Alle Inhalt zum Tag "Aktivismus"

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AUTO*MAT

9.10.2013 22:00 - 23:30
dérive – Verein für Stadtforschung Martin Mareček

Auto*Mat ist ein filmisches Essay über unsere autobesessene Gesellschaft. Auf sehr persönliche Weise erzählt der Film sowohl die Geschichte des Filmemachers und seines Versuchs, die Stadt lebenswerter zu machen, als auch jene der Entstehung von Auto*Mat, einer Initiative, die sich ebenso spielerisch wie ernsthaft für die Interessen der RadfahrerInnen und FußgängerInnen auf den Straßen Prags einsetzt. Mittels verschiedener stilistischer Elemente wie Animation, Musik und Handkamera entstand so eine ebenso inspirierende wie geistreiche Dokumentation über die Tücken im Kampf gegen das Auto.

Das Recht auf die Stadt von morgen

12.10.2013 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Andrej Holm

In den letzten Jahren formierten sich neue urbane soziale Bewegungen, die sich mit einer von unternehmerischen und technokratischen Strategien bestimmten Stadtpolitik konfrontiert sehen. Die in den Protesten aufblitzenden Momente der Aneignung, Selbstermächtigung und Solidarität zeigen: Die Stadt von Morgen entsteht nicht auf Reißbrettern und in Lesesälen, sondern liegt auf der Straße.

Was kann ... Recht auf Stadt?

12.10.2013 10:00 - 17:00
dérive – Verein für Stadtforschung Andrej Holm

Recht auf Stadt hat sich als globaler Slogan für zahlreiche neue urbane soziale Bewegungen etabliert. Als internationales Erkennungszeichen für widerständige urbane Initiativen vereint Recht auf Stadt unterschiedlichste stadtaktive Gruppierungen, die bislang nur selten zusammen gedacht werden konnten. Auch in Wien taucht der Begriff immer häufiger im Zusammenhang mit stadtpolitischem Engagement auf. Der Workshop Was kann ... Recht auf Stadt? richtet sich ausdrücklich an stadtaktive Menschen, die ihre Arbeit vorstellen, ihre Protest- und Interventions-Erfahrungen teilen, sich breiter vernetzen und gemeinsam Strategien und Werkzeuge für Aktionsformen entwickeln wollen.

Get active!

6.10.2012 21:00
dérive – Verein für Stadtforschung Christoph Laimer, Christoph Wiesmayr, Cycle Cinema Club, Elke Rauth, INURA – The International Network for Urban Research and Action, KuKuMA

Mit der Reihe Get Active! eröffnet die Festivalzentrale eine Bühne für StadtaktivistInnen und bittet zum Gespräch über Arbeit, Anliegen, Motivationen, Visionen und Utopien: Vom internationalen INURA Netzwerk bis zu lokalen Gruppen, von Neo-InterventionistInnen bis zu alten Hasen, von Freiraum bis Fahrrad.

Get active!

10.10.2012 21:00
dérive – Verein für Stadtforschung Christoph Laimer, Christoph Wiesmayr, Cycle Cinema Club, Elke Rauth, INURA – The International Network for Urban Research and Action, KuKuMA

Mit der Reihe Get Active! eröffnet die Festivalzentrale eine Bühne für StadtaktivistInnen und bittet zum Gespräch über Arbeit, Anliegen, Motivationen, Visionen und Utopien: Vom internationalen INURA Netzwerk bis zu lokalen Gruppen, von Neo-InterventionistInnen bis zu alten Hasen, von Freiraum bis Fahrrad.

Get active!

12.10.2012 21:00
dérive – Verein für Stadtforschung Christoph Laimer, Christoph Wiesmayr, Cycle Cinema Club, Elke Rauth, INURA – The International Network for Urban Research and Action, KuKuMA

Mit der Reihe Get Active! eröffnet die Festivalzentrale eine Bühne für StadtaktivistInnen und bittet zum Gespräch über Arbeit, Anliegen, Motivationen, Visionen und Utopien: Vom internationalen INURA Netzwerk bis zu lokalen Gruppen, von Neo-InterventionistInnen bis zu alten Hasen, von Freiraum bis Fahrrad.

Get active!

13.10.2012 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Christoph Laimer, Christoph Wiesmayr, Cycle Cinema Club, Elke Rauth, INURA – The International Network for Urban Research and Action, KuKuMA

Mit der Reihe Get Active! eröffnet die Festivalzentrale eine Bühne für StadtaktivistInnen und bittet zum Gespräch über Arbeit, Anliegen, Motivationen, Visionen und Utopien: Vom internationalen INURA Netzwerk bis zu lokalen Gruppen, von Neo-InterventionistInnen bis zu alten Hasen, von Freiraum bis Fahrrad.

»Die Stadt in der Revolte« revisited: Revolten und Platzbesetzungen

5.10.2012 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Ellen Bareis

Der Anspruch von StadtbewohnerInnen über urbane Räume mitzubestimmen, ist parallel zum ökonomischen Verwertungsdruck stark gestiegen: Immer mehr BürgerInnen fordern ihr „Recht auf Stadt“. Neue Konstellationen urbaner Bewegungen sind damit ebenso abzusehen, wie eine Intensivierung der Verteilungskämpfe über die Nutzung öffentlicher Räume. Ellen Bareis beleuchtet die aktuellen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen im Kontext der kritischen Stadttheorie und legt historische Verbindungslinien frei.

Grasp the Nettle

11.10.2015 12:00
dérive – Verein für Stadtforschung Dean Puckett

Wie lässt sich Aktion und Widerstand gemeinsam organisieren und leben? Was für Schwierigkeiten bringt die Offenheit von Kollektiven mit sich und was ermöglicht sie? Grasp the Nettle zeigt eine britischen Protestgemeinschaft zwei Jahre vor der Occupy-Bewegung - und stellt dabei Fragen nach Aushandlung und Strategien des Gemeinsamen, die sich zwischenzeitlich keinesfalls erübrigt haben.

Kreative Raumaneignung: Naming the harm – Street Harassment

4.10.2015 13:00 - 20:00
dérive – Verein für Stadtforschung re:active

Möglichkeiten zur gleichberechtigten Nutzung des öffentlichen Raums sind essentiell für die Stadt als gemeinsames Werk aller BewohnerInnen. Der zweiteilige Workshop Naming the Harm lädt zum Austausch und will kreative Handlungsoptionen gegen Street Harassment, unerwünschte Belästigungen im öffentlichen Raum, diskutieren und entwickeln. Ziel ist die gegenseitige Stärkung und das Erarbeiten konkreter Interventionen mit kreativen Techniken aus der Toolbox von Streetart, Ad-Busting, Theater, uvm.

#analogposting

6.10.2017 19:15 - 23:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung #analogposting, Clara Rosa Rindler-Schantl, Eva Maria Mair, Klaus Kodydek, Lena Kohlmayr

Wahlkampf ist‘s - und #analogposting erobert die Stadt. 50.000 Post-its wollen Auseinandersetzung anzetteln, Denkanstöße setzen und Raum für die eigene Stimme schaffen. Das #analogposting Produktionslabor in der urbanize! Festivalzentrale entwickelt und sammelt täglich Statements und Fragen von Festivalgästen und Besucher*innen und verwandelt sie in Nachrichten an die Stadt. Hinkommen, Diskurs befeuern und Stimme erheben, statt nur abgeben - unübersehbar! English version on subpage!

Actopolis. Die Kunst zu handeln

6.10.2017 19:00 - 19:00
,7.10.2017 19:00 - 19:00
,8.10.2017 19:00 - 19:00
,9.10.2017 19:00 - 19:00
,10.10.2017 19:00 - 19:00
,11.10.2017 19:00 - 19:00
,12.10.2017 19:00 - 19:00
,13.10.2017 19:00 - 19:00
,14.10.2017 19:00 - 19:00
,15.10.2017 19:00 - 19:00

Die Krise ist für viele europäische Städte mittlerweile ein Dauerzustand. Die mehrjährige Plattform Actopolis etabliert ein transnationales Testfeld für urbane Alternativen. Parallel zum urbanize! Festival sind die Ergebnisse der Plattform in einer Wanderausstellung im Architekturzentrum Wien zu sehen.

Alcadessa - Ada for Mayor

8.10.2017 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung

Ada Colau ist einstige Hausbesetzerin und langjährige Aktivistin der PAH, einer breiten Bewegung gegen Zwangsräumungen in Barcelona und ganz Spanien. Als es darum geht, die zersplitterte Linke in der Stadt zu vereinigen, um über eine gemeinsame Bürger*innen-Liste bei den Kommunalwahlen 2015 mitzumischen, qualifiziert sie sich als Frontfrau der Plattform „Barcelona en Comú“. Das Ziel: Bürgermeisterin von Barcelona. English version on subpage!

NUR MUT!

8.10.2017 14:00 - 17:00
dérive – Verein für Stadtforschung BLA - Büro für lustige Angelegenheiten

Für neue Wege, neue Handlungen, neue Freiräume braucht es Mut: Politik braucht Mut zur Entscheidung, Planende müssen sich trauen, konsequent zu sein, Konfliktparteien brauchen Zivilcourage, Nutzende müssen sich was zutrauen. Jedes laut ausgesprochene Wort verlangt Entschlossenheit, jede Erwiderung braucht Kraft. Wir verhelfen Ihnen zu neuen Perspektiven, wir unterstützen Ihre Auseinandersetzung. Seien Sie mutig: Steigen Sie auf die Leiter und teilen Sie sich mit! English version on subpage!

Public Seminar Place Internationale

9.10.2017
,10.10.2017
,11.10.2017
,12.10.2017
,13.10.2017
,14.10.2017
,15.10.2017
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Andrew Herscher, Antonio Cosme, Brigitte Felderer, Detroit Resists, Emanuele Agati, Enrico Tomassini, Hotel City Plaza Athen, Jochen Becker, Michele Lancione, Ministry of Space, Mohammad Numan, Monika Mokre, Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, Valerio Muscella, metroZones - Zentrum für städtische Angelegenheiten

Das Public Seminar Place Internationale Wien des Social Design Studio, einer Abteilung der Universität für angewandte Kunst Wien, eröffnet für 7 Tage einen öffentlichen Ort des Lehrens und Lernens für eine post-babylonische Stadtgesellschaft: Vom Turmbau zu Babel bis zur Refugee-Bewegung, von der Pariser Commune bis zum heutigen Kampf um Stadt lädt Jochen Becker/metroZones (Berlin) gemeinsam mit internationalen Gästen zur Erkundung von Post-Babylon als Ort des Sprechens in vielen Zungen, um so zu gemeinsamen Wissen, Artikulation und Handeln zu gelangen. English version on subpage!

Culture Connection: Sozialraumerkundung - Unterkünfte für Geflüchtete

25.9.2016 19:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Gabriele von Stritzky vom CULTUREconnection e.V. gibt Einblicke in die räumliche Organisation der Unterbringung von Geflüchteten und analysiert die gesetzlichen Begrenzungen und ihre Auswirkungen auf das Zusammenleben. Sie diskutiert die Auswirkungen von Stadtplanung auf die grundlegendsten Bedürfnisse geflüchteter Menschen.

Das Gängeviertel

1.10.2016 16:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Ganz selten gibt es Momente, in denen es sozialen Bewegungen gelingt, die Stadt zum fliegen zu bringen. Die Besetzung des Gängeviertels war so ein Moment: Mitten in Hamburgs Innenstadt passierte das Unwahrscheinliche, die Häuser öffneten sich, die Stadt bekam ein Viertel geschenkt, einen Möglichkeitsraum, von dessen Existenz sie gar nichts wusste.

Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft

16.10.2016 11:00
Kunsthalle Wien, dérive – Verein für Stadtforschung Constantin Alexander, Hendrik Millauer

Das 285.000 m2 große Ihme-Zentrum, ein monströses brutalistisches Wohn-, Büro- und (ehemaliges) Einkaufszentrum in Hannover, bildet ein Monument des hochverdichteten Städtebaus der 1970er Jahre. Im Geiste der damals omnipräsenten Fortschrittsbegeisterung entstanden, haben Misswirtschaft und Immobilienspekulation dem einstigen Vorzeigeprojekt in den vergangenen Jahrzehnten schwer zugesetzt. Das filmische Porträt von Constantin Alexander und Hendrik Millauer dokumentiert vergangene Utopien und gegenwärtige Visionen der Initiativen aus BewohnerInnen, ArchitektInnen und der lokalen Kreativszene, die mit vielfältigen Ideen für eine nachhaltige Transformation Aufbruchstimmung erzeugen, an deren Ende vielleicht irgendwann das Ihme-Zentrum als »neues Wahrzeichen für Hannover« stehen wird.

Miete essen Seele auf – Der Kampf um das Recht auf Stadt

13.10.2016 21:30
dérive – Verein für Stadtforschung Kotti & Co, Sandy Kaltenborn, Ulrike Hamann

Miete essen Seele auf erzählt die Geschichte des Protests der Mietergemeinschaft Kotti & Co in Berlin-Kreuzberg, der im Mai 2012 mit der Errichtung des Protesthauses Gecekondu (Türkisch für »über Nacht erbaut«) auf einem öffentlichen Platz seine erste sichtbare Manifestation fand. Was darauf folgt, ist nicht nur ein vehementes Einfordern des Rechts auf Stadt und damit ein Kampf gegen Verdrängung und Rassismus auf dem Wohnungsmarkt. Angelika Levis Film dokumentiert nämlich ebenfalls die vielfältigen Annäherungen, Begegnungen und letztlich auch neu entstandenen Freundschaften der heterogenen Bevölkerung des Kottbusser Tors.

Wenn Aktivismus auf Wissenschaft trifft

12.10.2018 20:00 - 22:00
IJURR - International Journal of Urban and Regional Research Nik Theodore, Jennifer Robinson, Sandy Kaltenborn, Matthias Bernt

Organisiert vom International Journal of Urban and Regional Research (IJURR), diskutieren Berliner Aktivist*innen und internationale Wissenschaftler*innen über Möglichkeiten und Fallstricke akademisch-aktivistischer Kollaborationen.

How To... Change! Omas gegen Rechts

27.10.2018 15:00-17:00
dérive – Verein für Stadtforschung Omas gegen Rechts

ABGESAGT Daheim sitzen und stricken? - Nichts da! Die Omas gegen Rechts mischen sich ein und landesweit Demos auf. Und wenn sie stricken, dann knallpinke Pussy-Hauben. Bei urbanize! erzählen die Omas gegen Rechts von ihren Erfahrungen im Kampf gegen rechte Hetze und Frauenfeindlichkeit. Kinderbetreuung vor Ort.

How To... Change! Scores

27.10.2018 14:00-17:00
dérive – Verein für Stadtforschung Zuzana Ernst-Moncayo

In den 1960er Jahren entstanden Scores als radikale Erweiterung musikalischer Partituren, um die Grenzen zwischen Kunst und Alltagswelt aufzuheben. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Scores als politische Interventionen im Alltäglichen - als Gedankenexperiment und konkrete Handlungsanweisung zugleich. Kinderbetreuung vor Ort.