Thomas Ritt

Thomas Ritt ist Ökonom mit Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien. Er leitet seit 2011 die Abteilung Kommunalpolitik der Arbeiterkammer Wien, die sich intensiv mit Strategien für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung auseinandersetzt, u.a. mit Grundlagenstudien und Veröffentlichungen zu Stadtentwicklung und Wohnbau, Verkehr, öffentlicher Raum, Smart City uvm. Thomas Ritt ist Chefredakteur der Zeitschrift AK Stadt.

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Veranstaltungen

Politik des Ermöglichens

25.10.2018 19:00 - 21:00
dérive – Verein für Stadtforschung Thomas Ritt, Florian Schmidt, Susanne Schaefer-Wiery

Das Grätzel als Ort der Mitbestimmung, der Bezirk als Motor für Demokratisierung – wie könnte das aussehen? Wieviel Gestaltungsmacht liegt eigentlich in den Bezirken? Wie sind sie in Wien, wie in Berlin organisiert? Was brauchen Bezirke für eine zukunftsfähige Entwicklung, die lokale Bedürfnisse berücksichtigt ohne das große Ganze aus dem Blick zu verlieren?

Selbstorganisation im Wohnbau

11.10.2017 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Andreas Hofer, Mietshäusersyndikat, Stefan Rost, Thomas Ritt, Ute Fragner, WoGen, mehr als wohnen

Selbstorganisation im Wohnbau gewinnt international an Relevanz als zukunftsgerichtete Alternative gegen die Wohnungskrise. In Österreich versucht die WoGen der Genossenschaftsidee neues Leben einzuhauchen. Das Mietshäusersyndikat ist hierzulande mit dem habiTAT vertreten, während das Mietshäusersyndikat in Deutschland sein Spektrum gerade von einzelnen Hausprojekten in Richtung Neubau in Stadtentwicklungsgebieten erweitert. In Zürich entstehen zunehmend größere Projekte wie das preisgekrönte "mehr als wohnen", das sich als Zukunftslabor für die Stadt versteht. Wieviel Innovation steckt in diesen Ansätzen? Kann es gelingen, mit selbstorganisierten Projekten zu einer Demokratisierung der Stadtplanung beizutragen und gleichzeitig ein Gegenmodell zum gewinnorientierten Wohnbau aufzubauen? In welchem Verhältnis stehen die Projekte zur offiziellen (Wohnbau-)Politik in den Städten? Und wieviel Potential auf demokratische Erneuerung steckt eigentlich in Architektur und Stadtentwicklung? English version on subpage!