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Der Traum vom Baumhaus - das Ökohausprojekt von Frei Otto in Berlin

7.10.2013 22:00
Beate Lendt

Der Traum vom Baumhaus porträtiert die Ökohäuser von Frei Otto, ein experimentelles, im Rahmen der IBA 1987 entstandenes, partizipatives Wohnbauprojekt in Berlin. Eine Reihe von Interviews gibt Einblicke in den partizipativen Planungs- und Bauprozess und diskutiert rückblickend die dem Projekt immanenten innovativen, ökologischen und adaptiven Entwurfsprinzipien. Neben Frei Otto, Christine Kanstinger-Otto, Hermann Kendel, den beteiligten ArchitektInnen und PlanerInnen sowie vielen BewohnerInnen beleuchten Yona Friedman und das Pariser Architekturduo Anne Lacaton & Jean-Philippe Vassal die Relevanz des Projekts aus heutigem Blickwinkel.

A Question of Scale?

15.10.2016 19:00
Az W – Architekturzentrum Wien, dérive – Verein für Stadtforschung Andreas Wirz, Angelika Fitz, Enrico Schönberg, Eva Kail, Lisa Rochlitzer, Michael Simon

In vielen Teilen Europas beschreiten Bewohner und Bewohnerinnen von Städten selbstorganisiert neue Wege, um Alternativen für eine zukunftsweisende Entwicklung ihrer Nachbarschaften in der Praxis zu erproben. Wie aber können die facettenreichen Erfahrungen der Einzelprojekte in den größeren Maßstab der Stadtplanung einfließen? Lassen sich kommunal und commons zusammendenken?

Initiative Haus der Statistik Berlin – Andrea Hofmann (raumlabor) Harry Sachs (Zentrum Kunst/Urbanistik)

1.10.2016 19:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung Andrea Hofmann, Harry Sachs

Achtung, Maßstabs-Sprung! In der Initiative Haus der Statistik müssen Leute sein, die sich beim Anblick von Hochhäusern der Moderne vorstellen, was man da drin alles sinnvolles machen könnte! Im Summer of Migration 2015 entstanden, hat die Initiative sich keine kleine Aufgabe gestellt: Die Übernahme und Neudefinition eines ganzes Ensemble aus den Sechzigerjahren.

Kotti & Co

1.10.2016 17:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Zunehmend bestimmt die finanzdominierte Immobilienverwertung darüber, wer noch wo wohnen darf. Der Streit von Kotti & Co mit der „Deutsche Wohnen“ ist deshalb von Bedeutung über Berlin hinaus. Und anders als die meisten Mieter*innenproteste, steigen die Aktiven vom Kottbusser Tor auch in die Auseinandersetzung mit den politisch-wirtschaftlichen Strukturen ein.

Miete essen Seele auf – Der Kampf um das Recht auf Stadt

26.9.2016 19:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung

Regisseurin Angelika Levi zeigt ihren künstlerischen Film über Kotti & Co. In der Nacht des 26. Mai 2012 zimmerten einige Bewohner der Sozialwohnungen am Kottbusser Tor, mehrheitlich türkischstämmige Nachbar*innen, aus Europaletten ein Protesthaus zusammen. Sie nannten es „Gecekondu“, aus dem Türkischen übersetzt heißt das: „Über Nacht erbaut“.

Neue Nachbarschaft // Moabit

25.9.2016 20:00
Team PlanBude, dérive – Verein für Stadtforschung Marina Naprushkina

2013 gründete die Künstlerin Marina Naprushkina Neue Nachbarschaft // Moabit. Heute eine der größten Flüchtlingsinitiativen Berlins, sieht Naprushkina den Ort eher nicht als ihr Kunstprojekt. „Die anarchische Sprachschule ist ein Kollektiv der besonderen Art, das sich jedesmal neu formiert. Ohne Stundenplan und Abschlusszeugnis. Irgend etwas scheint Marina Naprushkina richtig zu machen.” wundert sich das ZDF.