Alle Inhalt zum Tag "Wohnbau"

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Checkpoint Sandleiten: Zugehörigkeiten und gebaute Ideologie

10.10.2013 18:00
SOHO in Ottakring Beatrix Zobl, Bojan Matusic, Der Machatschek, Florian Bettel, Kurt Smetana, Ula Schneider

Ein Gemeindebau der 1920er und 1930er Jahre ist nie nur ein Gebäude oder eine Unterkunft: Er verkörpert gebaute Ideologie ebenso wie konkrete Utopie. Die Auswirkungen dieser Zeitgeist-Manifestationen auf ihre BewohnerInnen haben sich im Lauf der Jahre naturgemäß verändert. Welche Zugehörigkeiten finden sich heute? Soho in Ottakring lädt zu einer Führung durch den Sandleitenhof, den größten Gemeindebau Wiens, und den angrenzenden Kongresspark. Im Anschluss folgt ein Werkzeug-Gespräch im ehem. Elektropathologischen Museum mit Kulturwissenschafter Florian Bettel und Grätzelbewohner Bojan Matusic – Livemusik von Der Machatschek inklusive.

MICROBRIGADES - VARIATIONS OF A STORY

6.10.2013 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Microbrigades

Angesichts des andauernden Wohnungsmangels in Kuba wurden 1971 Laienbau-Brigaden, die Microbrigadas ins Leben gerufen, um Wohnblöcke im Selbstbau zu errichten. Der Film folgt in knappen Fragmenten der wechselhaften und widersprüchlichen Geschichte dieser Bau-Brigaden. Architekturaufnahmen, Archivmaterial und Interviews verbinden sich zu einer experimentellen Collage über dieses Phänomen einer revolutionären Moderne.

UTOPIEN DER MODERNE re:visited

6.10.2013 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Alexander Schmoeger, Florian Zeyfang, Lisa Schmidt-Colinet, Lorenzo Tripodi, Manuela Conti, ogino:knauss

urbanize! 2013 eröffnet einen filmischen Diskursabend rund um Utopien der Moderne. Ausgangspunkt der Nachforschungen zum historischen Rahmen dieser gesellschaftlichen Utopien, ihrem Scheitern und ihren grundsätzlichen Potenzialen für heutige Fragen des Bauens, Wohnens und Lebens bilden zwei aktuelle Filme. Gezeigt werden Dom Novogo Byta der StadtforscherInnen und FilmemacherInnen Lorenzo Tripodi und Manuela Conti von Ogino Knauss am Schauplatz Moskau, und Microbrigades der ArchitektInnen, KünstlerInnen und FilmemacherInnen Florian Zeyfang, Lisa Schmidt-Colinet und Alexander Schmoeger in Kuba. Im Anschluss an die Filme Gespräch und Diskussion mit den FilmemacherInnen über ihr Filmschaffen, Stadt-Utopien und heutige Verhältnisse.

ДОМ НОВОГО БЫТА (Dom Novogo Byta) Re:centering periphery # 2 – Moscow

6.10.2013 19:00
Lorenzo Tripodi, Manuela Conti

Utopien der Moderne bilden den Ausgangspunkt einer filmischen Forschungsreise durch die gebaute Landschaft Moskaus. Dom Novogo Byta thematisiert das Scheitern einer gesellschaftlichen Utopie am Verfall des legendären Narkomfin-Gebäudes, entworfen 1927 von Moisei Ginzburg, und widmet sich dem Kampf seiner BewohnerInnen gegen Immobilienspekulation und Verdrängung als Sinnbild des heutigen post-kommunistischen Russlands.

Selbstorganisation im Wohnbau

11.10.2017 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Andreas Hofer, Mietshäusersyndikat, Stefan Rost, Thomas Ritt, Ute Fragner, WoGen, mehr als wohnen

Selbstorganisation im Wohnbau gewinnt international an Relevanz als zukunftsgerichtete Alternative gegen die Wohnungskrise. In Österreich versucht die WoGen der Genossenschaftsidee neues Leben einzuhauchen. Das Mietshäusersyndikat ist hierzulande mit dem habiTAT vertreten, während das Mietshäusersyndikat in Deutschland sein Spektrum gerade von einzelnen Hausprojekten in Richtung Neubau in Stadtentwicklungsgebieten erweitert. In Zürich entstehen zunehmend größere Projekte wie das preisgekrönte "mehr als wohnen", das sich als Zukunftslabor für die Stadt versteht. Wieviel Innovation steckt in diesen Ansätzen? Kann es gelingen, mit selbstorganisierten Projekten zu einer Demokratisierung der Stadtplanung beizutragen und gleichzeitig ein Gegenmodell zum gewinnorientierten Wohnbau aufzubauen? In welchem Verhältnis stehen die Projekte zur offiziellen (Wohnbau-)Politik in den Städten? Und wieviel Potential auf demokratische Erneuerung steckt eigentlich in Architektur und Stadtentwicklung? English version on subpage!

Andere Baustellen: Die Ankunftsstadt der Architektenkammer & des Urban Design

26.9.2016 20:30
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Die Messehallen als neues gemischtes Wohnquartier? Die Hamburger Architektin Karin Loosen stellt die kontrovers diskutierten Ergebnisse aus den Stadtplanungsworkshops der Hamburgischen Architektenkammer vor. Christopher Dell und Christoph T. Hermann präsentieren eine brandneue 1:1 Studie der Urban Design Summeracademy für einen Gemeinschaftspavillion für Geflüchtete in Poppenbüttel.

Case Studies NL

14.10.2016 21:30
dérive – Verein für Stadtforschung Beate Lendt

Der Film Case Studies NL dokumentiert die Vielfalt von sieben alternativen Wohnprojekte in den Niederlanden. Dabei eint die BewohnerInnen der gemeinsame Traum vom maßgeschneiderten Wohnen und der damit verbundenen Freiheit. Das Erreichen dieser Ziele fordert ihnen die konkrete Auseinandersetzung mit individuellen wie kollektiven Utopien ab und darüber hinaus noch einiges an Eigenverantwortlichkeit, Anpassungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit zum Konsens. Getragen werden sie jedoch von der Dynamik der Gemeinschaft und dem Teilen einer Vision, an der man gemeinsam arbeitet, bis man diese und dadurch auch ein kleines bisschen sich selbst verwirklicht hat.

Flucht nach vorn – Doris Kleilein

25.9.2016 17:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung Doris Kleilein

Die Redakteurin von bauwelt.de ist immer wieder verantwortlich für besonders gelungene Themenhefte, die die Architekturen des Alltags analysieren und deren Qualitäten anschaulich machen. Ihr Vortrag über migrantische Architektur rückt eine übersehene Bau- und Stadtentwicklungspraxis in den Focus – und konfrontiert die „Arrival City“ mit dem behördlich geplanten Notstandsurbanismus.

Kotti & Co

1.10.2016 17:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Zunehmend bestimmt die finanzdominierte Immobilienverwertung darüber, wer noch wo wohnen darf. Der Streit von Kotti & Co mit der „Deutsche Wohnen“ ist deshalb von Bedeutung über Berlin hinaus. Und anders als die meisten Mieter*innenproteste, steigen die Aktiven vom Kottbusser Tor auch in die Auseinandersetzung mit den politisch-wirtschaftlichen Strukturen ein.

Selbstorganisierte Siedler*innenbewegung und der Gemeindebau des Roten Wiens

29.9.2016 20:30
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung Michael Klein

Michael Klein (Wien): "Wenn heute Strategien gegen die Wohnungskrise entwickelt – und bisweilen vorschnell als utopisch abgetan – werden, bleibt ausgeblendet, dass die Geschichte eine Reihe durchaus erfolgreicher Strategien zur Begegnung der Wohnungsfrage kennt: etwa das Programm des Gemeindebaus im Roten Wien der 1920er Jahre. Noch weniger bekannt sind die informellen und selbstorganisierten Anfänge dieses Programms – die Wiener Siedler*innenbewegung. "

Wem gehört denn das?

14.10.2016 15:15 - 18:00
dérive – Verein für Stadtforschung Ernst Gruber

Die Stadtexkursion »Wem gehört denn das?« lädt zur Reise durch die Praxis gemeinschaftlicher, sozialer Wiener Wohnmodelle der jüngeren Geschichte. Begleitet wird die Erkundung von der Eigentumsfrage, die diesen gebauten sozialen Gefügen zu Grunde liegt, ihnen innewohnt und ihre Entwicklung mitbestimmt.