbara Feller, David Zistl, Jochen Becker, Johannes Pointl, Karin Harather, Lukas Kluszczynski, Martina Buchinger, Nadia Rida, Nina Valerie Kolowratnik, Patrick Jaritz, Sabine Knierbein

Flüchtlinge und Asylsuchende haben ein Recht auf Schutz und brauchen Raum. Was können ArchitektInnen und RaumplanerInnen, Universitätslehrende, Studierende, Architekturschaffende, KünstlerInnen, StadtforscherInnen und StadtaktivistInnen tun? Was ist unsere gesellschaftliche Verantwortung, was unser konkreter Beitrag angesichts der aktuellen Herausforderungen?