Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°14 (Seite 40)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°14 (Seite 41)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Cordelia Polinna

Ausgabe
N°13 (Seite 06-08)

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Nike in Berlin Mit der Eröffnung des Erlebniskaufhauses Niketown im Frühjahr 1999 hat der amerikanische Sportartikelhersteller Nike in Berlin neue Maßstäbe bei der Vermarktung seiner Produkte in Europa gesetzt. Nike engagiert sich in Berlin auf vielfältige Weise. Die Firma unterstützt die beiden Fußballvereine Hertha BSC und 1. FC Union und betreibt das deutschlandweit einzige Niketown-Sportkaufhaus. Seit ca. vier Jahren verfolgt der Konzern darüber hinaus eine Werbestrategie, die besonders
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°13 (Seite 04)

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Eine Meldung sorgte in Wien in den letzten Tagen für große Aufregung: Der Karlsplatz, ein großer, zentraler Platz, soll in Nikeplatz umbenannt werden.. Nike, bekannt für gezielte Provokationen zum Zwecke der Steigerung der streetcredibility beim jugendlichen Zielpublikum, ist Opfer der eigenen Strategie geworden. Eine sehr gut gemachte Kampagnenpersiflage Nikeground hat Nikes Methoden gerade um das Stück weitergedreht, das dazu führt, dass Nikes Versuch sich öffentlichen Raum anzueignen,
Autor*innen
Ljubomir Bratić

Ausgabe
N°13 (Seite 49)

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Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°13 (Seite 43)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Julia Eckert

Ausgabe
N°13 (Seite 09-16)

Tags
Mumbai
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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Roland Tusch

Ausgabe
N°13 (Seite 46)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Veronika Hofer

Ausgabe
N°13 (Seite 42)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°13 (Seite 47)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°13 (Seite 45)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Superumbau

Ausgabe
N°13 (Seite 33)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°13 (Seite 46)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°13 (Seite 40-41)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°13 (Seite 48)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christina Nemec

Ausgabe
N°13 (Seite 50)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°13 (Seite 44)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Jonas Marosi

Ausgabe
N°12 (Seite 49)

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ferner liefen 9 Monate lang lebte ich dann unter den Ameisen. Ich benutzte ihre Wege, entdeckte ihre Aus- und Eingänge, verrichtet mit ihnen gemeinsam ihre Arbeit, aß ihre Brösel und musste schließlich feststellen und erfahren, dass Ameisen keinen Platz zum Schlafen kennen und brauchen. (sie waren ständig in Bewegung und wenn es ihnen dann doch zuviel wurde, gingen sie einfach ein Stück rückwärts, so als ob das die Zeit auflöste.) 9 Monate lebte und arbeitete ich bei den Ameisen. (Im Winter,
Autor*innen
Christa Kamleithner, Christoph Laimer, Herbert Glasauer, Michael Zinganel, Wolfgang Pircher, annaconda

Ausgabe
N°12 (Seite 33)

Tags
Angst
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Ausgewählt und teils mit Kommentaren versehen von annaconda (ac), Herbert Glasauer (hg), Michael Zinganel(mz), Wolfgang Pircher (wp), Christa Kamleithner (ck) und Christoph Laimer (cl). Die Liste erhebt nicht den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit. Elizabeth Wilson, Begegnung mit der Sphinx. Stadtleben, Chaos und Frauen. Basel: Birkhäuser, 1993 Elizabeth Wilson primäres Interesse in Sphinx in the City ist es, die Repräsentation der Frau in den Diskursen über die Großstadt der Moderne
Autor*innen
Michael Zinganel

Ausgabe
N°12 (Seite 27-33)

Tags
Angst
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Der new urbanism erfindet die US-amerikanische Kleinstadt neu. Er beruft sich dabei auf Strategien der Territorialität und soziale Kontrolle innerhalb einer überschaubaren community. Er setzt auf Individuen mit gleichen Interessen, gleichem Geschmack und gleichem Einkommen, deren höchstes gemeinsames Interesse im Immobilieneigentum und in der Erhaltung und Steigerung dessen Tauschwertes liegt. Dazu grenzen sich die BewohnerInnen nicht nur in ummauerten Arealen (gated communities) von anderen
Autor*innen
Paul Rajakovics

Ausgabe
N°12 (Seite 47)

Tags
Wohnen
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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°12 (Seite 48)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Steinbrener

Ausgabe
N°12 (Seite 34)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°12 (Seite 05)

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„,Fear Studies’ waren rund um Y2k die hippste Nische im akademischen Forschungsbetrieb“, schreibt Mike Davis in seinem neuen Buch Dead Cities. Tatsächlich erscheinen jedes Jahr dutzende von Büchern zum Thema Angst. Reden ohne Angst, Keine Angst vor Kritik, Grundformen der Angst, Aus Angst wird Mut, Altern ohne Angst, Stress und Angst überwinden, Angst – Hilfe in der ersten Not, Ohne Angst verschieden sein etc. sind nur einige der Titel, die alleine heuer erschienen sind. Ganze
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°12 (Seite 44)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Ljubomir Bratić

Ausgabe
N°12 (Seite 50)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°12 (Seite 47)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Markus Zoller

Ausgabe
N°12 (Seite 44)

Tags
Rotes Wien
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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°12 (Seite 46)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Isabella Marboe

Ausgabe
N°12 (Seite 46)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°12 (Seite 45)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christina Nemec

Ausgabe
N°12 (Seite 49)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Anton Tantner

Ausgabe
N°11 (Seite 04-07)

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Adressierbarkeit als Mittel der Verbrechensbekämpfung Die ersten Versuche, in Wien eine Nummerierung der Häuser durchzuführen, datieren aus den 1750er Jahren: Damals, im Mai 1753 wird eine beständige beschreibung aller Einwohner und Einwohnerinnen Wiens diskutiert. Zu deren leichteren Besorgung [sollen] alle Häuser in und vor der Stadt oberhalb des Fenster[s] des ersten Stoks nummeriert werden, damit ohne lange Nachsprach, wo diese oder jene zu wissen nöthig habende Persohn wohne jedermann
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°11 (Seite 02)

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„This war is stupid“, schreibt Robert Menasse in seiner Rede, die bei der großen Friedensdemo am 22. März verlesen wurde. Darin schafft er es, mit keinem einzigen Wort die politischen Verhältnisse im Irak zu erwähnen. Anstatt sich vielleicht die Frage zu stellen, wie es dazu kommen konnte, dass sich eines der brutalsten, gewalttätigsten Regime der Welt über Jahrzehnte an der Macht halten kann, erzählt er uns nur von den USA, dem - laut Menasse -„Entwicklungsland der Aufklärung“. Kein Wort der
Autor*innen
Christoph Gollner

Ausgabe
N°11 (Seite 42-43)

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Soziale Stadt – Zwischenbilanzen – ein auf den unbedarften ersten Blick durchaus verwirrender Titel. Aber nein, es handelt sich beim vorliegenden Sammelband nicht um den Versuch einer nüchternen ökonomischen Zwischenbilanz einer heute fast schon anachronistisch anmutenden Utopie, sondern – der Untertitel deutet es an – um eine erste Evaluierung des deutschen Bund-Länder-Programms Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt, für das sich, so lehrt das Editorial, der
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°11 (Seite 40)

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In der Publikation Medienkulturen fasst Marc Ries eine Sammlung von Texten aus den letzten 15 Jahren zusammen, die sich speziell mit der Rolle der Massenmedien in der Herausbildung postmoderner Kulturen und der daraus resultierenden Kulturtechniken befassen. Mediale Praxen wie Fotografie, Film, Fernsehen und Internet werden ohne den Anspruch auf Medienkritik als kulturerzeugende und kulturtransformierende Aktivitäten betrachtet. Eine spezielle Rolle wird dabei dem Körper zugeschrieben, der
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°11 (Seite 38-39)

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Stadt und Nachhaltigkeit -– Ein Diskurs wurde vom Ludwig Boltzmann Institut herausgegeben und versteht sich per Eigendefinition als Reader zum Thema „Nachhaltigkeit“ im Kontext der Stadtforschung. Der Anlass der Publikation war ein Symposion im Dezember 1999, das ForscherInnen aus unterschiedlichen Disziplinen versammelte (Philosophie, Soziologie, Urbanismus, ...); von Peter Sloterdijk über Jens S. Dangschat, Marina Fischer-Kowalski bis hin zu Thomas Sieverts und Kunibert Wachten. Der jetzt
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°11 (Seite 39)

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Dass man im Künstlerhaus vor allem viel Nichts, das heißt leere Räume, sieht, ist nicht neu. Trotzdem wirkte der gähnend leere große Saal ein wenig manieriert: Wollte er mahnen, in welcher Gefahr die Ausstellungskultur ist, werden ihr die finanziellen Mittel abgeschnürt? Man wusste es nicht und wollte auch nicht darüber grübeln. Rundum gruppierte sich dann manches, worüber man auch nicht nachgrübeln mochte, und tat man es doch, kam man manchmal trotzdem nicht drauf, warum es gerade in diesem
Autor*innen
Ljubomir Bratić

Ausgabe
N°11 (Seite 45)

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Im Gegensatz zu dieser deutschen Firma, die für viel Geld wenig Erfolg bei der Rückkehrberatung vorweisen konnte, hätte das Bieterkonsortium der österreichischen NGOs viele Erfolge vorzuweisen gehabt. Integrationsstadträtin Renate Brauner Presseaussendung am 27.02.2003 Hoppla. Es wird immer schlimmer. Drastischer hätte die Quittung für das Bieterkonsortium um die Bewerbung für die Flüchtlingsbetreuung nicht ausfallen können. Was Caritas, Volkshilfe, Rotes Kreuz und Evangelischem
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°11 (Seite 42)

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Schon vor einiger Zeit ist die Nullnummer der Zeitschrift station erschienen. Das „Medium für öffentliche Kunst“ nennt seine erste Ausgabe Stadtraum Kunstfeld Golfplatz und meint damit den Gürtel in Wien. Der Wiener Gürtel war auch in dérive einmal Schwerpunktthema (Heft 1) und zum Teil tauchen hier dieselben Themen (Gentrification, Transparenz) wieder auf. Beatrix Zobl schreibt im Editorial: „Unser besonderes Interesse in station gilt deshalb auch der Frage, welche Rolle Kunst- und
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°11 (Seite 38)

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Das Thema seiner „kritischen Anthologie“ geht der für seine scharfsinnigen Analysen der mitteleuropäischen Moderne bekannte Ákos Moravánszky mit aller Gründlichkeit an, indem er zunächst einmal das Wesen bisheriger, chronologisch aufgebauter ArchitekturtheorieAnthologien untersucht. Die präsentieren sich für gewöhnlich als instrumentalisierte Architektur(theorie)-Geschichtsschreibung: „Jene Texte wurden ausgewählt, welche neue Wege für die Praxis öffneten. Ihre Einordnung in eine Chronologie
Autor*innen
Jonas Marosi

Ausgabe
N°11 (Seite 44-45)

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ich lag in einem kleinen, kargen Raum, auf einer harten Unterlage, auf dem Rücken. mein Blick war nach oben gerichtet. Eine nackte Glühbirne an der Decke des Raums; die Augen waren offen, aber so sicher war ich mir da nicht. Durch das große, mit einem groben Holzverschlag versehene Fenster kam heiße feuchte Luft herein. Um mich herum war Fremde und auf dem Boden liegend versuchte ich mich an das Eigene zu erinnern. Gedanken bewegten sich langsam. Freiheit oder Gefängnis? Jedenfalls war ich
Autor*innen
Erik Meinharter

Ausgabe
N°11 (Seite 41)

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Die Niederlande sind seit Jahren routiniert im Umgang mit Massenpartys. Die Bekannteste ist die am Königinnentag in Amsterdam, bei dem die Innenstadt an einem Tag von mehr als einer halben Million BesucherInnen als eine einzige Event-Stadt benutzt wird. Die Vielfältigkeit der Leisure-, Sport-, Music-, und Shopping-Events und Einrichtungen ist auf ein fast unüberschaubares Maß angewachsen. Sie reichen von KidZCity einem Indoorspielplatz in einer alten Fabrikhalle bis zur Snowworld mit dem
Autor*innen
gruppefuenf

Ausgabe
N°11 (Seite 25-27)

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Wer sich in den letzten Monaten des vergangenen Jahres vor dem Schlafen gehen noch einmal nach draußen begab, um durch das Hamburger Vergnügungsviertel St. Pauli, das Schanzen- oder das Karolinenviertel zu schlendern, stellte dabei oftmals ganz eigene Erwartungen an das nächtliche Unterhaltungsprogramm, die zumeist nicht enttäuscht werden sollten. Vielleicht hatte man vorher in der WG-Küche noch kurz das Radio angeschaltet, um sich über den aktuellen Ort des Geschehens zu informieren,
Autor*innen
Christina Nemec

Ausgabe
N°11 (Seite 44)

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umdisponieren. ursprünglich wollten meine freundin und ich uns im kaffeehaus treffen. ich wollte ihr von meinem villachbesuch erzählen und wollte mich mit ihr darüber ärgern, dass der villacher fasching das böse zu relativieren scheint. ein starkes bild: haider mit baywatch-pam-perücke, haupt mit susi-style auf demselben und für gusenbauer fand sich auch ein wischmob. haarig. lustig. eine faschingsschweinerei möchte frau meinen. und plötzlich haben sich auch die anderen geeinigt. das
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°11 (Seite 40-41)

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Die Publikation Im Osten – Neue Musik Territorien in Europa, Reportagen aus Ländern im Umbruch bildet einen exzellenten Überblick über die musikalisch-ästhetischen Umstrukturierungen der Kultur- und Medienlandschaft in Ungarn, Slowenien, Slowakei, Polen, Bulgarien und Kroatien. Exakte Angaben der Webpages und Internetplattformen ermöglichen einen direkten Zugriff auf weiteres Informationsmaterial, das die rege Clubszene miteinschließt. Ausführlich behandelt werden in den Reportagen die sich
Autor*innen
Roland Tusch, Udo W. Häberlin

Ausgabe
N°10 (Seite 34-37)

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Das Projekt „Sargfabrik“ ist ein Wohn- und Kulturprojekt, das aus einem Kreis an Interessierten entstanden ist, der sich zum „Verein für integrative Lebensgestaltung“ zusammengeschlossen hat und – in Österreich ziemlich einzigartig – als Bauträger aufgetreten ist. Was dabei auf dem Gelände einer alten Sargfabrik in Wien Penzing in der Matznergasse entstanden ist, ist eine multifunktionale Wohnanlage, in die unterschiedlichste Kultureinrichtungen (Veranstaltungs- und Seminarraum, Kindergarten, Badehaus, Lokal) und Gemeinschaftsräume integriert sind. Das von BKK-2 geplante „Wohnheim“, das nun mittlerweile in die Jahre geht – Fertigstellung war 1996 – ist in Architekturkreisen weithin bekannt, das Kulturzentrum ist fixer Bestandteil des Wiener Kulturlebens. Seit gut zwei Jahren gibt es einen Ableger in nächster Nähe der „alten“ Sargfabrik: die MISS Sargfabrik in der Missindorfstraße. Unabhängig davon ist nun ein weiteres sehr ähnlich aussehendes Projekt entstanden: das Impulszentrum IP.ONE in Wien Favoriten, ein Gewerbezentrum mit Gemeinschaftseinrichtungen, geplant von BKK-3 – in Nachfolge von BKK-2. Und ob der großen Nachfrage treten Know-how-Träger der Sargfabrik nun auch in einem eigens gegründeten Verein als Projektentwickler auf.

Autor*innen
Peter Kloser

2004 wird Litauen ein Teil der EU werden und somit von der Peripherie des Ostens in die Peripherie des Westens wechseln. Dennoch versucht sich Vilnius mit dieser Triennale schon jetzt seinen Platz unter den internationalen Ausstellungsplätzen für aktuelle Kunst zu sichern. Mit dem Contemporary Art Center (CAC), einem bemerkenswert eleganten Museum von 1968, hat Vilnius auch die ideale Voraussetzung gefunden. Weiters wurde ein ehemaliges Druckereigebäude für die Ausstellung adaptiert, welches
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°10 (Seite 02)

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Der Wohnungsmarkt hat sich in den letzten 20 Jahren grundlegend verändert: Der unmittelbare Bedarf ist gedeckt, nun geht es darum, besser zu wohnen. Wohnen wird als die Summe individueller Bedürfnisbefriedigung angesehen, das Angebot richtet sich gezielt an verschiedene Zielgruppen und Lebensstile. Unter dem Begriff „Themen-wohnen“ kann man jene Marketingstrategie zusammenfassen, die nicht mehr nur leeren Wohnraum anbietet, sondern ein Gesamtprodukt, das auch die software umfasst. Das gesamte
Autor*innen
Michael Zinganel

Ausgabe
N°10 (Seite 24-26)

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Die MIPIM versteht sich naturgemäß explizit nicht als cultural studies Workshop, sondern sie ist ganz im Gegenteil vom Blickwinkel der die Planung von städtischen Gefügen zunehmend dominierenden anonymen InvestorInnen(-gruppen) und Entwicklungsgesellschaften gekennzeichnet und reflektiert daher die Mechanismen des internationalen real estate business. Dass NutzerInnen und BewohnerInnen Raum nicht (immer) in der von PlanerInnen vorgesehenen Art aneignen, wird umso interessanter, wenn auch die
Autor*innen
Roland Tusch

Ausgabe
N°10 (Seite 14-15)

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Wie viele andere Sparten, so ist auch der Wohnbau zunehmend marktwirtschaftlichen Gesetzen und Regeln unterworfen. Das Angebot und die Nachfrage stellen die Basis eines solchen Systems dar. Um sich als WohnungsanbieterIn am Markt behaupten zu können, reicht es längst nicht mehr aus, bloß eine Wohnung anzupreisen. Mit Themen, die das Wohnen erweitern sollen, wird versucht, Projekte attraktiver zu machen, um sie letztendlich besser verkaufen zu können. Man begibt sich also auf die Suche nach
Autor*innen
Jonas Marosi

Ausgabe
N°10 (Seite 49-50)

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„Setzen Sie sich doch“, so war die Aufforderung der inzwischen bekannten unbekannten Stimme gewesen. (Die Stimme klang einladend und vertraulich.) Draußen war es bereits Abend geworden und es sprach nichts dagegen der freundlichen Aufforderung zu folgen, sich ein gutes Glas Whiskey einzuschenken und das Gesäß dem Wohnzimmerstuhl anzuvertrauen. (Die fremde Stimme, die wie immer aus dem Nirgendwo zu kommen schien, sprach sogar dafür.) Gegen ein Stück der Erholung, einen kurzen Stillstand, sei
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°10 (Seite 46-47)

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Jede urbane Ökonomie benötigt ihr konstitutives Außen, das laut Jacques Derrida als eine Sphäre des Nichtökonomischen ein Terrain ausbildet, das für Geld nicht zu haben ist. Derrida kultiviert in diesem Kontext erneut den Slogan von Liebe-Kunst-Gerechtigkeit und erteilt einer konsumorientierten Freizeitgestaltung eine klare Absage. Mit dem Projekt fluctuated images im Fluc am Praterstern verlassen KünstlerInnen die ihnen von der Gesellschaft zugewiesenen marktstrategisch funktionierenden
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°10 (Seite 43)

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Die Studie Medienstadt gibt einen Überblick über sozialgeographische Ansätze, die nicht das „Ende der Geographie“ beschwören, sondern die auch in Zeiten zunehmender Globalisierung die Wirksamkeit räumlicher Faktoren anerkennen. Unter dem Titel einer „Geographie der wissensbasierten und kreativen Produktion“ wird die Wichtigkeit räumlicher Nähe und Vernetzung für Produktionen beschrieben, die auf informellen Austausch angewiesen sind, wie etwa jene der Medienwirtschaft. Weiters gibt es einen
Autor*innen
Jo Schmeiser

Ausgabe
N°10 (Seite 42)

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Wie wird Antirassismus heute gedacht? Können wir antirassistische Kämpfe überhaupt beschreiben, ohne sie sofort und ausschließlich als temporäre oder lokale Reaktionen auf die vielen Formen von Rassismus in westeuropäischen Gesellschaften zu verstehen? Wie lässt sich ein politischer Antirassismus denken und praktizieren, der nicht nur zum Ziel hat, rassistischer Gewalt punktuell entgegenzutreten, oder die Wirkungsweisen unterschiedlicher Rassismen zu erklären, sondern der grundlegende
Autor*innen
Robert Temel

Ausgabe
N°10 (Seite 43-44)

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Der Titel erzeugt heterogene Bilder, er ist programmatisch für die hier versammelten Texte: räumen – Baupläne zwischen Raum, Visualität, Geschlecht und Architektur ist der von Irene Nierhaus und Felicitas Konecny herausgegebene Tagungsband des 2001 von der Österreichischen Gesellschaft für Architektur veranstalteten Symposions. Die vier Begriffe des Untertitels spannen trotz ihrer Hybridität ein klares thematisches Feld auf: „Raum“ wird als eigener Leitbegriff eingeführt, um den
Autor*innen
Costance Weiser

Ausgabe
N°10 (Seite 41-42)

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Mit diesem weiteren Band zum Jahresprogramm des Postgraduate Kollegs der Stiftung Bauhaus Dessau reiht sich die Edition Bauhaus in die Reihe „dicker Bücher“ im Rahmen von internationalen Architektur-Ausbildungsstätten, wie sie Rem Koolhaas mit dem Harvard Design School Guide to Shopping begonnen hat. Zur Debatte steht die in Mode gekommene Verknüpfung von Event und Stadt im Zuge der Erlebnisorientierung unserer Freizeitgesellschaft. Welche Auswirkungen haben die Praktiken des Konsums und
Autor*innen
Christoph Gollner

Ausgabe
N°10 (Seite 40)

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Einfamilienhaus. Zersiedelung. Ein Thema, das unter Fachleuten meist spürbares Unbehagen auslöst. Von ArchitektInnen mit Anspruch meist verächtlich links liegen gelassen und von engagierten PlanerInnen mit dem resignativen Prädikat „Dilemma“ versehen. Dilemmata und Missverhältnisse tun sich hier in der Tat einige auf: angefangen von der offenen Schere zwischen stagnierender Bevölkerungsentwicklung und rasant steigendem Wohnflächenbedarf über die Diskrepanz zwischen standardisierten Warnungen
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°10 (Seite 44)

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Dass in den letzten Jahren ein Mangel an Publikationen über das Haus Tugendhat geherrscht hätte, kann man nicht behaupten. Abgesehen von allen „Mies in …“, „Mies am …“, „Mies-Möbel“ usw. -Katalogen haben sich in jüngster Zeit vier Bücher speziell mit Mies’ ikonischem Brünner Bau beschäftigt. Den Anfang machten zwei bei Pustet und Springer erschienene Bände, die erstmals auch die erhaltenen Möbel bzw. die Amateurfotografien Fritz Tugendhats ausführlich vorstellten. Möbel wie Fotos sind zum
Autor*innen
Paul Rajakovics

Ausgabe
N°10 (Seite 47)

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Gerade noch rechtzeitig zum Erscheinen von „Produkt Wohnen“ ist Kursiv Nr. 9-3/4/02 zum Thema Idylle herausgekommen. Und wieder überrascht die Kunstzeitschrift, diesmal in dunkelrosé-farbenem Cover (Andrea van der Straeten), wie locker und doch auch präzise man sich an dieses umfangreiche Thema heranmachen kann. Gleich zu Beginn führt uns Slavoj Zizek in seinem Beitrag „Bill Gates oder die schöne Welt des Kulturkapitalismus“ in das Zeitalter des „postindustriellen“ Kapitalismus, wo es zu
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°10 (Seite 41)

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„Nie vereinte Dinge rauschen plötzlich zusammen“ (S. 250). So könnte man die moderne Großstadt beschreiben, wie sie im 19. Jahr-hundert entstanden ist. Damit verbunden ist eine Neukoordination der Wahrnehmung: Das Auge verliert den Überblick, die Beobachter-perspektiven vervielfältigen sich und geraten ins Schwanken. Das Leben in der Großstadt – synonym mit der modernen Verfasstheit schlechthin – scheint geprägt vom Verlust des Gleichgewichts; es steht im Zeichen des Schwindels und der Lust
Autor*innen
Jutta Blume

Ausgabe
N°9 (Seite 04-07)

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In Spanien existiert praktisch kein sozialer Wohnungsbau. Ebenso wenig existiert ein Markt an Mietwohnungen, der von Bedeutung wäre. Und während es einen immensen Leerstand an Wohnungen gibt, hält der Bauboom zumindest in Madrid an und die Wohnungspreise steigen ins Unermessliche (120 % in den letzten 20 Jahren). Diese Tatsachen scheinen den Gesetzen von Angebot und Nachfrage völlig entgegen zu stehen. Erklären lässt sich dies nur mit der Bedeutung von Immobilien als Spekulationsobjekt. Ein
Autor*innen
Jonas Marosi

Ausgabe
N°9 (Seite 50)

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in einem Raum, indem die zeit stehengeblieben ist, spielt es keine Rolle, ob man sich vorwärts oder rückwärts, oder aber seitlich bewegt. zeit, so scheint es, hat in diesem Raum ihre Linearität verloren und Gedanken verhalten sich unordentlich. In einem Raum, indem die reale Zeit stehengeblieben ist, wechseln die symbolischen Zeiten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft laufend ihre Positionen - die Handlung ist brüchig geworden. man war mit dem finger immer und immer wieder über die
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°9 (Seite 02)

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Der Schwerpunkt zu dieser Ausgabe ist eine Kooperation mit dem Tanzquartier Wien. Im Mai und Juni veranstaltete das Tanzquartier die Veranstaltungsreihe Wien umgehen. Wir dokumentieren in gekürzter Form vier der acht Vorträge und Materialien, die die KünstlerInnen, die vom Tanzquartier zu Bezirksbetrachtungen eingeladen waren, produziert haben. Mehr dazu im Einführungsartikel zum Schwerpunkt von Patricia Köstring. Zum ersten Mal seit der ersten Ausgabe von dérive ist wieder etwas über die
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°9 (Seite 45)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christina Nemec

Ausgabe
N°9 (Seite 49)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°9 (Seite 42)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Patricia Köstring

Ausgabe
N°9 (Seite 01)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Manfred Russo

Ausgabe
N°9 (Seite 43)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°9 (Seite 45)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°9 (Seite 44)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Udo W. Häberlin

Ausgabe
N°9 (Seite 48)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°9 (Seite 47)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°9 (Seite 37)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Ljubomir Bratić

Ausgabe
N°9 (Seite 49)

Heft kaufen
Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°9 (Seite 46)

Heft kaufen
Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°9 (Seite 43)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°8 (Seite 02)

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Die neue Ausgabe von dérive ist wohl die „unwienerischste“, die es bisher gegeben hat; das ist zwar nicht unbedingt absichtlich passiert, aber nachdem die meisten AutorInnen von dérive zuerst einmal LeserInnen waren und diese vermehrt nicht nur aus Wien, sondern auch aus anderen Bundesländern kommen bzw. in Deutschland, in der Schweiz, in Italien, in England oder sogar in Japan wohnen, ist das eine nicht unlogische Folge. Einer aus diesem LeserInnen-AutorInnen-Kreis ist Kurt Handlbauer, der
Autor*innen
Jonas Marosi

Ausgabe
N°8 (Seite 50)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christina Nemec

Ausgabe
N°8 (Seite 49-50)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Sonya Menschik

Ausgabe
N°8 (Seite 46)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°8 (Seite 08-13)

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Die Kuratorin Christiane Mennicke spricht im Interview über das Konzept und Programm von City-Info-Boogie-Woogie (CIBW) im Info Offspring Kiosk, Dresden, seine Imagepolitik und den Kiosk als „demokratische Architektur“, die ersten Reaktionen und vieles mehr.

Autor*innen
Oliver Ressler

Ausgabe
N°8 (Seite 36-37)

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A City-Light series by Oliver Ressler in the urban space of Munich, within the framework of the Kunstverein München’s exhibition “Exchange & Transform”

Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°8 (Seite 46)

Heft kaufen
Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Maja Lorbek

Ausgabe
N°8 (Seite 45)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Ljubomir Bratić

Ausgabe
N°8 (Seite 49)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°7 (Seite 02)

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Im Konflikt rund um die Errichtung einer Sportanlage für den jüdischen Sportverein Hakoah ist – lange nachdem wir beschlossen hatten, einen kleinen Schwerpunkt in dérive dazu zu machen – nun nach jahrelangen Diskussionen eine Entscheidung gefallen. Wir haben kurz überlegt, ob das ein Grund ist, das Thema zu streichen, dann aber beschlossen, die geplanten Artikel trotzdem zu bringen. Die jetzt gefundene Lösung – eine Sportanlage im Prater – ist sicher keine ideale, auch wenn die ursprüngliche
Autor*innen
Jonas Marosi

Ausgabe
N°7 (Seite 49-50)

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manches mal und immer wieder kann es geschehen, dass einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Genau weiß man weder, wie das passieren konnte, noch (was einem erheblich größere Sorgen bereitet), wo man sich jetzt befindet. zuerst gab es da einen Zeitstillstand, gleich darauf einen Bewegungsverlust. es schien, als ob man in einen Zwischenraum gefallen wäre. ein Raum, von dessen Wirklichkeit man bis jetzt noch nichts gewusst hatte. inzwischen hatte die zeit damit begonnen rückwärts zu
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°7 (Seite 40-41)

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Als erweiterte Neuauflage des Bandes hoch die kampf dem ist nun vorwärts bis zum nieder mit erschienen. Nicht nur der untersuchte Zeitraum ist von 20 auf 30 Jahre angewachsen, auch die Thematik ist breiter geworden. Waren es im ersten Teil noch vorrangig die Plakate der autonomen Bewegung, die dokumentiert wurden, haben sich die Herausgeber jetzt auf das Spektrum der „unkontrollierten Bewegungen“ konzentriert. Politische Plakate sind unverzichtbarer Teil politischer Bewegungen und damit
Autor*innen
Christa Kamleithner, Georg Franck, Udo W. Häberlin

Ausgabe
N°7 (Seite 08-10)

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Im Herbst vergangenen Jahres hat Georg Franck bei den Wiener Vorlesungen zur veränderten „urbanen Ökonomie der Aufmerksamkeit“ gesprochen, Ende Februar beleuchtete er im Rahmen des heurigen CORP-Symposions – „Computergestützte Raumplanung“ (http://www.corp.at)– den damit zusammenhängenden „Einfluss der technischen Medien auf die gebaute Umwelt“ näher. Wir haben Georg Franck gebeten, die dort aufgeworfenen Fragen noch einmal näher zu behandeln. Das Interview führten Christa Kamleithner und Udo
Autor*innen
Ljubomir Bratić

Ausgabe
N°7 (Seite 48-49)

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Ein Stillstand kann manchmal eine verfahrene Situation retten. All zu oft war dieser aber, von Anfang der Migration nach Österreich an, das Ziel der Verhandlungen und wurde damit zum faulen Ausweg reduziert. In Zeiten der andauernden wirtschaftlichen und sozialen Unsicherheit und der raschen Veränderungen in Richtung neoliberales UnternehmerInnentum täuschte der migrationspolitische rassistische Stillstand so etwas wie Stabilität vor. So war es lange Zeit während der Herrschaft der großen
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°7 (Seite 43-44)

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Untersuchungen zu architektonischen und städtebaulichen Entwicklungen in Mittelstädten tendieren meist dazu, die Relationen aus den Augen zu verlieren und den fokussierten lokalen Verhältnissen unverhältnismäßig große Bedeutung beizumessen. Antje Senarclens de Grancys Buch zur Reformarchitektur in Graz um 1900 bildet eine Ausnahme, nicht zuletzt in ihrer dem Gegenstand angemessenen Betrachtungsweise und dem „Blick auf das Ganze“, der nicht nur das so überschriebene Schlusskapitel
Autor*innen
Frank Roost

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N°7 (Seite 04-07)

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Entwertung, Abriss und Wiederentdeckung des Städtebaus der Moderne In Ostdeutschland stehen derzeit fast eine Million Wohnungen leer, davon etwa die Hälfte in Plattenbauten. Da aber nach wie vor kein wirtschaftlicher Aufschwung und erst recht kein Bevölkerungszuwachs in den neuen Ländern absehbar ist, gibt es mittlerweile von der Bundesregierung geförderte Stadterneuerungsprogramme, die darauf abzielen, vor allem die aus der DDR-Zeit stammende Bausubstanz zum „Rückbau“ freizugeben. Doch
Autor*innen
Paul Rajakovics

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N°7 (Seite 40)

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Das sympathische, kleine blau-weiße Paperback zeigt als Titelbild die Skyline von New York und behandelt über verschiedene Aspekte das weite Feld von Metropolen. Wenn es nach den Intentionen der Autoren gegangen wäre, so hätte jedoch Bodys Isek Kingelez „Projekt für Kinshasa für das 3. Jahrtausend“ den Umschlag schmücken sollen. Von hier aus spannen sich auch die verschiedenen Diskurse, unter welchem das sicherlich derzeit sehr modische Thema „Metropolen“ von den beiden Autoren behandelt
Autor*innen
Ulrich Troyer

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N°7 (Seite 24-25)

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6 blinde Personen erzählen von ihren Erfahrungen mit Stadt, Raum und Architektur Die Gespräche mit meinen blinden GesprächspartnerInnen fanden in Wien im Sommer und Herbst 2001 statt. Die Themenblöcke kreisten bei allen Gesprächen um Architektur, Stadt und die auditive Wahrnehmung von Raum im Allgemeinen. Für diesen Beitrag habe ich, um den Appetit auf eine weitere Lektüre anzuregen, einige Kostproben aus diesen Gesprächen ausgewählt: Die vollständigen Interviews, verknüpft mit Fakten und
Autor*innen
Christa Kamleithner

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N°7 (Seite 41-42)

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Arbeiten und Name der Smithsons tauchen in den letzten Jahren allerorts wieder auf, nicht vereinzelt und zufällig und auch nicht aus Nostalgie, sondern programmatisch: die Aufarbeitung ihrer Themen scheint notwendig wie schon lange nicht mehr. Beispielhaft dafür ist etwa die um sich greifende „Diagrammanie“, die Wiederbeschäftigung mit Darstellungsmethoden, die eine Vermittlung gesellschaftlicher und architektonischer Themen versprechen und zwar auf der Ebene räumlicher Figuren, nicht auf der
Autor*innen
Yvonne P. Doderer

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N°7 (Seite 11-14)

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Angesichts aktueller ökonomischer Globalisierungs- und Transformationsprozesse rückt die Frage nach der Verfasstheit städtischer Gesellschaften erneut ins Zentrum der Interpretation urbaner Raumentwicklung. Für die europäischen wie US-amerikanischen Städte wird mit den neuen flexibilisierten Arbeits- und Lebensverhältnissen ein Verlust gesellschaftlicher Verbindlichkeiten und städtischen Zusammenlebens konstatiert, ohne die „keine Brüderlichkeit“ und keine „Kollektivität des Raums“[1] mehr
Autor*innen
Peter Hinterkörner

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N°7 (Seite 42-43)

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Bereits zum zweiten Mal veranstaltet das Architekturzentrum Wien die Ausstellung „Emerging Architecture“ (zu sehen bis 15.4.). Als Wanderausstellung konzipiert, soll sie nicht nur dem inländischen Fachpublikum als Nabelschau dienen, sondern das heimische Architekturpotenzial im Ausland bekannt machen. Kuratiert wurde die Ausstellung wie schon im letzten Jahr von Otto Kapfinger, der damit erneut vor der schwierigen Aufgabe stand, zehn ArchitektInnen(teams) auszuwählen. Diese hat er aber –
Autor*innen
Rudolf Rattus

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N°7 (Seite 19-20)

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Achtzig Prozent der 200.000 in Österreich lebenden Juden und Jüdinnen wohnten 1938 in Wien. Nicht wenige davon hatte der starke Antisemitismus am Land, sowie die zahlreichen Pogrome in Osteuropa schon vor der NS-Zeit in die Anonymität versprechende Großstadt getrieben. Bevor die Nazis die Macht übernahmen, war Wien eine der reichsten jüdischen Gemeinden Europas. Eine Gemeinde, deren Wohlstand auch an Hand der hunderten jüdischen Sozial- und Fürsorgeeinrichtungen, die bis in den März 1938 in
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°7 (Seite 46-47)

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Die Projekte der WochenKlausur werden nun erstmals gesammelt vorgestellt, in Buchform, versehen mit einem Vorwort von Wolfgang Zinggl, das das Kunstverständnis der Gruppe erläutert und einem Nachwort, das die obligaten Fragen, das dieses auslöst, zu beantworten versucht. Die Gruppe hat sich 1992 formiert, im Rahmen einer Ausstellung in der Wiener Secession, bei der Zinggl weitere KünstlerInnen eingeladen hatte und deren Ergebnis in der Einrichtung einer fahrenden Ambulanz für Obdachlose