Lorenzo Tripodi

Lorenzo Tripodi, ist Architekt und Filmemacher und verbindet in seinen Arbeiten seine Interessen als Stadtplaner und Multimedia-Künstler. Im Rahmen seiner Dissertation analysierte er den Wandel des öffentlichen Raums im Kontext von Globalisierungsprozessen. Langjährige Erfahrung als unabhängiger Regisseur und Videokünstler. Alle Ogino Knauss Filmproduktionen, bei denen Lorenzo Tripodi für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnet, entstanden in Zusammenarbeit mit Manuela Conti, Kamera und Schnitt.

Lorenzo Tripodi

Works as an independent researcher and a consultant in urbanism and as a film-maker. Founder with Laura Colini of Tesserae, a hub based in Berlin providing policy analysis, spatial assessment, training and communication with a focus on the urban dimen- sion of European policy. Researches and writes on public space, integrated urban development, modernism, peripheries, media and participative planning.

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Artikel

Veranstaltungen

UTOPIEN DER MODERNE re:visited

6.10.2013 19:00
dérive – Verein für Stadtforschung Alexander Schmoeger, Florian Zeyfang, Lisa Schmidt-Colinet, Lorenzo Tripodi, Manuela Conti, ogino:knauss

urbanize! 2013 eröffnet einen filmischen Diskursabend rund um Utopien der Moderne. Ausgangspunkt der Nachforschungen zum historischen Rahmen dieser gesellschaftlichen Utopien, ihrem Scheitern und ihren grundsätzlichen Potenzialen für heutige Fragen des Bauens, Wohnens und Lebens bilden zwei aktuelle Filme. Gezeigt werden Dom Novogo Byta der StadtforscherInnen und FilmemacherInnen Lorenzo Tripodi und Manuela Conti von Ogino Knauss am Schauplatz Moskau, und Microbrigades der ArchitektInnen, KünstlerInnen und FilmemacherInnen Florian Zeyfang, Lisa Schmidt-Colinet und Alexander Schmoeger in Kuba. Im Anschluss an die Filme Gespräch und Diskussion mit den FilmemacherInnen über ihr Filmschaffen, Stadt-Utopien und heutige Verhältnisse.

ДОМ НОВОГО БЫТА (Dom Novogo Byta) Re:centering periphery # 2 – Moscow

6.10.2013 19:00
Lorenzo Tripodi, Manuela Conti

Utopien der Moderne bilden den Ausgangspunkt einer filmischen Forschungsreise durch die gebaute Landschaft Moskaus. Dom Novogo Byta thematisiert das Scheitern einer gesellschaftlichen Utopie am Verfall des legendären Narkomfin-Gebäudes, entworfen 1927 von Moisei Ginzburg, und widmet sich dem Kampf seiner BewohnerInnen gegen Immobilienspekulation und Verdrängung als Sinnbild des heutigen post-kommunistischen Russlands.