MAAM steht für Museum des Andersseins und Anderswo (Museo dell’Altro e dell’Altrove di Metropoliz) in einer besetzten Fabrik in Rom. Diese “Barrikade der Kunst” – so ihr Gründer Giorgio de Finis – ist gleichzeitig Kunstmuseum und Wohnraum für 200 Menschen. Der französiche Anthropologe Marc Augé hat die besetzte ehemalige Salamifabrik als einen "super-place" beschrieben, der Raum für Nachbarschaft und für Neubeginn ermöglicht.

Franz Joseph Machatschek, Maurer, Musikant. „Seine Lieder sind der Grund allen Übels und auch die Lösung. Die Wiener Seele trieft und rotzt durch die Lieder vom Machatschek durch wie das Fett vom Leberkäse durch die Semmel.“
Christof Mackinger lebt und arbeitet in Wien. Er studiert Politikwissenschaft, ist Aktivist der Basisgruppe Tierrechte und einer der Beschuldigten im gegenwärtigen § 278a-Verfahren.

Ali Madanipour is professor of urban design and the director of the Global Urban Research Unit, School of Architecture, Planning and Landscape, Newcastle University. He has been the City of Vienna Senior Visiting Professor 2010 at the Interdisciplinary Centre For Urban Culture and Public Space, Faculty of Architecture and Planning, Vienna University of Technology.

Vittorio Magnago Lampugnani ist Professor für Geschichte des Städtebaus an der ETH Zürich.

The Skatepark in a Box - Auf einer einzigen Holzpalette befindet sich das Material inkl. Werkzeug und Anbauanleitung, um sich seinen eigen Skatepark zu bauen - Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes.
studiert den Masterstudiengang Social Design - Arts As Urban Innovation an der Universität für Angewandte Kunst Wien. 2016 hat sie zusammen mit Kommiliton*innen das Projekt #analogposting ins Leben gerufen.
Gründungsmitglied und Vorstand von < rotor > Verein für zeitgenössische Kunst, Graz (1999, gemeinsam mit Anton Lederer). Ausgehend von zeitgenössischer bildender Kunst konzentriert sich das Programm auf Produktionen, die sich mit sozialen, politischen, ökonomischen und ökologischen Fragen der Gegenwart befassen, mit Schwerpunkt auf künstlerische Positionen aus Zentral-, Ost- und Südosteuropa.

Arbeitet am Soziologischen Seminar der Universität Luzern, Schweiz, am Lehrstuhl für quantitative und qualitative Methoden. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Stadt-, Raum- und Mobilitätsforschung, insbesondere deren Verhältnis zu sozialer Ungleichheit.

Universitätsassistentin am Institut für Kunst und Gestaltung 1

Isabella Marboe ist Architekturkritikerin für verschiedene Zeitschriften.
Peter Marcuse ist Professor für Stadtplanung, Graduate School of Architecture, Planning and Preservation, Columbia University, New York.
Martin Mareček arbeitet als Drehbuchautor, Regisseur, Musiker und Lehrer in Prag. Seine Ausbildung an der Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Musischen Künste in Prag (FAMU) schloss er 2002 ab. In seinen Dokumentarfilmen thematisiert er vor Allem die Rolle von Non-Profit Unternehmen und die Chancen jedes Einzelnen, die Welt von heute verändern und verbessern können. Seine drei wichtigsten Projekte dahingehend sind Dust Games (2001), Source (2005) und Auto*Mat (2009). Er ist
Jonas Marosi ist Kulturvermittler und freier Journalist, lebt in Wien.

Matthias Marschik ist Kulturwissenschaftler und Historiker und Lehrbeauftragter in Wien, Klagenfurt, Salzburg und Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sport und Bewegungskultur, individuelle und kollektive Identitäten, Alltagskulturen.

Enrico Masi, musician and film maker, founder of Caucaso, International ensemble of art cinema. Since 2008 he is working as a film maker at the University of Bologna. Khalid (2009) is the first documentary awarded and presented at festivals. During a period of living in London he directed The Golden Temple (2012), that premiered at Venice Film Festival. He is currently involved in a Phd research entitled Tecno Evo at the University of Bologna.

Wojtek Matejko, works at Jazdów a site to the south of Warsaw’s city centre where the initiative Open Jazdów offers a social, cultural and ecological public programme.

Shannon Mattern ist Professorin für Medienwissenschaft an der New School in New York City.

Siegfried Mattl studierte Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Wien, an der er zur Zeit als Dozent für “Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte” lehrt. Er ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift zeitgeschichte und Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Geschichte und Gesellschaft. Zudem ist er Vorstandsmitgleid der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte.
Seit 2001 Bewohner im Sandleitenhof; Engagement und Initiativen für Nachbarschaftspflege.

Ralo Mayer lebt und arbeitet in Wien. Seine performativen Untersuchungen zu Raumfahrtsgeschichte, postfordistischen Realitäten und anderer Science Fiction führen meist zu renitenten Übersetzungsmonstern in Medien wie Installation, Film und Text.

Margit Mayer ist assoziierte Professorin am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin, von 1989 bis 2014 lehrte sie vergleichende und nordamerikanische Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. In den 80er-Jahren forschte sie zu deutschen und US-amerikanischen Besetzerbewegungen, deren  Entwicklungen sie nach wie vor interessieren, u. a. im Kontext von Staatstheorie, Sozialpolitik und „Recht auf Stadt“.

Elisabeth Mayerhofer arbeitet als freie Wissenschaftlerin und ist Gründungsmitglied der Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien (FOKUS), sie lebt in Wien.
ist Psychologin und seit 2008 tätig in der pädagogisch-psychologischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Schwierigkeiten im traditionellen Erwerb der Kulturtechniken sowie von Flüchtlingen und anderen Personen mit erschwertem Zugang zum Bildungsmarkt.
Norbert Mayr ist Publizist und freischaffender Forscher in Salzburg mit dem Schwerpunkt österreichische und internationale Architekturgeschichte und Denkmalpflege des 20. Jahrhunderts.
Iris Meder war Kuratorin, Kunst- und Architekturkritikerin. Von 2002 bis zu ihrem Tod am 5. November 2018 war sie Redaktionsmitglied von dérive.
mehr als wohnen gründete sich 2007 in Zürich, versteht sich als Innovations- und Lernplattform für die Genossenschaftsbewegung und dient dazu, neue Wege und Inhalte für den gemeinnützigen Wohnungsbau auszuprobieren. Geplant und realisiert wurde bereits ein erstes Leuchtturmprojekt einer ganzheitlich verstandenen Nachhaltigkeit: das Hunziker Areal. Die Baugenossenschaft wurde mit dem World Habitat Award 2016-17 von der Stiftung Building and Social Housing (BSHF) mit Unterstützung von
Rahul Mehrota ist Architekt und Städteplaner, er war Dirketor des Urban Design Research Institute in Bombay, hat eine Professur an der Universität von Michigan sowie Gastprofessuren an verschiedenen Universitäten.

Hans-Peter Meier-Dallach ist Soziologe und Leiter von cultur prospectiv/Institut für sozialwissenschaftliche Forschungen in Zürich.

Landschaftsarchitekt. Partner bei PlanSinn Büro für Planung und Kommunikation GmbH. Mitbegründer und Redakteur bei dérive – Zeitschrift für Stadtforschung. Lehraufträge an der Universität für Bodenkultur sowie der Technischen Universität Wien.

Jill Meißner hat Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Wien studiert.

Sarah Mendelsohn is an artist living in Vienna.

Andy Merrifield is a writer, educator, urbanist and independent scholar.

metroZones hat sich 2007 in Berlin als unabhängige Vereinigung für kritische Großstadtforschung gegründet. An den Schnittstellen zwischen Kunst, Wissenschaft und Politik kombiniert metroZones in seinen Projekten Ansätze der Forschung und Wissensproduktion, kulturelle und kuratorische Praxen sowie politische Interventionen. Ziel ist die öffentliche Thematisierung – und Politisierung – urbaner Belange, Alltagswelten und Konflikte.

Tobias Metzler ist Dozent für Globalgeschichte und transnationale Studien an der Thammasat Universität Bangkok.

Michael Goldgruber studierte Kunstgeschichte und Philosophie. Als außerordentlicher Hörer absolvierte er die Meisterklasse Ernst Caramelle an der Universität für angewandte Kunst, danach eine Fotografieausbildung bei Schilling/Riedmann in Wien.

Michael Hieslmaier lebt in Wien und arbeitet an Projekten und Ausstellungen über die Einflüsse transnationaler Mobilität, Migration und Tourismus auf Architektur und Landschaftsplanung, sowie zu kulturellen Transformationsprozessen in urbanen, suburbanen und ruralen Agglomerationen.

Michael Klein lebt und arbeitet in Wien. Er hat in Wien und Paris Architektur studiert und arbeitet als Lehr- und Forschungsbeauftragter an der TU Wien.

ist Filmemacher und -theoretiker, Cutter, Filmkomponist und Sound Designer. In Form von zahlreichen Vorträgen und Publikationen sowie Lehraufträgen (unteranderem an der TU Wien und der Universität Wien) setzt er sich vor allem mit der Theorie und Ästhetik von Film auseinander.
Michael Parzer ist freier Mitarbeiter am Institut für Musiksoziologie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Michael Schreckenberg erhielt 1997 die erste deutsche Professur für Physik von Transport und Verkehr.
Boris Michel ist Soziologe, lebt in Berlin und promoviert zur Zeit über städtisches Regieren in Südostasien. Er ist Teil der Redaktion von sub\urban, die Zeitschrift für kritische Stadtforschung, die demnächst ein Themenheft „Stadt von rechts?“ herausgeben wird.
Lisa Schmidt-Colinet und Alexander Schmoeger arbeiten als Architekten in Wien, Florian Zeyfang als Künstler und Filmemacher in Berlin. Seit 2003 entstehen Projekte und Ausstellungen zu Architektur und Film in Kuba. Für Ausstellungen in Rio de Janeiro, Los Angeles, Havanna und Danzig entstanden Installationen mit Dia- und Videoprojektionen. Mit Eugenio Valdés Figueroa publizierten Schmidt-Colinet, Schmoeger und Zeyfang Pabellón Cuba, 4D – 4 Dimensions, 4 Decades einen Reader zu Kunst,

Markus Miessen ist Herausgeber und freier Berater der European Kunsthalle und Demos. Er arbeitet an seiner Promotion am Goldsmiths Centre for Research Architecture und unterrichtet als Unit Master an der Architectural Association.

Mietenwahnsinn stoppen ist Teil des Netzwerks Recht auf Stadt Wien und beschäftigt sich mit dem Thema Wohnen in der Stadt. Ihr Ziel ist es auf die soziale Ungleichheit im Wohnungsbau hinzuweisen und positive Utopien jenseits einer paternalistischen, diskriminierenden und reaktionären Stadtpolitik zu entwickeln.
berät selbstorganisierte Hausprojekte, die sich für das Syndikatsmodell interessieren, beteiligt sich an Projekten, damit diese dem Immobilienmarkt entzogen werden, hilft mit Know How bei der Projektfinanzierung, initiiert neue Projekte. Derzeit sind in Deutschland ca. 150 Projekte und Initiativen teil des Mietshäusersyndikats.

Hendrik Millauer ist Medienwissenschaftler und Filmemacher und arbeitet u.a. für den Norddeutschen Rundfunk.

Ministarstvo prostora ist ein Kollektiv aus Belgrad, das 2011 mit dem Ziel der Reflexion über die Zukunft der Städte gegründet wurde. Das Ministeriums beobachtet und reagiert auf die städtische Transformation Belgrads und anderer serbischer Städte. Ursprünglich konzentrierte sich die Arbeit des Kollektivs auf die Schaffung und Verteidigung des öffentlichen Raumes unter Anwendung der DIY-Philosophie. Diese ist ein weiterer Anreiz für die Erforschung unterschiedliche Ansätze der
Miss Balthazar’s Laboratory ist ein offenes Labor für Technik-Enthusiastinnen. Als Mischung aus Atelier, Hackerspace und Lab bietet Miss Balthazar’s Workshops und Veranstaltungen an, in denen sich weibliche Menschen Open Source Technologien aneignen und kreative Projekte umsetzen können. Im Vordergrund steht die gegenseitige Unterstützung bei der Konzeption, Entwicklung und Programmierung schräger Kunstprojekte, sowie der Austausch von Ideen und Wissen untereinander. Miss Baltazar’s

Dr. Philipp Misselwitz ist Architekt und Stadtforscher aus Berlin. Er studierte an der Universität Cambridge und der Architectural Association London und promovierte 2009 zu Urbanisierungsprozessen in Flüchtlingslagern. Seit 2013 leitet er als Universitätsprofessor die Habitat Unit – Chair of International Urbanism and Design – am Institut für Architektur der Technischen Universität Berlin. In verschiedenen Forschungs-, Lehr- und Beratungsprojekten beschäftigt er sich mit der Wechselwirkung von Flucht, Migration und Stadtentwicklung.

Alina Mogilyanskaya ist eine New Yorker Journalistin.

Geschäftsführerin der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH

Monika Mokre ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin und beschäftigt sich mit Formen der Solidarität in zeitgenössischen Demokratien und der Bedeutung von Kunst für Demokratie und Wissensproduktion. Sie ist Vorsitzende von FOKUS, der Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien und forscht an der Akademie der Wissenschaften.
Helge Mooshammer betreibt gemeinsam mit Peter Mörtenböck das Projekt ThinkArchitecture.

Katharina Morawek studierte Szenografie und post-konzeptuelle Kunst, ist Redakteurin der Zeitschrift Malmoe, Kunstvermittlerin im MuMoK und Lehrbeauftragte an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Juan Moreno ist Reporter des Spiegel, Buchautor und Moderator.

ist Performance-Künstler und Stadtforscher. Er studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften, theoretische Arbeiten u.a. zu urbanem Aufmerksamkeitsmanagement und sanfter Polizei. Lars Moritz ist Gründungsmitglied des Performance-Kollektivs red park (2002) und Mitbegründer und Betreiber der BUYDENTITY-pop-up-Stores in Wien und Frankfurt am Main (2009). 2010 gründete er das Institut für Alltagsforschung als Plattform für künstlerische Recherchen und Aktionen. Zudem ist er Begründer der
Peter Mörtenböck betreibt zusammen mit Helge Mooshammer das Projekt ThinkArchitecture.
Karin Moser, Studium der Geschichte und der russischen Sprache an der Universität Wien. Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Filmarchiv Austria; Forschungsschwerpunkte: Österreichbild im Film, Besatzungszeit und Kalter Krieg, Gender Studies.

Dean Motter ist Illustrator, Designer und Schriftsteller.

Das kollektive Kartierungsprojekt Blickwinkel – Ansichtssache will kontinuierlich Fotografien von dezentralen Blickwinkeln auf die Stadt auf eine Karte affichieren und so zur einer Reflexion hegemonialer Stadtbilder betragen.
Andreas Muhar ist Leiter des Instituts für Landschafts-entwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung sowie Initiator und Leiter des Doktoratskollegs Nachhaltige Entwicklung an der Universität für Bodenkultur, Wien.

Ulrike Mühlberger ist Ökonomin am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Arbeitsmarktökonomie und soziale Sicherung.

Robert Mull unterrichtete viele Jahre an der Architectual Association School of Architecture in London und ist nun Professor an der School of Architecture and Interior Design der University of North London.
Ariane Müller ist Künstlerin, sowie Herausgeberin verschiedener Zeitschriften und Mitglied des Stadtplanungsinstituts "Zukunfts.Station" in Wien. Sie lebt in Berlin.

Meike Müller ist Sozialwissenschaftlerin.

Sabine Müller ist Architektin und betreibt gemeinsam mit Andreas Quednau SMAQ - Studio für Architektur, Urbanität und Research in Berlin und Rotterdam.

Fanny Müller-Uri ist politische Aktivistin, arbeitet als Rassismusforscherin und Bildungsarbeiterin in Wien.

Urbanitas Berlin-Barcelona/ Akademie der ZUsammenKUNFT im Haus der Statistik, Berlin.

Stadt in Progress - Das Kollektiv Murmel Comics zeichnet gemeinsam mit den FestivalbesucherInnen am Wandgemälde Stadt in Progress und präsentiert zwischendurch ihr neues Comicbuch ,Stadt‘.
Brendan Murtagh arbeitet an der School for Environmental Planning an der Queen's University in Belfast.
Valerio Muscella ist Fotograf und Dokumentarist mit Fokus auf sozialen Bewegungen, Housing Rights und Migration. Er ist Teil von Cro.M.A. (Cross Media Action), ein unabhängiges Multimedia-Kollektiv. Eines ihrer Projekte, 4Stelle Hotel, wurde 2015 mit dem DIG Award für Crossmedia Reporting ausgezeichnet.