Autor*innen
Christoph Laimer, Erwin Fleger, Hannes Guschelbauer

Ausgabe
N°36 (Seite 13-19)

Tags
Aufwertung
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Christoph Laimer im Gespraech mit Erwin Fleger und Hannes Guschelbauer.

Autor*innen
Christoph Laimer, Eva van Rahden

Ausgabe
N°36 (Seite 29-32)

Tags
Aufwertung
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Christoph Laimer im Gespraech mit Eva van Rahden.

Autor*innen
Erik Meinharter

Ausgabe
N°36 (Seite 42-43)

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Ein leerstehender Industriebau aus Backstein in der Randlage eines historischen Arbeiterbezirks. Nebenan hat eine große Baufirma eine Wohnhausanlage über einer Autobahn neu errichtet. Im Gebäude sind in den Räumen noch die vergangenen Produktionsbedingungen ablesbar. Funktionelle, aber veraltete bauliche Strukturen, die von den Arbeitsprozessen nur mehr andeutungsweise erzählen. Die Ankerbrot-Fabrik im zehnten Wiener Gemeindebezirk ist ein ungeschliffenes Museum der Produktion. Sie war im
Autor*innen
Paul Rajakovics

Ausgabe
N°36 (Seite 56)

Tags
Kunst
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Lisa Rastl Am Dach des Wien Museums sind derzeit einige Buchstaben vertauscht: Der slowakische Künstler Roman Ondák hat die Lettern von „Wien Museum“ zu „Ein Museum“ umgestellt. Tatsächlich öffnet die Allgemeingültigkeit von „ein Museum“ noch weiter den Fokus dieses Hauses, welches ja in Wirklichkeit räumlich und organisatorisch nur ein Teil einer Reihe von Museen ist (zum Wien Museum gehören fast 20 Museumsorte, die über die ganze Stadt verteilt sind). Das Historische Museum der Stadt
Autor*innen
Susanne Karr

Ausgabe
N°36 (Seite 54)

Tags
Judentum
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Nicht selten erwischen wir uns selbst beim Hineintappen ins Stereotyp: Typisch italienisch! Typisch Künstler! Oder? Oft scheinen diese Klischees gar nicht so störend, wenn sie positiv konnotiert sind. Was soll daran problematisch sein? Im Jüdischen Museum Wien sind die AusstellungsmacherInnen Thorsten Beck, Miriam Goldmann und Felicitas Heimann-Jelinek dieser Fragestellung nachgegangen und zu dem Schluss gelangt, dass Klischees als Orientierungshilfen dienen können – ohne sie wäre es erst
Autor*innen
Bernd Hüttner

Ausgabe
N°36 (Seite 57)

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In Politik und Wissenschaft wird viel über Kulturwirtschaftsberichte und die Stärkung der Kreativwirtschaft debattiert; man hat gar das Gefühl, „Kultur- und Kreativwirtschaft“ sowie die „kreative Stadt“ be- und entstünden vor allem aus dem Diskurs in Tagungen und Publikationen über sie. Das Jahrbuch für Kulturpolitik 2008 der halb­offiziösen Kulturpolitischen Gesellschaft ist ein umfangreicher und dank Subventionen preiswerter Jahresband zu diesem Themenfeld. Die aktuelle Ausgabe bietet nach
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°36 (Seite 61)

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Regionalwissenschaft beschäftigt sich mit der räumlichen Verteilung wirtschaftlicher und sozialer Aktivitäten, und insofern sie hier Gesetzmäßigkeiten sucht, liefert sie nicht nur geografische Beschreibungen, sondern auch Ansatzpunkte für Raumplanung und Regionalpolitik. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede, die mit verschiedenen politischen Standpunkten verbunden sind. Historisch versteht sich die in den 1950er-Jahren entstehende regional science in erster Linie als ökonomische
Autor*innen
Elke Rauth

Ausgabe
N°36 (Seite 63)

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3 Jahre, 23 Bezirke, 2500 Fotos lautet die eindrucksvolle Bilanz von Martin Ulrich Kehrers Stadterkundungen zu Fuß. „Von Stammersdorf bis Rodaun, von Hütteldorf bis Stadlau“ führten ihn seine Wege, immer auf der Jagd nach ungewöhnlichen und bewahrenswerten „Fassadenbeschriftungen und Aushängeschildern kleiner Geschäfte und Gewerbetreibender“. Ausgerüstet mit Kamer­a und Stadtplan, in dem nach jedem Expeditionstag die genaue Route festgehalten wurde, entstand so eine faszinierende Sammlung
Autor*innen
Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°36 (Seite 58)

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Andreas Neumeister erzählt in seinem jüngsten Werk Könnte Köln sein abseits aller erzählerischer Geschlossenheit vom Leben in den (neuen) Städten. Der deutsche Autor beweist sich in diesem Textstrom, einem Werk von ungemeiner Konstanz und Dicht­e, erneut als Monteur: Lose Notizen, Assozia­tionen und Analysen fließen im vorliegenden Band ineinander, lassen Neumeisters Topo­graphie des Urbanen als baustellenhaftes Journal des Beobachtens und Reisens begreifbar werden. Mit dem sprachlichen
Autor*innen
Erik Meinharter

Ausgabe
N°36 (Seite 57)

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Am Plural des Titels Raumwissenschaften ist schon viel über die Intention des Buches abzulesen. Es geht um die Vielfalt der Raumdefinitionen und Rollen in den theoretischen Diskursen unterschiedlichster Disziplinen. Es gibt nicht nur eine Raumtheorie, und schon gar nicht ist alles irgendwie raumrelevant, wie der Herausgeber Stephan Günze­l die vor allem in der Architektur und in urbanen Untersuchungen vorherrschende Meinung bereits im Vorwort relativiert. Um diesen Nachweis zu führen, wurden
Autor*innen
Manfred Russo

Ausgabe
N°36 (Seite 52)

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Wir wissen, dass Walter Benjamin einzig den Flaneur für jemanden hielt, der in der Lage sei, einen objektiven Ausdruck für die Verhältnisse in der Stadt zu finden. Freilich musste sich auch Benjamin in dieser Behauptung auf den größten aller Stadtdichter, Charles Baudelaire, stützen, der das berühmte Porträt von Constantin Guys in Der Maler des modernen Lebens verfasst hatte, wo er den Maler-Flaneur als das Medium der Stadt bezeichnet, das tagsüber sein Leben in der Masse verbringt, seine
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°36 (Seite 65)

Tags
Iran
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Das vorliegende Buch, Iran, a Winter Journey, ist vor über einem Jahr in der dérive-Redaktion gelandet. Ich habe es, von den zahlreichen, wunderschönen Fotos begeistert, durchgeblättert, die Texte gelesen und erinnere mich, ob des weitgehenden Aussparens der politischen Situation im Iran, ein wenig irritiert gewesen zu sein. Wie es leider passieren kann, ist die Publikation auf dem Stapel der zu rezensierenden Bücher gelandet und dort im Trubel der Ereignisse verschollen. Erst dieser Tage
Autor*innen
Elke Rauth

Ausgabe
N°36 (Seite 55)

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Am Anfang war der Bus. Knallrot. Ein bisschen altmodisch mit seinen runden Formen, ein bisschen rotzig mit seiner signalroten Lackierung. Unübersehbar in großen, weißen Lettern aufgesprüht das titelgebende Motto: RebellInnen! Zum Geschichten erfahren mit dem Omnibus laden die Kunstvermittlerinnen von trafo K. gemeinsam mit zahlreichen lokalen Ko­operationspartnerInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Rahmen des europäischen Kulturhauptstadtjahres Linz 09. Mit drei thematischen
Autor*innen
Daniel Kalt

Ausgabe
N°36 (Seite 53)

Tags
Hafenstadt
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Die Stadt, die sich zum Meer hin öffnet, Anknüpfungspunkt an die große, weite Welt, Tummelplatz von Matrosen und Weltenbummlern, Handelspunkt und vielsprachiger Moloch: ein paar der vielen denkbaren Charakterisierungen von Hafenstadt. Dementsprechend existierte lange ein kohärentes Imaginäres, das immer neue AutorInnen zum Verfassen von Mystères de Marseille oder Misteri di Napoli anhielt. Ein wichtiger Meilenstein in der hafenstadtspezifischen Literaturhistorie ist auch das Journal du
Autor*innen
Michael Goldgruber, Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°36 (Seite 44-46)

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Michael Goldgruber ist einer der spannendsten jüngeren Gegenwartskünstler Österreichs. In seinen facettenreichen Arbeiten spielt er mit dem Allmachtsgefühl des Blickenden und problematisiert anhand konkreter baulicher Manifestationen – und deren medialer bzw. künstlerischer Vermittlung – das Machtgefüge aus Vereinnahmung, Kontrolle und Konsumierbarkeit. In der Auseinandersetzung mit den medialen Apparaturen einer gelenkten Naturrepräsentation stellt Goldgruber die Frage nach dem
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°36 (Seite 04)

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Eine „behutsame Erneuerung und Imagekorrektur“ wünschen der Wiener Planungsstadtrat Rudi Schicker und die Vizebürgermeisterin Renate Brauner dem Wiener Stuwerviertel. Das Stuwerviertel – außerhalb Wiens vermutlich kaum bekannt – spielt eine zentrale Rolle im Schwerpunkt dieser Ausgabe von dérive. Das Thema lautet Aufwertung, und das Stuwerviertel bildet dafür ein ideales Beispiel. Der Schwerpunkt liefert kein breites theoretisches Hintergrundwissen, keine historische Abhandlung und keine
Autor*innen
Günter Krenn, Ines Wagner, Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°35 (Seite 05-06)

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Im Zentrum der vorliegenden Schwerpunktausgabe steht das Verhältnis von Stadt und Comic, das nicht zuletzt durch die Vielzahl filmischer Comic-Adaptionen in den letzten Jahren einen regelrechten Aufschwung erfahren hat. Oft war von Sin City zu lesen, von Gotham oder Metropolis; aktuelle Verfilmungen wie The Spirit oder Watchmen werden ihren Teil zur Fortführung dieses Trends beitragen. Die Verbindung dieser beiden sequentiell erzählenden Medien, die sowohl in ihrer historischen Entwicklung
Autor*innen
Christina Linortner, Fahim Amir

Ausgabe
N°35 (Seite 36)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Erik Meinharter

Ausgabe
N°35 (Nur online)

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Eventisierung, Trendsport und Stadien, oder was hat Sport mit Stadt zu tun? Der neu erschienene Band acht „Bewegungsraum und Stadtkultur“ der Reihe „transcript Materialitäten“ basiert auf dem 18. Sportwissenschaftlichen Hochschultag der deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft zum Thema „Stadt-Sport-Kultur“, der im Jahr 2007 stattfand. Das Buch versucht, wie im Titel schon erkennbar, das Thema breiter anzusetzen und das Verhältnis Bewegungsraum und Stadtkultur fassbarer zu machen. Die im
Autor*innen
Susanne Karr

Ausgabe
N°35 (Seite 62)

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Der Zeit ihre Kunst – der Kunst ihre Freiheit! Gemäß dem Gründungsmotto des Hauses veranstaltet die Wiener Secession Gesprächsabende und Vorträge, die sich mit der Frage Welche Freiheit? befassen. Wann ist Kunst frei? Kann sie es sein, und wenn ja, unter welchen Bedingungen? War sie es jemals? Ist eine Gesellschaftsform wie die heutige förderlich, oder verhindert sie freien künstlerischen Ausdruck? Und: Soll Kunst überhaupt frei sein? Wovon? Die Auswahl der GesprächspartnerInnen war vom
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°35 (Seite 61)

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Die acht Kilo schwere Monografie im Format 49,6 x 36,8 x 9,6 cm zu Leben und Werk Le Corbusiers will schon rein als physisches Phänomen die Sonderstellung dieses „Giganten der modernen Architektur“ unterstreichen. Im Wesentlichen handelt es sich um ein Bilder-Buch, dessen Material aus dem Bild-Archiv der Pariser Le-Corbusier-Stiftung stammt und durch einen Scanner geschickt wurde. Skizzenbücher, Fotografien, Postkarten, Gemäld­e, Zeichnungen, Korrespondenz, Zeitungs­ausschnitte,
Autor*innen
Günter Hainzl

Ausgabe
N°35 (Seite 60)

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Wolfgang Woessner/MAK Der indischstämmige und seit den 1970er Jahren in London lebende Künstler Anish Kapoor ist Träger des renommierten Turner Prize, einer der Protagonisten der New British Sculpture und zählt zu den hervorragendsten Exponenten zeitgenössischer Kunst. Kapoor hat im Gegensatz zu Mitteleuropa in Großbritannien und den USA einen sehr hohen Bekanntheitsgrad, was der von Bettina M. Busse kuratierten Ausstellung von vier „raumgreifenden Arbeiten“ im Wiener Museum für
Autor*innen
Elke Krasny

Ausgabe
N°35 (Seite 58)

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Als im Glauben an die Verbesserbarkeit der Welt durch Gestaltung noch die Wogen des modernistischen Überschwangs der großen Lösungen brandeten und die selbstreflexiven Zweifel am missionarischen Eifer der Lösungsentwicklungen für andere noch weit in der Zukunft lagen, erschien im Jahr 1970 in einer ersten Auflage in Stockholm Victor Papaneks Design für die reale Welt. Anleitungen für eine humane Ökologie und sozialen Wandel. Die Rezeptionsgeschichte dieses Alternativklassikers ist
Autor*innen
Susanne Karr

Ausgabe
N°35 (Seite 59)

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1. Sich im Raum treffen zu einer Stadtführung der anderen Art. 20 WienerInnen – ob gebürtig, temporär oder wahlweise – stellen ihre Wege durch die Stadt vor. Alltagswege oder Lieblingswege, deren besondere Merkmale, Wahrzeichen, Schandflecke: All diese Elemente haben in ein ungewöhnliches Wien-Portrait Eingang gefunden, das aus der Sicht derjenigen entwickelt wurde, die die Stadt benutzen, bewohnen und bearbeiten. Eine Art Psychogeografie, in der die jeweils eigene Version von Stadt
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°35 (Seite 51)

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Band 24 der Zeitschrift UmBau mit dem Titel Strategien der Transparenz. Zwischen Emanzipation und Kontrolle, enthält als Schwerpunkt eine Nachlese zur Veranstaltungsreihe Transparenz. Strategien der Sichtbarkeit in der Architektur der Österreichischen Gesellschaft für Architektur. Der Titel Strategien der Transparenz verweist auf einen Zugang, der die Instrumentalisierung des Begriffs in diversen Diskursen fokussiert. Die im neuen UmBau versammelten Texte betonen die Funktion der Konzeptionen
Autor*innen
Jens Kastner

Ausgabe
N°35 (Seite 54)

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Es gibt gute Gründe dafür, die Stadt nicht mehr zum Gegenstand der Soziologie zu machen. Welchen Sinn hat es, beispielsweise die niederösterreichische Stadt Scheibbs (4331 EinwohnerInnen) und Mexiko-Stadt (ca. 25 Millionen EinwohnerInnen) mit ein und demselben Begriff zu beschreiben? Und dennoch: Obwohl mit dem Wort Stadt so unterschiedliche Orte oder Gebilde wie die genannten gemeint sein können, hält Martina Löw an einer Soziologie der Städte fest. Ihr Clou dabei ist der Plural. Städte
Autor*innen
Edeltraud Haselsteiner

Ausgabe
N°35 (Seite 50-51)

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„Autos schossen aus schmalen, tiefen Straßen in die Seichtigkeit heller Plätze. Fußgängerdunkelheit bildete wolkige Schnüre. Wo kräftigere Striche der Geschwindigkeit quer durch ihre lockere Eile fuhren, verdickten sie sich, rieselten nachher rascher und hatten nach wenigen Schwingungen wieder ihren gleichmäßigen Puls. Hunderte Töne waren zu einem drahtigen Geräusch ineinander verwunden, aus dem einzelne Spitzen vorstanden, längs dessen schneidige Kanten liefen und sich wieder einebneten,
Autor*innen
Heinrich Hoffer

Ausgabe
N°35 (Seite 56)

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Der Sammelband Zukunft Alter ist in der Folge eines städtebaulichen Kolloquiums an der TU Dortmund entstanden und bringt die Sichtweisen unterschiedlicher Disziplinen und AkteurInnen zusammen. (Zum Thema Altern siehe auch den Beitrag Im Stadtteil altern in dérive 33.) In der Einleitung führen die HerausgeberInnen Volker Kreuzer, Christa Reicher und Tobias Scholz drei Kriterien für die Planung altersgerechter Städte an: die Ermöglichung eines selbstständigen, selbstbestimmten und persönlich
Autor*innen
Daniel Kalt

Ausgabe
N°35 (Seite 57)

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Von Jürgen Funke-Wieneke und Gabriele Klein anlässlich des 18. Sportwissenschaftlichen Hochschultages herausgegeben, bietet der bei transcript erschienene Sammelband Bewegungsraum und Stadtkultur auf vorzügliche Weise Einblick in einen in der Forschung unterrepräsentierten Aspekt von Stadtentwicklung und –leben in der postfordistischen Ära. Im Besonderen ist dabei bemerkenswert, wie ein weitgehender Funktionsverlust und damit korrelierende Umwidmungsprozesse auf ein erweitertes Freizeit- und
Autor*innen
Erik Meinharter

Ausgabe
N°35 (Seite 56)

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Es ist durchaus überraschend, ein Buch voller Karten und Daten in die Hand zu nehmen, das einen ausgewiesenen qualitativen Soziologen und „Raumforscher“ als Mit-Herausgeber ausweist. Was nicht verwundert ist, dass dieser Linz Atlas ein Projekt der Kulturhauptstadt des Jahres 2009 ist und von Linz09 stark unterstützt wird. Auch wenn Peter Arlt in seinem Epilog darauf verweist, dass sich die Buchform des Atlas und die quantitative Analyse einer Stadt mittels Karten nicht aus seiner
Autor*innen
Manfred Russo

Ausgabe
N°35 (Seite 53)

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Richard Sennett hat mit dem im letzten Jahr erschienenen Handwerk (Berlin Verlag) ein Buch vorgelegt, das in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist. Zum einen erfolgt erstmals ein „outing“ in Form einer Selbstzuordnung zum Pragmatismus, einer philosophischen Haltung, die in Amerika beheimatet, aber im europäischen Denken wenig verankert ist. Zum anderen bedeutet das inhaltlich für Sennett einen expliziten Wechsel von seiner bisherigen Haltung als Schüler Hannah Arendts in Richtung einer
Autor*innen
Elke Krasny

Ausgabe
N°35 (Seite 55)

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Im Architekturzentrum Wien wird das Werk eines Wanderers zwischen den Welten präsentiert. Mit einer umfassenden monografischen Ausstellung werden die vielen Facetten von Bogdan Bogdanović gewürdigt: Architekt, Schriftsteller, Urbanologe, Etymo loge, Lehrender und Ornamentologe. Der ehemalige Bürgermeister von Belgrad, der seit vielen Jahren mit seiner Frau Xenia in Wien lebt, ist, wie der ebenfalls aus Belgrad stammende Ausstellungskurator Ivan Ristić nachdrücklich betont, jemand, der einen
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°35 (Seite 04)

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Wieder einmal gibt es zwischen den Artikeln in dérive inhaltliche Verbindungslinien, die so ursprünglich gar nicht beabsichtigt waren. Oft werden mir diese selbst erst bei der Layoutkorrektur klar, wenn ich alle Texte noch einmal lese, um hoffentlich die allerletzten Fehler, über die zuvor alle inklusive mir drüber gelesen haben, zu finden („Surkamp“ habe ich diesmal glücklicherweise noch entdeckt, „Princton“ das letzte mal leider nicht; wobei ich mich ja dann trotzdem immer frage, wieso
Autor*innen
Paul Rajakovics

Ausgabe
N°35 (Seite 52)

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Elke Krasny und Irene Nierhaus beginnen in dem von ihnen herausgegebenen Buch Urbanografien ihren einleitenden Text mit dem programmatischen Satz: „Im urbanen Handeln wird Stadt erzeugt. Städtische Repräsentationen und individuelle wie kollektive Stadtwahrnehmungen produzieren und reproduzieren Stadt als Erfahrungsraum.“ Das Buch widmet sich, wie sie im weiteren schreiben, der „Stadtforschung zwischen Kunst, Architektur und Theorie und versteht Stadträumlichkeit als Austausch zwischen
Autor*innen
Sinje Dillenkofer

Ausgabe
N°34 (Seite 05-32)

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21 Diptychen von Porträts von Vorstandsvorsitzendensekretärinnen aus Großkonzernen in New York und deutschen Städten, 1990 Maße Ausstellungsexponate: Inszeniertes Portrait im Büro, color: Agfachrome print, kaschiert, Holzrahmung Schattenfuge: 100 x 100 x 2,5 cm Dokumentarisches Portrait im Büro in Berufskleidung, schwarzweiß: Silbergelatine print/Barytphoto kaschiert: 65 x 142 x 2 cm Für dérive 34 wurden folgende Portraits verwendet: RESERVATE 3 Sonja Haas Chefsekretärin Alpirsbacher
Autor*innen
Susanne Karr

Ausgabe
N°34 (Nur online)

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Design-Week, continued: Undiszipliniert/Undisciplined. In Kooperation mit der Angewandten und der Friedrich-Kiesler-Stiftung, konzeptioniert von Doris Krüger und Walter Pardeller, entstand ein dreiteiliges Projekt, das Ausstellung, Symposion und Publikation umfasste. Die selbst gestellte Aufgabe: zu zeigen und zu diskutieren, dass Kunst, Architektur und Design ins Alltägliche hineinreichen und es mitgestalten. Voraussetzungen und Implikationen dieser Feststellung sollten einer breiteren
Autor*innen
Anne Erwand, Elke Rauth

Ausgabe
N°34 (Seite 63)

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Postcapital Der spanische Künstler Daniel García Andújar hat in den letzten zehn Jahren über 250.000 verschiedene Dateien (Texte, Audiodokumente, Videos etc.) aus dem Internet gesammelt, die nun die Basis für sein Kunstprojekt darstellen, welches momentan im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart zu sehen ist. Das Projekt mit dem Titel Postcapital thematisiert die gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und kulturellen weltweiten Veränderungen anhand der genannten Artefakte. Für
Autor*innen
Tina Hedwig Kaiser

Ausgabe
N°34 (Nur online)

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Abrupt begannen die filmischen Landschaftsbilder am zweiten Tag, nachdem der Eröffnungsfilm Entre les murs von Laurent Cantet noch kammerstückartige Konflikte einer französischen Schulklasse gezeigt hatte – gänzlich ohne einen Horizontblick zuzugestehen. Am Samstagmorgen dann in Hu-Tieh von Chang Tso-chi kam dem Viennale-Besucher die Weite abgelegener japanischer Inseln entgegen. Grüngraue feuchte Landschaften ohne Ende, die immer wieder die Nässe der See selbst auf dem wenigen Asphalt
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°34 (Seite 42-43)

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Über Zwischentöne auf der von Aaron Betsky kuratierten Architekturbiennale in Venedig und eine Konferenz zum Thema Wohnbau im Österreich-Pavillon. Die diesjährige Architekturbiennale ließ den Besucher insgesamt ein wenig ratlos zurück. Das vage Motto Out There – Architecture Beyond Building verführte vor allem die eingeladenen Stars der internationalen Szene dazu, unverbindliche Kunst-Objekte abzuliefern, die zwischen Retro-Design und Manierismus changierten. So lief man durch die grandiosen
Autor*innen
Andreas Rumpfhuber

Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Franz Kapfer, Paul Rajakovics

Ausgabe
N°34 (Seite 33-36)

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Franz Kapfer beschäftigt sich in seiner Arbeit konsequent mit den gebauten Manifestationen von Geschichte. Dabei hinterfragt er die politischen Kontexte und legt die Motive für tradierte Symboliken und deren Pathos frei. Bei den im Mittelteil gezeigten vier „Fratzen“ handelt es sich um Dachgaupenverzierungen des Hôtel des Invalides, die Franz Kapfer immer wieder in Tusche durchzeichnet. Dabei wird das „Pausen“ zu einer bewussten Methode sich tradierte bürgerliche baukünstlerische
Autor*innen
Andreas Rumpfhuber

Ausgabe
N°34 (Seite 05-09)

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Einleitung zum Schwerpunkt.

Autor*innen
Roland Schöny

Ausgabe
N°34 (Seite 51-52)

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Einer der Chefideologen unentwegter Selbstoptimierung unter dem Paradigma des Neoliberalismus inszeniert sich selbst als mobil lebender Guru. Mehr als 200 Tage jährlich verbringt der amerikanische Bestseller Autor Tom Peters symbiotisch mit dem Laptop verbunden in den Zimmern exklusiver First Class Hotels. Stets on the road tritt er des Abends als hohepriesterlicher Propagandist einer monadischen und auf irgendwelchen Projekt-Blasen basierenden flexiblen Existenz vor sein Rat suchendes
Autor*innen
Susanne Karr

Ausgabe
N°34 (Seite 58)

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Eine Stadt voller Design, das versprach die Design Week im Oktober für Wien. Und tatsächlich gab es jede Menge zu sehen und zu erfahren, zu hören und zu feiern. Die Design Week wurde von der Neigungsgruppe Design heuer zum dritten Mal veranstaltet. Dabei stellen die selbst aus dem Design-Millieu stammenden InitiatorInnen Tulga Beyerle, Lilli Hollein und Thomas Geisler den expliziten Anspruch, dem Design in Wien eine größere Plattform zu schaffen und dessen Stellenwert ins Licht zu
Autor*innen
Daniel Kalt

Ausgabe
N°34 (Seite 44-46)

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Sonia Leimer Dass die Stadt auf vielerlei Weisen bezeichnet oder angeschrieben wird und sich solcherart mit mannigfaltigen Signifikanten um das urbane Signifikat erweitert, ist keine große Erkenntnis. Eine interessante Option ist in dem Falle, zumal wenn es sich um Manifestationen von künstlerischer Arbeit handelt, diese Beschriftungen oder Sinngebungsversuche als Lesarten der Stadt aus dem Blickwinkel einer von Roland Barthes angeregten Urbansemiotik zu betrachten: „Nichts scheint mir
Autor*innen
Susanne Karr

Ausgabe
N°34 (Seite 62)

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Vielleicht geht es um eine Art Atempause. Ein Angebot zur Zentrierung, die Möglichkeit, ein paar Minuten eine Meta-Ebene einzunehmen. Auf der Suche nach Orten, die ausdrücklich der Auseinandersetzung mit dem Heiligen gewidmet sind. Welch großes Wort, gefährlich auch, denn alles was nicht sichtbar, greifbar ist, gibt es ja nicht, darf es nicht geben. Ein direkter Bezug auf etwas jenseits des Offensichtlichen wird oft belächelt. Für manche Menschen scheint aber das Bedürfnis nach einem Ausflug
Autor*innen
Elke Rauth

Ausgabe
N°34 (Seite 61)

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Im 19. Jahrhundert, als das Fremde noch knapp hinter der eigenen Haustür begann, und lange bevor die Welt zum Dorf wurde, entwickelte sich das Thema Reisen zum Faszinosum quer durch die gesellschaftlichen Schichten. Befeuert vom technischen Fortschritt der Dampfmaschine, die eine Vielzahl von Expeditionen ermöglichte, was nicht nur neue Reiseliteratur, sondern auch die Anfänge des Tourismus hervorbrachte, begann das Interesse an der großen, weiten Welt zu blühen. Alleine: Die Erkundung der
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°34 (Seite 04)

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Arbeit Leben heißt der Schwerpunkt von dérive 34. Ein Thema das vermutlich viele dérive-LeserInnen ganz persönlich betrifft. Die klaren Grenzen zwischen Privatheit und Beruf sind seit langer Zeit ebenso verschwunden wie der eine lebenslange Arbeitsplatz, der das Einkommen sichert. Für mich persönlich heißt das beispielsweise, dass ich einerseits einen Büroarbeitsplatz habe, an dem ich derzeit zwei Jobs (zwei freie Dienstverträge, ein Schreibtisch, ein Notebook, zwei Benutzerkonten, 1000
Autor*innen
Christina Linortner

Ausgabe
N°34 (Seite 57)

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„Die Welt ist im Ungleichgewicht – ökonomisch, ökologisch und sozial“ proklamierten die Komissäre des deutschen Pavillons der XI. Internationalen Architekturbiennale 2008 in Venedig mit ihrem Ausstellungsbeitrag Updating Germany und konzentrierten sich dann auf das aus den Fugen geratene ökologische Gleichgewicht. Dass dieses nicht alleine durch Architektur wieder in Ordnung gebracht werden kann, zeigte eine Auswahl zukunftsweisender Projekte in unterschiedlichster Größenordnung,
Autor*innen
Paul Rajakovics

Ausgabe
N°34 (Seite 56)

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Die unausgesprochene Unmöglichkeit, über Liebe eine (gute) Ausstellung zu machen, wurde von Sandro Droschl mit seiner Ausstellung (Love) will tear us – Option Liebe, die diesen Herbst im Grazer Kunstverein Medienturm zu sehen war, widerlegt. Über sechs künstlerische Positionen näherte sich der Kurator einem sicherlich auch im Kunstdiskurs mit unausgesprochenen Tabus belegten Thema: Gleich über dem Eingang des Kunstvereins Medienturm ein Schild: Die große Liebe, welches all die oft geheimen
Autor*innen
Günter Hainzl

Ausgabe
N°34 (Seite 60)

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Im November, dem Monat der Fotografie, fand im Österreichischen Museum für Volkskunde eine Fotoausstellung zum Thema 40 Jahre Prager Frühling statt. Ausgangspunkt und Intention der Kuratoren Paul Divjak und Matthias Beitl war, das Jubiläumsjahr des Prager Frühlings zu nutzen und einen Beitrag zur allgemeinen Diskussion zu leisten. Zu diesem Zweck versuchten sie einen bisher wenig bekannten Blickwinkel der Ereignisse zu thematisieren. Sie bedienten sich der Fotografien von Heinz Hosch, eines
Autor*innen
Heinz Kaiser

Ausgabe
N°34 (Seite 56-57)

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Zwei engagierte Experten der Architekturkritik, Walter Zschokke und Otto Kapfinger, widmen sich mit zwei Neuerscheinungen den Vorarlberger Architekturbüros Dietrich/Untertrifaller und Hermann Kaufmann, die in den letzten 25 Jahren auf eigene Weise zur Etablierung von Baukultur in Österreich maßgeblich beigetragen haben. Walter Zschokke hat mit dem Buch Dietrich/Untertrifaller – Bauten und Projekte seit 2000 seine monografische Bearbeitung des erfolgreichen und anspruchsvollen Duos
Autor*innen
Barbara Holub

Ausgabe
N°34 (Seite 59)

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Alleine der Titel der Ausstellung Try again. Fail again. Fail better umschreibt bereits das komplexe Feld, das die Kuratorin Hajnalka Somogyi mit den ausgewählten KünstlerInnen diesen Herbst in Budapest eröffnete. Er ist einem Zitat von Samuel Beckett aus Worstward Ho entnommen: „All of old. Nothing else ever. Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“ Diese vielschichtigen, oft linguistischen und literarischen Referenzen sind kennzeichnend für Hajnalka Somogyis
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°34 (Seite 52)

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Tadeusz Rozanski, Janusz Morek, Danuta Oledzka Unter der kuratorischen Regie von Adolph Stiller hat sich der Ringturm als Ausstellungsort der Wiener Städtischen Versicherung ganz nebenbei große Meriten um die Dokumentation und Geschichtsschreibung der Architektur der Moderne in Ostmittel- und Südosteuropa erworben. Der neueste Band der Reihe Architektur im Ringturm, und gleichzeitig die neueste Ausstellung in dieser Reihe, widmet sich dem Bauen im Polen des 20. und 21. Jahrhunderts.
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°34 (Seite 61)

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Städte – Sprachen – Kulturen lautete der Titel eines Symposiums, das die Stadt Mannheim Ende September gemeinsam mit den in Mannheim ansässigen Sprachinstitutionen Goethe-Institut, Duden und Institut für Deutsche Sprache veranstaltet hat. Die Ausgangsthese für das Symposium war, dass die Städte des 21. Jahrhunderts zu „Knotenpunkten für internationale Arbeitsmärkte, Mobilität und Immigration“ werden bzw. in vielen Fällen bereits geworden sind. Mannheim selbst hat unter den deutschen Städten
Autor*innen
Andreas Rumpfhuber

Ausgabe
N°34 (Seite 55)

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Im Sommer erschien eine Art Enzyklopädie alternativer Raumpraktiken als Ergebnis eines mehrjährigen EU-Forschungsprojektes. Die beiden Herausgeber, Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer, hatten unter der Ägide von Irit Rogoff Networked Cultures am Department of Visual Cultures des Goldsmiths College in London initiiert, in dessen Umfeld seit Jahren, unter anderem auch mit der Gründung des Centre of Research Architecture, unter der Leitung von Eyal Weizman, mit neuen Formaten der
Autor*innen
Susanne Karr

Ausgabe
N°34 (Seite 53)

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Das Aufspüren des göttlichen Funkens, das Sichtbarmachen der Erschaffung, die Entdeckung der Idee, das sind die Aufgaben, denen sich Elke Krasny in ihrer Ausstellung Architektur beginnt im Kopf widmet. Diese Suche, eine Feldforschung in Architekturateliers und -büros, hat sie in verschiedene Orte quer über den Erdball geführt: von São Paulo über Tokio, Hongkong, Los Angeles, Chicago, Paris und Graubünden zurück nach Wien. An diesen Orten hat sie als teilnehmende Beobachterin jeweils drei bis
Autor*innen
Ursula Maria Probst

Ausgabe
N°34 (Seite 54-55)

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Dem Filmhistoriker und Regisseur Thom Andersen gelang es, bereits mit seinem Essayfilm Los Angeles Plays Itself (2003) dem Phänomen nachzuspüren, wie sehr sich in der filmischen Selbst- und Fremdinszenierung der Filmstadt Los Angeles reale und fiktive Szenen überschneiden. Als Kurator der Viennale-Retrospektive Los Angeles – Eine Stadt im Film spannte Thom Andersen den Bogen noch weiter, indem er mit dem Mythos Los Angeles als Stadt des Glamours und der Stars bricht und neben Spielfilmen wie
Autor*innen
Gülsün Karamustafa, Paul Rajakovics

Ausgabe
N°33 (Seite 33-36)

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Eigentlich bräuchte man Gülsün Karamustafa nicht vorzustellen: ihre Arbeiten zu Themen wie Migration oder zu ihrer Rolle als Frau und Intellektuelle in Bezug auf ihr Herkunftsland Türkei, sind international bekannt. Immer wieder stellt sie die Frage nach der eigenen Identität in Hinblick auf die türkische Gesellschaft und deren Befindlichkeit. Gülsün Karamustafa lebt und arbeitet immer noch in Istanbul, obwohl sie dort für ihre Arbeiten politisch verfolgt und sogar inhaftiert wurde. Für
Autor*innen
Anne Erwand

Ausgabe
N°33 (Seite 48-49)

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Veranstaltungen Expanded Lines In einer neuen Ausstellung der Galerie 5020 in Salzburg dreht sich seit 14. August alles um das Motiv der Linie. Neben den Ausstellungsstücken diverser junger KünstlerInnen, die sich teilweise inhaltlich, teilweise als Metapher mit diesem Motiv beschäftigen, werden auch Vorträge gehalten, etwa von Gernot Wieland, der über seine aktuelle Arbeit spricht oder von Eva Heitzinger, die sich mit der Erschaffung virtueller Landschaften auseinandersetzt. Zum Abschluss
Autor*innen
Martí Peran, Pamela Bartar

Ausgabe
N°33 (Seite 13-14)

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Die Ausstellung „Post-It City. Occasional urbanities“, die dieses Frühjahr im CCCB in Barcelona zu sehen war, präsentierte nach drei Jahren Forschungsarbeit des weitverzweigten „Post-it City-Netzwerks“ über die temporäre Nutzung von öffentlichem Stadtraum und den Stadtraum als Konfliktraum eine Zwischenbilanz. Pamela Bartar, Teilnehmerin dieses City Networks, führte zur Eröffnung der Ausstellung folgendes Interview mit dem Kurator der Ausstellung und Leiter des Forschungsprojekts Martí
Autor*innen
Elke Krasny

Ausgabe
N°33 (Seite 56-57)

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„Jede neu eröffnete Baustelle ist ein Bataillon, jedes fertige Gebäude eine gewonnene Schlacht.“ Auf dieses Zitat von Hubert Lyautey, Militärgouverneur und von 28. April 1912 bis 25. August 1925 der erste französische Generalresident in Marokko, stößt man in der Ausstellung In der Wüste der Moderne, die im Haus der Kulturen der Welt in Berlin gezeigt wird. „Französisch-Nordafrika“ war ein Labor europäischer Modernisierungsfantasien. Den Strukturen und Wirkungsweisen dieses gebauten und
Autor*innen
Hilary Tsui

Ausgabe
N°33 (Seite 27-29)

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The creative city has become the buzzword in the agenda of many city governments, economic developers and cultural planners since Charles Landry[1] introduced this idea in his book The Creative City: A Toolkit for Urban Innovators in 2000. Innovative, inward-looking and coherent as it is intended to be, the creative city rhetoric has been adopted in variation, like a universal formula, sometimes over-simplified, by city administrations. Simply because the label of being a creative city
Autor*innen
Efa Doringer, Heinrich Hoffer, Johannes Posch

Ausgabe
N°33 (Seite 30-31)

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Wenn sich PlanerInnen fragen, wie viel Vitalität ein Stadtteil hat und ErgotherapeutInnen über Möglichkeiten sinnieren, wie dieser Stadtteil planerisch verbessert werden kann, dann sind sie am guten Weg zu integrierten Lösungen für alternsfähige Lebensräume in der Stadt. Im Pilotprojekt „sALTo – gut und selbstbestimmt älter werden im Stadtteil“ erprobten ExpertInnen aus der Gesundheitsvorsorge mit jenen aus der Stadtplanung diesen Perspektivenwechsel und erarbeiteten in 18 Monaten eine Reihe
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°33 (Seite 54)

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Surviving the Suburb ist ein überraschendes und aktuelles Buch, das von einem neuen Zeitgeist erzählt. Es stellt Projekte vor, die in ökologischer wie sozialer Hinsicht Experimente sind, Projekte, die auf Subsistenz und Autarkie setzen und dies mit neuen Formen von Kollektivität verbinden. Schauplatz sind jene von der kreativen Schicht gemiedenen zwischenstädtischen Gegenden, die als Orte eines neuen Komforts und avantgardistischer Lebenskonzepte entdeckt werden. Diese setzen auf die
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°33 (Seite 55)

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20 Jahre ist es her, seit die Alliierten Deutschland vom Nationalsozialismus befreit haben, die zerbombten Städte sind mehr schlecht als recht wieder aufgebaut worden, die Primitivform eines funktionalistischen Städtebaus dominiert die Stadtplanung. Gebaut wird billig und trostlos. Die Kritik an der „Unwirtlichkeit“ der Städte, der Einfalls- und Rücksichtslosigkeit der Stadtplanung und ihrer Unterwerfung unter den motorisierten Individualverkehr, der unaufmerksamen und wenig durchdachten
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°33 (Seite 61)

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Hat er wirklich einen so schlechten Ruf? Oder steht er nicht vielmehr vor allem im Ruf, einen schlechten Ruf zu haben? Das Wien Museum hat sich mit einem großen Kuratoren- und Kuratorinnenteam jedenfalls aufgemacht, das Phänomen Karlsplatz von allen Seiten akribisch zu untersuchen. Horizontal, vertikal und diagonal wurde das Sujet durchschnitten und thematisiert. Herausgekommen ist nicht eine Ausstellung, sondern ein Konglomerat von vielen. Die Vielfalt der Kuratierung hat dem Projekt
Autor*innen
Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°33 (Seite 60-61)

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Die Auseinandersetzung mit der räumlichen Dimension hat in den letzten Jahren eine ebenso erfreuliche wie bemerkenswerte Aufwertung erfahren. Insbesondere in geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen spiegelt sich Frederic Jamesons griffige Aufforderung „Always spatialise!“ besonders deutlich; die Literaturwissenschaft generell, die nationalen Philologien und vor allem die Vergleichende Literaturwissenschaft sind dahingehend keine Ausnahme. Verschiedenste Möglichkeiten der
Autor*innen
Peter Schmidt

Ausgabe
N°33 (Seite 64)

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Bereits beim Betreten des Ausstellungsraums wird einem klar, dass man eine Ausstellung besucht, der eine ungewöhnliche Idee zugrunde liegt. Beeindruckt von der massiven aber doch wegen ihrer Verschachtelung sehr eleganten Eisenkonstruktion (entworfen von arquitectos/Heidi Pretterhofer) beginnt eine Entdeckungs- wie auch Beobachtungsreise durch die Stadt Linz; aber bereits eine großzügige Orientierungstafel im Eingangsbereich weist auf eine Assoziationsreise in viele Städte, viele Länder aller
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°33 (Seite 04)

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Keinen Schwerpunkt sondern eine Samplerausgabe mit einer großen Bandbreite an Texten geschrieben von sehr prominenten ebenso wie in der Öffentlichkeit völlig unbekannten AutorInnen bietet dérive 33. Das Heft beginnt mit einem Artikel von Reinhard Jakits über Armut und informelle Ökonomien in Quito, der Hauptstadt von Ecuador, auf den ein Text von Richard Sennett inkl. eines Kommentars von Manfred Russo folgt. Darin beschäftigt sich Sennett mit den Auswirkungen des globalen Kapitalismus auf
Autor*innen
Susanne Karr

Ausgabe
N°33 (Seite 63)

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Das grünblaue, fröhlich bauchige, Geld versprechende Zeichen – wer hat es nicht schon so manches Mal im Ausland gesucht? Auf das vergebliche Suchen folgt dann das böse Erwachen und die Erkenntnis, dass dieses Signum, das Bankomat-Zeichen, ein österreichisches ist, und die Suche danach außerhalb des Landes also vergebens. Dafür gilt es im Gegenzug – bei Auswanderung etwa oder längerer Übersiedlung – manchmal als tröstlich, eine Meinl-Kaffee- oder Moccatasse ins Umsiedlungsgut zu packen – ein
Autor*innen
Andre Krammer

Ausgabe
N°33 (Seite 39-40)

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Graz-Reininghaus liegt 800 m vom Stadtzentrum und zwei Kilometer vom Uhrturm entfernt. Mit 50 ha – das entspricht etwa der halben Größe des Grazer 1. Bezirks – stellt das Grundstück gegenwärtig die größte zentrumsnahe Stadtentwicklungszone Österreichs dar. Auf dem ehemaligen Brauereigelände ist ein privat finanzierter Stadtteil für rund 12.000 Menschen geplant. Vom Brauereiunternehmen zum neuen Stadtteil Peter Reininghaus war ein Freund und Förderer Peter Rosseggers und stand dem 1855
Autor*innen
Peter Schmidt

Ausgabe
N°33 (Seite 58)

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Wann begann temporär? Diese Frage lockt ins Kunsthaus Mürz. Gezeigt werden Zeitgeist-Projekte vom Wien Sommer 1976 und von heute aus Wien, Rotterdam, Amsterdam und New York. Zwei große Fotografien sind, wenn man den ersten Ausstellungsraum betritt, links und rechts an den Wänden zu sehen. Links sieht man einen alten Mann, vermutlich aus dem Fenster seiner Mietwohnung schauend; versehen ist dieses Bild mit den Begriffen „Sanfte Stadterneuerung“, „Besetzung“, „Bürgerinitiativen“. Rechts sieht
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°33 (Seite 57)

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Man weiß nicht, an welcher Ecke der rettende Engel ihr architektonisches Erbe massakrierenden durchgeknallten Kommunal- und Landespolitikern zuerst in den Arm fallen soll. Jüngste Beispiele für beinhartes Investorendenken im Schulterschluss mit rückgratloser Politik und einem versagenden Denkmalschutz, der seinen Namen nicht verdient, waren in Wien Erich Boltensterns Kahlenberg-Restaurant und Anton Schweighofers Stadt des Kindes. Ein weiteres Beispiel größerer Dimension droht gegenwärtig im
Autor*innen
Paul Rajakovics

Ausgabe
N°33 (Seite 59)

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Seit Anfang dieses Jahres lässt eine neue Galerie in Wien II am Lassingleithnerplatz („Open Space – Zentrum für Kunstprojekte”) aufhorchen. Die derzeit laufende Ausstellung I myself am war ist bereits die sechste, engagierte Ausstellung, die Gülsen Bal hier heuer präsentiert bzw. kuratiert hat. Open Space ist eine nichtkommerzielle Institution, die sich klar als Gegenposition zur gängigen Mainstreamgalerienkultur bekennt. Dabei wird die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie etwa dem
Autor*innen
Iris Meder

Ausgabe
N°33 (Seite 60)

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Es ist eine seltsame Sache mit Otto Neurath – so richtig populär ist er hierzulande nicht, und das von ihm begründete Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum fristet seit Jahrzehnten eine eigentlich zur Gänze unbeachtete Existenz. Das war früher einmal anders – im Roten Wien der Ersten Republik stellte Neuraths Lieblingsprojekt die gänzlich neue Konzeption eines „mobilen Museums“ dar. Josef Frank gestaltete die Räumlichkeiten im Rathaus, die mit arbeitnehmerInnenfreundlichen Öffnungszeiten und
Autor*innen
Lukas Beck

Ausgabe
N°32 (Seite 05-32)

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Kein Text vorhanden.
Autor*innen
Nowak Peter, Volker Eick

Ausgabe
N°32 (Seite 30-32)

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Peter Nowak im Gespräch mit Volker Eick.

Autor*innen
Anita Aigner

Ausgabe
N°32 (Seite 45-49)

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„Soziologie und Kunst vertragen sich nicht. Das liegt an der Kunst und an den Künstlern, die es nur schlecht ertragen, wenn an ihrem Selbstverständnis gerührt wird: Das Universum der Kunst ist ein Universums des Glaubens, des Glaubens an die Begabung, an die Einzigartigkeit, an die Einzigartigkeit des unerschaffenen Schöpfers, und der Einbruch des Soziologen, der verstehen und erklären will, wird darüber zum Skandalon. Entzauberung, Reduktionismus, mit einem Wort: Grobschlächtigkeit oder, was
Autor*innen
Gerhard Hatz

Ausgabe
N°32 (Seite 53)

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Der Untertitel der von Evelyn Klein und Gustav Glaser verfassten Studie konkretisiert, was mit Peripherie in der Stadt gemeint ist. Die Einblicke, Erkundungen und Analysen des Nordbahnviertels rücken globale Entwicklungen ebenso wie den „Rest der Stadt“ an die Peripherie. Die Peripherie in der Stadt, das Wiener Nordbahnviertel, steht im Zentrum dieser community study, womit gleichermaßen auch die Bedeutung von Zentrum und Peripherie als soziale Konstrukte angesprochen wird. Soziale
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°32 (Seite 62)

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Jahrelang habe ich einmal die Woche auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater Fußball gespielt ohne mir bewusst zu sein, an welch legendärem Fußballort ich dem Ball nachjage, um ihn möglichst oft zwischen den zwei Taschen oder Rucksäcken, die in der Regel das Tor darstellten, durchzuschieben. Die ersten Fußballer, die den Prater für ihren Sport nutzten, waren in Wien lebende Engländer – allesamt Mitglieder des Vienna Football and Cricket Club. Sie spielten erstmals 1894 auf der Jesuitenwiese
Autor*innen
Antonia Herrscher

Ausgabe
N°32 (Seite 58)

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Utopie bedeutet das Experiment, worin die mögliche Veränderung eines Elements und die Wirkungen beobachtet werden, die sie in jener zusammengesetzten Erscheinung hervorrufen, die wir Leben nennen. Robert Musil, 1931 Der sowjetische Architekt Nikolaj Ladovskij führte mit angehenden ArchitekturstudentInnen im Moskau der 1920er Jahre Experimente mit einem selbst konstruierten Gerät – dem „Prostrometer“ (Raummessgerät) – durch. Sein französischer Kollege Le Corbusier, der sich 1928 in Moskau
Autor*innen
Helga Fasching, Martin Heintel

Ausgabe
N°32 (Seite 37-43)

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Am 29. August 2005 traf der Hurrikan Katrina auf New Orleans. Katrina war der sechststärkste Hurrikan, der je erfasst wurde. Nach dem Versagen einiger Dämme ergossen sich die Kanäle der Stadt in fast 80 Prozent des Stadtgebietes, das zum Teil bis zu drei Meter unter dem Meeresniveau liegt. Laut Statistik hat diese Naturkatastrophe 1.836 Menschen getötet, weitere 136 gelten nach wie vor als vermisst. 204.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt, zahlreiche öffentliche Einrichtungen wie
Autor*innen
Christian Peer

Ausgabe
N°32 (Seite 54-55)

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Belgrad zählt inkl. Vororten rund 1,7 Mio. EinwohnerInnen und liegt heute im Abseits, denn Länder wie Serbien befinden sich außerhalb des aufstrebenden supranationalen Spielfeldes Europa und geraten zusehends in Vergessenheit und Isolation. Der Weg vom Hauptbahnhof ins Zentrum der Stadt führt vorbei an riesigen zerbombten Gebäuden, in den Parkanlagen vor städtischen Sehenswürdigkeiten stellen Jugendliche im Spiel mit verblüffend echt aussehenden Schusswaffen Kriegsszenen nach. Ein Besuch der
Autor*innen
Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°32 (Seite 51)

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Karten dienen als Orientierungsversuche, als Optionen auf Ordnung. Sie sind Mittel der Vereinfachung, des spezialisierten Zugriffs und der historischen Festschreibung. Der Vorteil der Karte als Medium liegt dabei klar auf der Hand: Eine Vielzahl komplexer Informationen kann möglichst übersichtlich, rezeptionsfreundlich zusammengefasst und strukturiert dargestellt werden. Stadtpläne und Straßenkarten, die mit zu den ältesten Kartentypen zählen, stellen dahingehend keine Ausnahme dar. Sie
Autor*innen
Manfred Russo

Ausgabe
N°32 (Seite 55-56)

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Kinder beim Fußball-Spiel. Karl-Marx-Hof. Wien. Österreich. 1932, Foto: IMAGNO/ÖNB/Lothar Rübelt Vielleicht hatte der deutsche Turnlehrer Karl Planck vom Eberhard-Ludwigsgymnasium in Stuttgart im 19. Jahrhundert nicht ganz unrecht, als er in einem Buch über die neue „Fusslümmelei“ das von ihm als Stauchballspiel bezeichnete Fußballspiel als die englische Krankheit bezeichnete. Vielleicht ahnte er, dass mit dem Niedergang des griechischen Schönheitsideals, das im deutschen Turnen noch
Autor*innen
Julia Fischer

Ausgabe
N°32 (Seite 52)

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Seit dem linguistic turn werden von den Kulturwissenschaften unter anderem auch Städte als Texte aufgefasst: Man kann sie lesen, sie werden geschrieben. Aber auch über sie wird weiterhin Reflektives geschrieben, und sie regen die Entstehung von literarischen Texten an. Wer im Schnelldurchlauf einige interessante Aspekte der urbanen Textualität Wiens kennen lernen möchte, ist bestens aufgehoben bei Wien: Die Stadt lesen. Dieses kompakte Buch, herausgegeben vom Sozialhistoriker Hubert
Autor*innen
Robert Temel

Ausgabe
N°32 (Seite 61)

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In der Diskussion über urbane Leerräum­e und temporäre Nutzungen gilt Wien als Sonderfall: Die Stadt wächst, ist massiv verplant, und es scheint deshalb, als gäbe es faktisch keine Räume unter der Wahrnehmungsgrenze von StadtplanerInnen und ProjektentwicklerInnen, die für „taktische Stadtplanung“ durch ZwischennutzerInnen zur Verfügung ständen. Sabine Pollak und ihre beiden Ko-AutorInnen Katharina Urbanek und Bernhard Eder von der Technischen Universität Wien begannen in dem Band Das Andere
Autor*innen
Manfred Russo

Ausgabe
N°32 (Seite 57)

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Wer noch Zeit findet, sich während der Fußball-EM einem anderen Thema zu widmen, ohne auf Fußball verzichten zu wollen, dem/der sei Das Große Buch der österreichischen Fußballstadien aus dem Verlag Die Werkstatt wärmstens empfohlen. Es handelt sich dabei um ein Buch, das offensichtlich mit dem Herzblut von Fußballfans geschrieben wurde, auch wenn es sich bei den Herausgebern um Journalisten (Andreas Tröscher und Edgar Schütz) und Fußballhistoriker (Matthias Marschik) handelt und das alle
Autor*innen
Elke Krasny

Ausgabe
N°32 (Seite 60-61)

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Die Ausstellung An der Grenze des Denkbaren im < rotor > in Graz zeigt künstlerische Analysen und Visionen zur Situation der Menschenrechte in Europa. Das Land der Menschenrechte ist auf keiner Landkarte zu finden. Es ist in keinem Atlas verzeichnet. Das Land der Menschenrechte ist ein utopischer Ort der heterotopen Kritik, ein heterotoper Ort zunehmend utopischer werdender Kritikfähigkeit. Ausgestattet mit allen Mitteln der Kunst sind im Land der Menschenrechte Kritik und Utopie
Autor*innen
Georg Winter, Paul Rajakovics

Ausgabe
N°32 (Seite 33-35)

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Die Verständigung untereinander beruht auf Signalsystemen, die Eigenschaften der Lebewesen sind und sich aus Signalstrukturen und Signalverhalten zusammensetzen. UKIYO CAMERA SYSTEMS, Handbuch der Kameratechnik, Georg Winter, 2000 Seit 1992 wird im Entwicklungsbüro für Kameratechnik und neue Medien das Ukiyo Camera System von Georg Winter beharrlich weiter entwickelt. Dieses mittlerweile sehr umfassende System, welches ursprünglich vorwiegend auf visuelle Wahrnehmungsstrategien ausgerichtet
Autor*innen
Christoph Laimer

Ausgabe
N°32 (Seite 04)

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So, nun hat sie endlich begonnen die Euro 08, was gleichzeitig heißt, dass ein Ende absehbar ist. Die Penetranz, mit der sich die Europameisterschaft in den letzten W­ochen und Monaten im öffentlichen Raum und in den Medien breit gemacht hat, ist beachtlich, verglichen mit dem, was uns in den nächsten Wochen erwartet, jedoch vermutlich trotzdem harmlos. Ausstellungen, Symposien, tägliche Sonderbeilagen in allen Zeitungen, Sonderausgaben von Zeitschriften etc. etc. Ja und was macht dérive: Es
Autor*innen
Paul Rajakovics

Ausgabe
N°32 (Seite 59)

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Andreas Fogarasi, Pacific Design Center Aufmerksame dérive-LeserInnen kennen Andreas Fogarasi nicht nur als erfolgreichen Künstler (Teilnahme an der Manifesta, Biennale 2007, Goldener Löwe von Venedig ...), sondern auch als dérive-Mitarbeiter. Jedes Mal, wenn Sie dérive aufschlagen, stoßen Sie auf das Grafikkonzept von Andreas Fogarasi. Oder erinnern Sie sich noch an das Heft 23 mit dem Schwerpunkt Visuelle Identität? Dort ging es um ein „Branding des Öffentlichen“, um visuelle
Autor*innen
Christa Kamleithner

Ausgabe
N°31 (Seite 05-09)

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Der Schwerpunkt „Gouvernementalität“ setzt sich mit dem von Michel Foucault geprägten Begriff, der auf ein erweitertes Verständnis von „Regierung“ zielt, auseinander und versucht davon ausgehend die gegenwärtige Stadt- und Raumplanung zu analysieren. Eine Interpretation aktueller Gouvernementalität, die dafür als sehr brauchbar erscheint, ist Nikolas Roses Konzept „Regieren durch Community“; übertragen auf die Ebene der Stadt- und Raumplanung meint dieses einen Fokus auf „das Lokale“ und auf
Autor*innen
Udo W. Häberlin

Ausgabe
N°31 (Seite 76)

Tags
Sicherheit
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Der erste Band von Großstadtängste - Anxious Cities hat seine Ausgangsbasis in dem EU-Projekt INSEC - Insecurities in European Cities (siehe: dérive 12 und 16). Die vielschichtigen Ängste im städtischen Leben zu Beginn des 21. Jahrhunderts, ihre unterschiedlichen Ausformungen, Intensität und realen und irrealen Ursachen sowie Folgen stehen im Mittelpunkt der Beiträge. Sie präsentieren Trends und Konzepte und geben Forschungsempfehlungen. Breckner und Bricocolis Beitrag Unsicherheit in
Autor*innen
Harald Stühlinger

Ausgabe
N°31 (Seite 54-60)

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Harald Stühlinger Das Aussehen einer Stadt – das Stadtbild, die Stadtsilhouette, der Stadtgrundriss usw. – wurde und wird von den unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst, nicht zuletzt auch von den Baubestimmungen. Die Auseinandersetzung mit den Bauordnungen entschlüsselt das Bild der historischen Stadt, wie es sich etwa in den alten Stadtansichten präsentiert, und vermag zum Verständnis der Stadtentwicklung bis in die Gegenwart einen wichtigen Beitrag zu leisten. Wien präsentiert sich
Autor*innen
Josef Hierlmeier

Ausgabe
N°31 (Seite 68-69)

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Die Publikation Raumproduktionen ist Band eins einer Serie mit der die die Herausgeber Bernd Belina und Boris Michel das Ziel verfolgen, eine Leerstelle in der deutschsprachigen Raumforschung zu füllen, die in der Abwesenheit einer kritisch-materialistischen Raumforschung – ähnlich der angelsächsischen Tradition der Radical Geography – begründet liegt. Radical Geography analysiert die gesellschaftliche Produktion des Raumes, der durch soziale Kämpfe strukturiert ist. Räume werden deshalb
Autor*innen
Christoph Schäfer, Margit Czenki

Ausgabe
N°31 (Seite 32-33)

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Fotoserie zum Schwerpunkt Gouvernementalität.

Autor*innen
Susanne Karr

Ausgabe
N°31 (Seite 72-73)

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Sollte es ein Knalleffekt werden? Wenn man verfügt, dass der schriftliche Nachlass erst 50 Jahre nach dem eigenen Tod geöffnet werden darf, sieht es ganz nach einem solchen Versuch aus. Wilhelm Reich, Psychoanalytiker und Experimentalwissenschaftler aus der Donaumonarchie der Jahrhundertwende, war gewiss begabt in der Selbstinszenierung. Aus den Fotos, Reden und Texten ersteht eine Persönlichkeit mit unbeugsamem Pioniergeist und revolutionären Ansprüchen. Tabubrüche auf wissenschaftlicher
Autor*innen
Thomas Ballhausen

Ausgabe
N°31 (Seite 70)

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Die philosophische Arbeit Paul Virilios ist dem Dispositiv eskalierender Geschwindigkeit unterworfen, dem Aufarbeiten eines für Konsequenzen blinden Wettlaufs technischer Entwicklungen. Der Mensch, so eine Zwischenbilanz aus seinen zahlreichen Veröffentlichungen, ist in eine Abseitsposition geraten, aus der ihn nur eine umfassende, systemdurchdringende Kritik an technischer und insbesondere militärischer Intelligenz befreien kann. Virilios’ vorliegendes Buch, das an diese Haltung anschließt,