Alle Inhalt zum Tag "Selbstorganisation"

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Besitzen? Besetzen!

6.10.2012 12:30 - 16:30
dérive – Verein für Stadtforschung Stadt[er]forschung

Die Stadt[er]forschung 27 widmet sich der Geschichte und Gegenwart autonomer Räume in Wien. Die Route führt per Rad zu Orten autonomer Selbstorganisation, will historisches Wissen in Erinnerung bringen sowie Möglichkeiten und Chancen alternativer Raum- und Selbstorganisation aufzeigen und diskutieren.

Krise und Selbstorganisation: Die Wiener Siedlerbewegung

11.10.2012 16:00 - 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Elke Krasny

Der erinnerungspolitisch ausgerichtete Spaziergang ist fokussiert auf Fragen des Zusammenhangs von Krise und Selbstorganisation, von Bauen und Pädagogik. Anhand der Wieder Siedlungsbewegung wird versucht, ein Stadtentwicklungsmodell jenseits von „oben“ und „unten“ zu skizzieren. Während des Walks werden Texte von und über die Siedlerbewegung gelesen.

Building Solidarity

7.10.2014 19:00
Az W – Architekturzentrum Wien Buena Vista Social Housing, Matteo Robiglio, Pametnija zgrada (Smarter Building), Wohnprojekt Wien, gaupenraub+/-

Wohnen als existenzielles Grundrecht und Notwendigkeit für eine gesicherte Lebensführung gerät zunehmend unter Druck. Während der Markt für die „Ware Wohnen“ der Nachfrage nicht mehr gerecht wird, entstehen in zahlreichen Städten selbstinitiierte Wohninitiativen, die alternative Konzepte der Wohnraumversorgung ebenso erkunden wie neue Formen des Zusammenlebens und der Produktion von Stadt: Sie setzen auf heterogene Bewohnerstrukturen, soziales Miteinander, Nachbarschaft und widmen sich dem Sicherheitsbedürfnis von gesellschaftlich marginalisierten Menschen. Die Veranstaltung zeigt Ansätze und Projekte für alternative Wege der Wohnraumversorgung und erkundet ihre Potentiale jenseits von kommunal oder privat.

Wir Stadtgestalten

8.10.2014 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Alexa Färber, Angelika Fitz, Anton Lederer, Elke Krasny

Die andauernde Finanzkrise hat das Vertrauen in die Lösungskompetenz staatlicher Organisationen international massiv erschüttert und die kommunalen Kassen geleert. Auf sich selbst zurückgeworfen, produzieren Stadtgesellschaften vielerorts Lösungen abseits staatlicher Institutionen, übernehmen Verantwortung für ihre Stadt und die Gestaltung des urbanen Lebensumfeldes. Zahlreiche Initiativen zeugen von einer vitalen Kultur der Selbstorganisation, die jedoch auch voller Ambivalenzen steckt. Wir Stadtgestalten präsentiert Stadtentwicklungsprojekte zwischen Selbstorganisation und Sparpolitik und befragt ihre Potentiale im Hinblick auf Möglichkeiten der Verstetigung und eine Neuorganisation der urbanen Gesellschaft.

Back to the Future

10.10.2015 13:00 - 17:00
dérive – Verein für Stadtforschung Birgitt Wodon-Lauboeck, Robert Temel, habiTAT

Mit dem anwachsenden Fundus an Erfahrungen rückt die Frage nach möglichen Formen kooperativer Selbstorganisation in den Fokus: Von der Präsentation unterschiedlicher Modelle von Genossenschaft bis zur Struktur des Mietshäusersyndikats will der Workshop praktisches Wissen über Aufbau, Anwendbarkeit sowie Vor- und Nachteile weitergeben und potentiellen AkteurInnen Möglichkeitsräume für kooperative Organisationsformen aufzeigen.

Feral Trade

10.10.2015 16:00 - 18:00
dérive – Verein für Stadtforschung Kate Rich

Soziale Netzwerke stellen nicht nur eine Reihe an feinen Linien und Knoten dar, die der Wertschöpfung dienen - sie bieten auch die Möglichkeit, Lebensmittel in Koffer, Rucksäcke und Taschen zu hieven, wenn Leute auf Reise gehen. Feral Trade nutzt seit 2003 Reiserouten, um einen alternativen Warenkreislauf zwischen lokalen ProduzentInnen, LieferantInnen und KonsumentInnen zu organisieren. Der Workshop mit Feral Trade Gründerin Kate Rich stellt die Funktionsweise und Beteiligungsmöglichkeiten am weltweiten Warenaustausch vor.

Kooperativ Wohnen

10.10.2015 14:00 - 17:00
Wien Museum, dérive – Verein für Stadtforschung Michael Klein

Abseits des etablierten Wohnungsangebots entstanden immer wieder alternative Ansätze zur gemeinschaftlichen Realisierung von Stadt- und Wohnraum: Von der Wiener Siedlerbewegung der 1920er-Jahre, über partizipative Wohnvorhaben in den 1980ern bis zu gegenwärtigen Formen des solidarischen Zusammenlebens. Die Tour Kooperativ Wohnen begibt sich mit drei exemplarischen Projekten auf Erkundungstour von der Vergangenheit bis zur Gegenwart.

A Question of Scale?

15.10.2016 19:00
Az W – Architekturzentrum Wien, dérive – Verein für Stadtforschung Andreas Wirz, Angelika Fitz, Enrico Schönberg, Eva Kail, Lisa Rochlitzer, Michael Simon

In vielen Teilen Europas beschreiten Bewohner und Bewohnerinnen von Städten selbstorganisiert neue Wege, um Alternativen für eine zukunftsweisende Entwicklung ihrer Nachbarschaften in der Praxis zu erproben. Wie aber können die facettenreichen Erfahrungen der Einzelprojekte in den größeren Maßstab der Stadtplanung einfließen? Lassen sich kommunal und commons zusammendenken?

Das Gängeviertel

1.10.2016 16:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Ganz selten gibt es Momente, in denen es sozialen Bewegungen gelingt, die Stadt zum fliegen zu bringen. Die Besetzung des Gängeviertels war so ein Moment: Mitten in Hamburgs Innenstadt passierte das Unwahrscheinliche, die Häuser öffneten sich, die Stadt bekam ein Viertel geschenkt, einen Möglichkeitsraum, von dessen Existenz sie gar nichts wusste.

Granby4Streets Community Land Trust, Liverpool

24.9.2016 20:30
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung Michael Simon

Seit den 90ern ist das Liverpooler Arbeiterviertel dem Abriss geweiht. Die Stimmung verdunkelt sich zwischen den leeren Häusern mit ihren vom Amt schwarz zugenagelten Fenstern. Der Umschwung beginnt, als 2005 einige Frauen die "boarded up windows" bemalen. Dann legen die Nachbarinnen Gärten auf den leeren Grundstücken an, gründen einen Strassenmarkt und beginnen, sich selbst zu organisieren. Heute gehört das komplette Viertel der Community. Michael Simon gehört zur Selbstverwaltung und berichtet.

Immobilien für Viele

1.10.2016 12:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Die Montagstiftung Urbane Räume untersucht und sammelt derzeit Informationen zu unabhängigen und gemeinnützigen Projekten – mit dem Ziel, aus diesen Praxen eine politische und fördertechnische Agenda aufzustellen, wie sich die Hürden beseitigen lassen, die Rahmenbedingungen verändern ließen, welche Hebel angesetzt werden müssten.

Neue Nachbarschaft // Moabit

25.9.2016 20:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung Marina Naprushkina

2013 gründete die Künstlerin Marina Naprushkina Neue Nachbarschaft // Moabit. Heute eine der größten Flüchtlingsinitiativen Berlins, sieht Naprushkina den Ort eher nicht als ihr Kunstprojekt. „Die anarchische Sprachschule ist ein Kollektiv der besonderen Art, das sich jedesmal neu formiert. Ohne Stundenplan und Abschlusszeugnis. Irgend etwas scheint Marina Naprushkina richtig zu machen.” wundert sich das ZDF.

Selbstorganisierte Siedler*innenbewegung und der Gemeindebau des Roten Wiens

29.9.2016 20:30
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung Michael Klein

Michael Klein (Wien): "Wenn heute Strategien gegen die Wohnungskrise entwickelt – und bisweilen vorschnell als utopisch abgetan – werden, bleibt ausgeblendet, dass die Geschichte eine Reihe durchaus erfolgreicher Strategien zur Begegnung der Wohnungsfrage kennt: etwa das Programm des Gemeindebaus im Roten Wien der 1920er Jahre. Noch weniger bekannt sind die informellen und selbstorganisierten Anfänge dieses Programms – die Wiener Siedler*innenbewegung. "

Silent University Hamburg featuring Autonome Schule Zürich: Emanzipation statt Integration

1.10.2016 18:00
CTC - Curating the City, Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Wissen – selbstorganisiert: „Bildung an der Autonomen Schule Zürich (ASZ) geht über das reine Erlernen eines Faches hinaus. Gemeinsam arbeiten wir an einem kritischen Verständnis politischer, wirtschaftlicher und sozialer Verhältnisse. Mit dem Ziel, diese Verhältnisse zu verändern und unser Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.“

Parko

15.10.2017 11:30
dérive – Verein für Stadtforschung Christina Condak, FRISCH - Freiraum Initiative Schmelz, Peter Leeb

Der Dokumentarfilm Parko portraitiert die Besetzung und Verwandlung eines ehemaligen Parkplatzes im Herzen Athens zu einem Park. Inmitten der Finanzkrise schafft sich die Nachbarschaft selbstorganisiert dringend benötigten Grünraum, der als Commons verwaltet wird. Der Film folgt der Entstehung des ungewöhnlichen Parks und porträtiert wie die Aktivist*innen der alltäglichen Misere der Austeritäts-Politik einen Ort des Feierns, des Austauschs und der Zuflucht entgegenstellen. Im Anschluss Gespräch mit FRISCH - Freiraum Initiative Schmelz und Führung durch die Ausstellung How to Live Together der Kunsthalle Wien. English version on subpage!

Praxis : Demokratie

9.10.2017 19:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Jochen Becker, Oliver Ressler

In Städten weltweit existieren mittlerweile unzählige Experimente, die der Krise der repräsentativen Demokratie selbstorganisiert eine radikal-demokratische Praxis entgegensetzen: Von der Wohnungsfrage bis zu urbanen Commons, von Arbeiter-Selbstverwaltung bis zur Refugee-Bewegung, von Urban-Citizenship-Modellen bis zur Neu-Organisation von demokratischer Entscheidungsfindung zeichnen sich mehr und mehr Wege der konkreten Utopie einer solidarischen Gesellschaft ab. Wieviel Potential auf gesellschaftlichen Wandel steckt in den vielfältigen Ansätzen? Wie kann sich fragmentiertes städtisches Handeln zu einem größeren Ganzen verknüpfen? Welche Wege führen nach Post-Babylon als Ort des Sprechens in vielen Zungen und der Produktion von neuem Wissen und zukunftsfähigen Handlungsformen? English version on subpage! [Achtung: Vortrag mit Cynthia Fleury musste leider abgesagt werden]

Public Seminar - Resist and Occupy

13.10.2017 14:00 - 17:00
Social Design_Arts as Urban Innovation/University of Applied Arts Vienna, dérive – Verein für Stadtforschung Jochen Becker, Mohammad Numan, Monika Mokre, Nasim Lomani

2012 etablierten Refugees im Sigmund-Freud-Park und später in der Votivkirche in Wien sowie auf dem Oranienplatz und in der Gerhard-Hauptmann-Schule in Berlin weithin sichtbare Protestcamps. In Athen macht das 2016 besetzte Hotel City Plaza vor, wie menschenwürdiger Wohn- und Ankommensraum für Geflüchtete selbstorganisiert funktionieren kann. Ihre Forderungen und Aktionen sind Teil einer breiten Bewegung städtischen Handelns. Ihr Kampf um das „Recht auf Stadt“ (Henri Lefebvre) produziert neue Handlungsformen für eine künftige, post-babylonische Gesellschaft. English version on subpage!

Selbstorganisation im Wohnbau

11.10.2017 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Andreas Hofer, Mietshäusersyndikat, Stefan Rost, Thomas Ritt, Ute Fragner, WoGen, mehr als wohnen

Selbstorganisation im Wohnbau gewinnt international an Relevanz als zukunftsgerichtete Alternative gegen die Wohnungskrise. In Österreich versucht die WoGen der Genossenschaftsidee neues Leben einzuhauchen. Das Mietshäusersyndikat ist hierzulande mit dem habiTAT vertreten, während das Mietshäusersyndikat in Deutschland sein Spektrum gerade von einzelnen Hausprojekten in Richtung Neubau in Stadtentwicklungsgebieten erweitert. In Zürich entstehen zunehmend größere Projekte wie das preisgekrönte "mehr als wohnen", das sich als Zukunftslabor für die Stadt versteht. Wieviel Innovation steckt in diesen Ansätzen? Kann es gelingen, mit selbstorganisierten Projekten zu einer Demokratisierung der Stadtplanung beizutragen und gleichzeitig ein Gegenmodell zum gewinnorientierten Wohnbau aufzubauen? In welchem Verhältnis stehen die Projekte zur offiziellen (Wohnbau-)Politik in den Städten? Und wieviel Potential auf demokratische Erneuerung steckt eigentlich in Architektur und Stadtentwicklung? English version on subpage!

How To... Change! Bureau für Selbstorganisierung

27.10.2018 12:00 - 15:00
dérive – Verein für Stadtforschung Bureau für Selbstorganisierung, Rainer Hackauf, Julia Schriffl, Sandra Stern, Alexandra Strickner

Der Workshop des Bureau für Selbstorganisierung gibt Einblicke in hilfreiche Modelle und Methoden, um Veränderungsprozesse und die eigene Rolle darin besser verstehen zu können. Wie können Visionen für lokale Wiener Verhältnisse lauten? Was geht in Wien? Teilnehmer*Innen Zahl begrenzt (max. 20 Personen). Kinderbetreuung vor Ort.

Vom Ich zum Wir - Arbeiten in Gruppen

26.10.2018 15:30 - 16:50
Initiative Gemeinsam Bauen & Wohnen, dérive – Verein für Stadtforschung Bureau für Selbstorganisierung

Meist gibt es einen konkreten Anlass, warum Menschen etwas verändern wollen. Und oft muss es rasch gehen, denn es bleibt nicht viel Zeit. Rasch kristallisieren sich auch in selbstorganisierten Gruppen die üblichen Muster heraus: Es reden immer dieselben Personen. Entscheidungen werden beim Bier nach dem offiziellen Teil getroffen. Leute bleiben irgendwann weg. In diesem Workshop beschäftigen wir uns daher mit Kommunikation und Entscheidungsfindung in selbstorganisierten Gruppen sowie mit Methoden, die uns dabei helfen, Beteiligung innerhalb von Gruppen zu organisieren.

How To... Change! Warsaw Tenants' Association

27.10.2018 14:00-17:00
Warsaw Tenants’ Association

The Warsaw Tenants Association (WSL) is a tenant-run union founded in 2007 in order to defend the interests of public housing tenants. Initially, WSL organized against mass rent increases and evictions caused by (re)privatisation. Last winter, WSL launched a campaign against the high costs of heating in the city's South Praga district. In March 2011, Jola Brzeska, a founding member of WSL and one of its leaders was kidnapped from her house and mudered. Her case remains unsolved. Kinderbetreuung vor Ort.